„Nathan der Weise“ (Theater-AG der Jgst. 6 bis 8)
Krieg in Jerusalem – und das zwischen drei Religionen, die an den gleichen Gott glauben. Mittendrin erfährt der jüdische Kaufmann Nathan, genannt „der Weise“, dass ein Kreuzritter das Leben seiner geliebten Tochter gerettet hat, aber sich nun nicht mehr blicken lässt. Der muslimische Sultan hat derweil andere Sorgen: Neben der leeren Kasse beschäftigt ihn, wieso der eben freigelassene Ritter seinem verstorbenen Bruder so ähnlich sieht. Doch auch Nathan selbst hat ein Geheimnis …
Die Theater-AG am Schiller-Gymnasium bringt Gotthold Ephraim Lessings berühmtestes Stück in einer selbst geschriebenen Bearbeitung auf die Bühne. Dabei bleibt die zentrale Botschaft des Originals erhalten: Es geht um Toleranz, Freundschaft, Familie, Mut und die Frage, wie Menschen friedlich miteinander leben können, obwohl sie unterschiedlich glauben und denken.
Samstag, 4. Juli, 15:00 Uhr, Spieldauer ca. 60 min
„Romy und Julia“ (Kurs Literatur und Theater der Jgst. 11)
Zwei junge Frauen, zwei Familien, viel Streit und mittendrin eine Liebe, die nicht sein soll – wenn es nach den Eltern geht. Aber Julia, der ihr Leben lang Grenzen gesetzt wurden, setzt nun ihre eigenen. Romy die selbst mit einem gebrochenen Herzen noch für ihre Liebe kämpft, wird in ein Leben eingeführt, das sie bis jetzt noch nicht kannte. In einem Strudel aus Hass, Freude, Angst und Bedauern wird der Liebe ein neuer Name gegeben. Romy und Julias Liebe ist für das alte Verona eine Tragödie, für die beiden jedoch ihr großes Glück.
Mit „Romy und Julia“ bringt der Kurs „Literatur und Theater“ eine eigene Bearbeitung des jahrtausende alten Stoffs auf die Bühne. Auf Grundlage der Shakespeare-Version haben die sieben Schülerinnen ihr erstes eigenes Stück geschrieben und zeigen mit moderner Sprache, Humor und viel Gefühl, warum diese Geschichte auch heute noch etwas mit uns zu tun hat.
Samstag, 4. Juli, 17:00 Uhr, Spieldauer ca. 90 min