Schüleraustausch mit Rumänien

Schüleraustausch mit Rumänien

12 Schüler*innen aus den Klasse 8a und 8b flogen mit Herrn Rucktäschel, seiner Familie und noch einem Elternteil einer Schülerin am 16.07.2022 nach Rumänien in die Stadt Braşov. Alle waren sehr aufgeregt, ihre neue Austauschfamilien kennenzulernen, und wir hatten überhaupt keine Vorstellung von Rumänien, wie das Leben dort ist. Jeder wurde freundlich und herzlich aufgenommen. Wir besichtigten viele schöne neue Orte. Beispielsweise besuchten wir die Schule „Johannes Honterus“ und lernten, wie dort der Unterricht gestaltet wird. In der Schule findet der Unterricht auf Deutsch statt, somit konnten die Schüler*innen aus Braşov sehr gut Deutsch sprechen. Ihre Schule steht mitten im Zentrum, direkt gegenüber der „Schwarzen Kirche“. Also besuchten wir diese Kirche und bekamen auch hier eine spannende Führung. Wir aßen dann in einem leckeren Pasta-Restaurant und gingen anschließend auf den Braşov Berg, von dem man eine wunderschöne Aussicht auf die ganze Stadt hatte. Während den 7 Tagen besuchten wir eine Tropfsteinhöhle, das Dracula-Schloss, wo sehr viele Touristen unterwegs waren, eine Skisprungschanze und einen Zoo mit sehr vielen Tieren. Besonders interessant war ein Besuch des kleinen Flughafens in Braşov, der gerade gebaut wird. Dort konnten wir hinter die Kulissen schauen. Einmal aßen wir in einem kleinen Hinterhof, das war sehr lustig. Es gab zwei lange Tische und jeder fiel über das Essen her. Wir haben uns mit den rumänischen Schülern sehr gut verstanden und alle hatten sehr viel Spaß.

Uns wurden viele Kirchen gezeigt und wir durften viele Bilder machen. Am letzten Tag waren wir in einem Illusions-Museum. Diese 7 Tage waren wunderschön, man lernte seine Klassenkameraden noch besser kennen und lernte auch die Lehrer von anderen Seiten kennen.

Wir besuchten auch einen Tierschutz-Verein, die Tiere waren so süß, dass wir alle am liebsten kleine Hundewelpen mitgenommen hätten. Es war alles wunderschön und unterhaltsam, doch am meisten werde ich mich an die besonderen Momente erinnern, wie wir alle im Bus Liebeslieder gesungen haben, manchmal laut, manchmal leise. Bei einer Wasserschlacht mit Familie Rucktäschel mussten wir unglaublich viel lachen. Im Kletterpark habe ich meine persönlichen Ängste überwunden und bin mit einem Seil einen Kilometer über einen See geflogen. An jedem Tag hatten wir nach dem ganzen Programm immer Freizeit, wir gingen oft shoppen und aßen mit allen Austauschülern. Am Ende konnten wir feststellen, dass das Leben in Braşov nicht viel anders ist als bei uns.

Es war insgesamt eine sehr erlebnisreiche Reise mit vielen schönen Erinnerungen.

Wir sind seitdem in engem Kontakt mit unseren Gastfamilien und freuen uns schon darauf, die rumänischen Schüler in einer Woche bei uns begrüßen zu können.

(Luisa Hahn)

Klassenfahrt Bad Hindelang, 6b

Klassenfahrt Bad Hindelang, 6b

Montag

Am Montag trafen wir uns vor dem Schuleingang. Alle waren ganz aufgeregt. Im Bus gab es erstmal einen Streit um die Sitzplätze. Wir fuhren ca.4 Stunden und haben dann noch den Bus eine halbe Stunde von den Müllresten entfernt. Dann gingen wir auf unsere Zimmer und trafen uns zum ersten Mal mit unsren Teamern danach gingen wir noch zu einem Wasserfall. Danach gingen wir hundemüde in unsere Betten oder manche halt auch nicht.

Dienstag

Nachdem wir alle morgens geweckt wurden, haben wir uns bereit gemacht und sind dann zum Frühstück gegangen. Nachdem alle fertig waren, haben wir uns vor der Jubi getroffen und sind zu der Bushaltestelle gegenüber gelaufen. Als der Bus schließlich kam, sind wir nach Sonthofen gefahren.  

Als wir dort ankamen mussten wir erstmal eine Straße entlanglaufen. Nach einer Weile ging es dann auf einen Naturweg, der zu dem Start der richtigen Tour führte. Dort angekommen konnten wir schon den ersten Wasserfall sehen. Danach wurde der Weg steiler und es waren viele Wasserfälle in der Klamm.  

Als wir an unserem Ziel angekommen waren, haben wir eine lange Pause gemacht. Danach hat die erste Gruppe angefangen, sich abzuseilen. In der Zeit ist die 2. Gruppe noch etwas gelaufen. Nachdem die erste Gruppe fertig war, war die 2. Gruppe an der Reihe. 

Schließlich liefen wir zurück und aßen ein Eis. Als wir wieder in Sonthofen waren, sind wir mit dem Bus zurück zur Jubi gefahren. Am Ende des Tages haben wir etwas gegessen und danach hat jeder gemacht, was er wollte.

Mittwoch

Am Mittwoch sind wir zum See gegangen, um Flöße zu bauen. Als wir aufgestanden sind, sind wir runter zum Frühstück gelaufen und haben gefrühstückt. Dann haben wir uns unten im Seminarraum getroffen, um alles zu besprechen. Danach sind wir hoch in unsere Zimmer gegangen und haben uns umgezogen. Anschließend sind wir nach draußen gelaufen und fuhren mit dem Bus nach Sonthofen. Als wir ankamen, mussten wir noch ein bisschen laufen, bis wir am See waren. Dort angekommen haben wir eine kurze Pause gemacht, um dann die Sachen zum Floßbauen zu holen. Dann wurden wir in Gruppen eingeteilt. Nachdem wir die Flöße gebaut haben, machten wir ein Floßrennen im See. Ein paar Flöße sind auseinandergefallen, was wir lustig fanden. Wir mussten Neopren- Anzüge anziehen, da das Wasser kalt war. Trotzdem hat es Spaß gemacht! Nach dem Floßfahren mussten wir wieder zurück latschen und haben auf dem Weg noch ein Eis gegessen. Als wir an der Bushaltestelle ankamen, waren wir so platt, dass wir uns hingelegt haben. Dann sind wir ein paar Haltestellen mit dem Bus gefahren, bis wir bei einer Haltestelle an einem Kaufhaus ausgestiegen sind. Den Bus, mit dem wir eigentlich hätten weiterfahren sollen, haben wir verpasst. Danach mussten wir zur Jugendherberge laufen.

Donnerstag

Am Donnerstag sind wir zu einem Wasserfall gewandert. Auf dem Weg dahin haben wir aus einer reinen Quelle getrunken. Wir sind auch an Kühen vorbeigekommen. Wir konnten sie sogar streicheln. Es war so schön. Als wir an dem Wasserfall angekommen sind, trauten sich nur die Mutigsten ins Wasser zu springen. Das Wasser war eiskalt. Nach dem erfrischenden Bad sind wir zu einem Naturbad gewandert. Dort haben wir Wettrennen gemacht, uns gegenseitig nassgespritzt und sehr viel Spaß gehabt. Auf dem Rückweg sind wir an einem kleinen Geschäft vorbeigekommen. Dort gab es viele leckere Süßigkeiten. Wir haben uns auch Süßigkeiten gekauft wie Chips, Schokolade, Cola oder Kekse. Danach sind wir nach Hause gegangen. Am Abend haben wir den Geburtstag von Constantin und Sophia mit einer Party gefeiert. Vincent war unser DJ. Es war so schön. Wir haben voll coole Musik gehört und auch getanzt und Spaß gehabt. Nach der Party sind wir auf unsere Zimmer gegangen und schlafen gegangen.

Abistreich 2022

Abistreich 2022

Der Abistreich des Abiturjahrgangs 2022, welcher am 5. Juli stattfand, wurde zugegebenermaßen nicht optimal geplant, dafür mit umso mehr Spontaneität und Leichtigkeit ausgeführt.

Eingeleitet wurde der Streich mit dem klassischen Zuparken aller Lehrerparkplätze und dem Blockieren der restlichen Parkplätze, sodass der Weg vom Auto zur Schule für alle mal etwas länger war. Anschließend wurden die einzelnen Klassen mit lauter Musik und in Form einer Polonaise von den Abiturienten abgeholt und in die Aula geführt. In der Aula angekommen wurden zum Auflockern und Aufheitern der Stimmung klassische Spielchen wie der Zeitungstanz, Schokokuss-Wettessen und Geschenke-Auspacken mit Schülern und Lehrern gespielt. Bevor es danach zu der Hauptüberraschung ging, kam für viele Schüler das absolute Highlight: Ein Abiturient fährt in seinem Smart durch den Haupteingang in die Schule rein und lenkt mit lauten Hubgeräuschen die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass einfach ein Auto mitten in der Schule steht.

Direkt im Anschluss ging es für alle Schüler auf den Pausenhof, wo sie dann ein „Jahrmarkt“ erwartet hat. Dazu gehörten klassische Spielstände wie Dosenwerfen, Entenangeln oder Torschießen. Zudem gab es auch einen Face-Paint-Stand, der sowohl bei den Jüngeren als auch den Älteren stets beliebt war. Die am besten besuchten Stände waren natürlich die, bei denen man etwas zum Essen kaufen konnte. Dabei gab es Waffeln, Kuchen, Sandwiches und Schokofrüchte. Zudem sind auch Cocktails (natürlich alkoholfrei) bei dieser Hitze unverzichtbar. Bei lauter Musik konnte dann jeder Schüler auf dem Pausenhof mal entspannen und ein wenig mit seinen Freunden das Ende des Schuljahres feiern – und die Abiturienten natürlich auch das Ende ihrer Ära.

Um 11:45 Uhr war der ganze Spaß und die Pause vom Schulalltag leider schon rum, und der Abstreich 2022 neigte sich dem Ende zu.

(Nishita Neginhal, J12)

Erlebnisbericht Bad Hindelang, 6a

Erlebnisbericht Bad Hindelang, 6a

Montag

Der erste Tag begann damit, dass wir uns vor der Schule trafen, unsere Sachen in den Bus packten und uns hinsetzten. Nach einer kleinen Ansprache von dem Busfahrer und Herrn Rucktäschel ging es los. Während der Busfahrt hörten wir Musik und redeten. Nach ca. zwei Stunden kamen die ersten Berge in Sicht. Nach einer weiteren Stunde waren wir da. Wir mussten etwas warten, da einige Schüler noch den Bus reinigen mussten, aber danach zeigte uns ein Teamer unsere Zimmer.

Nach dem Mittagessen wurden uns die Teamer vorgestellt und wir wurden angewiesen, unsere Zimmer zu richten. Danach wurden unsere Handys eingesammelt und wir machten einen Spaziergang. Auf dem Weg sahen wir einen Wasserfall, spielten ein Spiel und machten das Programm.

Dienstag

Wir wurden morgens um 07:15 Uhr von Frau Breitzmann geweckt.

Danach gab es Frühstück um 07:45 Uhr. Wir mussten uns fertig machen und um 09:00 Uhr draußen vor dem Schuhraum einen Kreis bilden. Wir teilten uns in 2 Gruppen ein und die erste Gruppe ging los, einige Minuten später ging auch die zweite Gruppe los. Wir liefen den längeren, aber sichereren Weg (wir liefen denselben Weg), nach ca. 1-2 Stunden überholte die zweite Gruppe die erste, weil diese eine Pause machte.

Wir liefen über Pfade und Schlammwege. Nach 3-4 Stunden waren wir am Gipfelkreuz. Die Aussicht war wunderschön. Als wir oben waren, machten wir eine Essenspause. Danach gingen wir wieder in 2 Gruppen nach unten (aber den steileren Weg). Danach ging die zweite Gruppe in das Dorf (Wir dachten, die Eisdiele wäre offen) und kauften uns Eis an einem kleinen Laden gegenüber der Eisdiele. Die erste Gruppe ging sofort zurück zur JUBI. Sie bekamen dort ihr Eis. Danach spielten wir Gemeinschaftsspiele.

(Anne)

Nach unserem Ausflug kamen wir in der Jubi an und gingen sofort zum Essen. Nach dem Essen bekamen wir unsere Handys für 30 Minuten. Als wir sie abgeben mussten, trafen wir uns und redeten über den Tag. Danach hatten wir Freizeit und mussten ins Bett.

(Jonas, Lion)

Mittwoch

Morgens sind wir um 7.15 Uhr aufgestanden. Eine halbe Stunde später saßen wir alle beim Frühstück. Wir packten unsere Sachen, zogen uns um und trafen uns in der Schmutz-Schleuse. Als entschieden war, wer den Bollerwagen ziehen sollte, ging es los. Unsere erste Aufgabe war es, eine funktionierende Kugelbahn zu bauen. Diese musste einen Tunnel, drei Kurven, ein Starttor und ein Zieltor haben. Mein Team, welches aus Joel, Stella, Ilia, Lion, Max-Josef und mir bestand, gewann.

(Charlotte)

Es ist Mittwochnachmittag, gut vom Frühstück gestärkt stehen die Kinder im Kreis. Es hat zwar ein bisschen gedauert, bis ein ordentlicher Kreis entstanden ist, aber jetzt hat es geklappt. Bevor das Programm beginnt, wird ein Wettertanz, den die Teamerin vormacht, getanzt. Jetzt sind wir bereit. Wir spielen erstmal ein Spiel. Alle nehmen die Hand vom Nachbarn. Ein rotes Band muss einmal durch den Kreis, ohne dass die Hände des Nachbarn losgelassen werden. Es klappt relativ gut. Nachdem das Band einmal im Kreis entlanggewandert ist, teilt die Teamerin den Kreis in kleinere Gruppen auf. Die Aufgabe ist erklärt und die Teams laufen ein Stück in den Wald. Dort werden nun Murmelbahnen aus Naturmaterialien gebaut. Es dürfen keine toten Äste, rausgerissene Blumen oder abgemachte Rinde verwendet werden. Nachdem zwei baureiche Stunden vergangen sind, werden die Murmelbahnen nun bewertet. Es gibt 4 Plätze, die gerecht aufgeteilt werden. Danach geht es ab ans Lagerfeuer, mit Bollerwagen und anderen Materialien zum Kochen. Es werden fleißig Kräuter gesammelt und gekocht. Alle sitzen glücklich am Lagerfeuer und essen ihr Stockbrot.

(Johanna)

Dann haben wir uns eine gute Stelle am Fluss gesucht und verschiedene Aufgaben bekommen. Einige haben Stöcke geschnitzt, andere haben einen Stockbrotteig gemacht. Dann gab es auch die Aufgabe, ein Lagerfeuer zu machen und für das Stockbrot eine Kräuterbutter herzustellen.

(Florian)

Am Abend nach der Wilden Küche um 19:00 Uhr hatten wir eine Klassenbesprechung im Mehrzweckraum. Wir haben darüber gesprochen, was wir am Tag toll fanden und was nicht. Unser Lehrer Herr Rucktäschel hat uns erzählt, dass ihm aufgefallen sei, dass unsere Teamarbeit nicht besonders gut wäre und dass wir jetzt daran üben werden. Wir haben uns in Teams eingeteilt und durch Aufgaben gelernt, zusammen zu arbeiten. Das war sehr lustig.

(Joel)

Donnerstag

Am Donnerstag haben wir wie jeden Morgen gefrühstückt und haben uns dann um 9 Uhr draußen vor der Schmutzschleuse getroffen. Dann sind wir alle zusammen zur Bushaltestelle gelaufen und haben dort auf den Bus gewartet. Und sind mit dem Bus nach Sonthofen gefahren. Und sind von dort aus zum Sonthofer See gelaufen. Dort haben wir dann die Materialien für den Floßbau bekommen, dazu Zelte, Paddel, Bretter und Reifen.

(Luka und Maddox)

Am Donnerstag waren wir um 10 Uhr am einem See. Der Hausmeister kam dann mit einem Wagen und brachte uns LKW-Reifen, Bretter, Seile und Paddel. Es gab vier Teams, ein Siebener-Team und drei Sechser-Teams. Wir hatten eine Stunde lang Zeit, um das Floß zu bauen. 

(Alex)

Am späten Nachmittag kamen wir wieder vom Flossbau zurück und waren circa 17:15 Uhr an der Jubi. Der Floßbau war lustig und hat sehr Spaß gemacht. Unser Floß ist zwar gekentert, aber es war trozdem lustig. Leider mussten wir das Floß wieder auseinander bauen, davor haben wir aber noch ein Rennen gemacht. Als wir an der Jubi ankamen, waren wir uns alle sicher, dass es cool war. Wir waren alle sehr erschöpft, nachdem wir die Neoprenanzüge aufgehängt hatten. Danach sind wir alle rasch zum Essen gegangen.

(Jonas, Lion)

Freitag

Wir waren von Montag bis Freitag im Schullandheim. Es war tolles Wetter, nur manchmal etwas zu warm. Am Freitag mussten wir schon um 6:30 Uhr aufstehen, nicht so wie sonst immer um 7:30 Uhr. Denn am Freitag war unser Abreisetag. Wir räumten alle zusammen das Zimmer ordentlich auf und putzten den Boden. Dann packten wir alle unsere Koffer zu Ende und brachten den Koffer nach draußen in eine Hütte, wo alle anderen Koffer auch lagen. Danach gingen wir in den Speisesaal und aßen. Es gab wie jeden Morgen Müsli und unterschiedliche Brötchen mit mehreren Aufstrichen. Als wir alle satt waren, gingen alle nach draußen außer Jack, Jason, Devin, Ilia und Chelsea, denn wir mussten noch in jedem Stockwerk den Müll aufräumen und ihn vor eine Hütte draußen vor die Jubi bringen und trennen. Es war ziemlich eklig. Als wir dann auch endlich fertig waren, durften wir auch nach draußen zu den anderen gehen. Die Paraklasse war auch schon da. 

(Chelsea, Ilia)

Um 9:00 Uhr haben sich beide Klassen oben am Parkplatz getroffen, obwohl der Bus erst um 10:00 Uhr kam, also mussten wir eine Stunde auf den Bus warten. Als der Bus um 9:40 Uhr kam, mussten wir unsere Koffer reinmachen und sind in den Bus eingestiegen. Wir mussten 4 Stunden fahren nach Büchenbronn, aber wir hatten bisschen Stau. Wir sind um 13:30 Uhr nach Hause gekommen.

(Stella)

Klassenfahrt der 7b nach Bad Hindelang

Klassenfahrt der 7b nach Bad Hindelang

Am 20. September war es endlich soweit: Wir konnten kurz nach Beginn der 7. Klasse ins Schullandheim fahren.  Letztes Schuljahr ist dies ja leider coronabedingt ausgefallen.

Wir trafen uns morgens vor dem Schulhaus. Nachdem alle negativen Coronatests und Krankenversicherungskarten bei unserer Klassenlehrerin abgegeben wurden, ging es auch schon zum Bus. Wir fuhren knapp vier Stunden nach Bad Hindelang ins Allgäu.

Die Busfahrt war sehr lustig und verging ziemlich schnell. Dort angekommen, wurden wir vom Hausmeister Georg empfangen, der uns erstmal das ganze Haus zeigte und uns alle Regeln erklärte, was wir machen durften und was nicht.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns anschließend mit Michael und Ulli, unseren Bergführern und Betreuungspersonen, die uns erstmal Bad Hindelang zeigten. Anschließend machten wir eine aufregende Wandertour und bauten Männchen und andere Dinge aus Stein.

Wir hatten viel Spaß dabei und dachten, das war alles, aber nein, das Spannende kam erst. Wir mussten danach noch als gutes Team über einen Fluss laufen, über Stock und Stein sozusagen. Jeder musste jedem helfen, denn alleine hatte man keine Chance es zu schaffen. Jeder war für jeden da: „Einer für alle, alle für einen“.

Am Ende der Wanderung standen wir noch unter einem Wasserfall und haben richtig tolle Fotos gemacht. Anschließend ging es zurück in die Jubi zum Abendessen. Danach hatten wir noch ein bisschen Zeit für uns, bis wir schlafen gehen mussten. Ein richtig aufregender erster Tag ging zu Ende.

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden und haben erstmal gut gefrühstückt und danach noch einen Corona-Schnelltest gemacht. Dann stand Seifenkisten bauen auf dem Tagesprogramm. Dafür wurden wir in zwei Teams eingeteilt und unsere Aufgabe war es, Seifenkisten ohne Anleitung zu bauen. Wir durften auch nicht voneinander abgucken. Jedes Team durfte nur sich selbst helfen und musste zusammen eine Seifenkiste bauen, mit der wir dann am nächsten Tag ein Wettrennen machen sollten. Gegen Abend hatten wir „warme Küche“, d.h. wir lernten, wie man selbst Feuer macht, Popcorn über dem Lagerfeuer zubereitet und Stockbrot grillt, das wir alle zusammen am Lagerfeuer aßen.

Am dritten Tag gingen wir zum Floß bauen an einen See. Dort wurden wir in 5 verschiedene Teams eingeteilt. Jedes Team hatte verschiedene Seile, Holzbretter und Reifen zur Verfügung. Eine Bauanleitung gab es natürlich nicht. Als die Flöße fertig waren, schlüpften wir in unsere Neopren Anzüge und testeten unser eigenes Floß im kalten See.

Am vierten Tag machten wir eine Bergtour. Dafür hatten wir nur eine Landkarte zur Verfügung und mussten selbst den Weg zum Hirschberg finden. Es gab ein Sanitäter-Team, ein Karten-Team und ein Führungsteam. Die Wanderung auf den Gipfel war richtig lange, anstrengend, aber dafür auch lustig. Es machte viel Spaß über Stock und Stein sowie durch den Matsch zu laufen. Zum Glück hatten wir Michel und Ulli, unsere Bergführer, dabei, sodass wir tatsächlich auch am Gipfelkreuz ankamen. Wir wurden mit einem tollen Ausblick belohnt. Der steile kurvige Weg nach unten war auch nochmal anstrengend und sogar ein bisschen gefährlich.Unten angekommen taten unsere Füße schon ziemlich weh. Am Abend grillten wir sehr viele Marshmallows am Lagerfeuer. Uns war es zu verdanken, dass es in ganz Bad Hindelang und Umgebung keine Marshmallows mehr gab. Dieser Abend war der lustigste und zugleich letzte schöne Abend in Bad Hindelang.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Koffer packen zum Bus, der uns wieder gut zurück zur Schule fuhr.

Unser Aufenthalt in der Jubi Bad Hindelang hat der ganzen Klasse sehr viel Spaß gemacht und sorgte dafür, dass wir als Klasse 7b besser zusammen gewachsen sind. Das Essen in der Jubi schmeckte immer sehr gut und war zugleich auch noch gesund.

Wir danken unserer Klassenlehrerin Frau Gläser und unserem Co-Klassenlehrer Herrn Kuhn für die schöne Zeit in Bad Hindelang. Es war ein sehr schöner, erlebnisreicher und lustiger Schullandheimaufenthalt. Leider viel kurz.

Wir wären gerne länger geblieben und würden jederzeit wieder dorthin fahren.

(Mia Winterstein, 7b)

Berichte aus einer besseren Zeit – Das Landschulheim der siebten Klasse

Berichte aus einer besseren Zeit – Das Landschulheim der siebten Klasse

In der zweiten Schulwoche des Schuljahres 21/22 begab sich die Klasse 7a auf ein Abenteuer: Das Landschulheim! Sie fuhren mit dem Bus circa drei Stunden, doch die Fahrt hat sich gelohnt. Nach der Anfahrt durfte die 7a gleich zeigen, was für ein gutes Team sie schon sind, denn durch das Bachbett mussten sie sich gegenseitig helfen, damit alle heil ankamen. Dienstags wanderten sie zu einer Schlucht zum Abseilen, wo sie sich gegenseitig Mut machen und sich so wieder halfen. Mittwochs durften sie ihre Koch- und Backkünste in der freien Natur zeigen; es gab Stockbrot mit selbst geschlagener und mit gesammelten Kräutern aromatisierten Butter, Brennnessel-Chips und Schokobananen vom Feuer. Am Donnerstag bewiesen sie ihre gute Klassengemeinschaft beim Floßbauen.

Immer abends wurde dann Air-Hockey und Tischkicker gespielt, gebouldert oder einfach über die Erlebnisse des Tages gesprochen.

Freitags war es leider schon Zeit zu gehen. Sie fuhren zwar nach Hause, werden diesen Tag jedoch niemals vergessen.

(Mia Sijakovic, 7a)

In der zweiten Schulwoche sind wir mit Frau Bruder und Herrn Decker ins Landschulheim nach Bad Hindelang gefahren. Dort wurden wir schon sehnlichst von Markus, Marie und Anna erwartet. Erst gab es eine Führung durch unsere Unterkunft für die nächsten Tage: die Jugendbildungsstätte des DAV. Anschließend packten wir in unseren zugewiesenen Zimmern unsere Koffer aus und bezogen unsere Betten; lange hatten wir jedoch nicht Zeit, da mussten wir schon durch in der Schmutzschleuse unsere mitgebrachten Wanderschuhe anziehen, um anschließend eine kurze Wanderung und Gemeinschaftsspiele durchzuführen. Im Laufe unserer kleinen Wanderung liefen wir ein Bachbett hoch. Kaum waren wir zurück, gab es auch schon Abendessen und danach hatten wir unsere tägliche halbe Stunde Handyzeit.

Am nächsten Morgen standen sogar einige früher auf, da sie noch mit Frau Bruder joggen wollten, für die anderen hieß es pünktlich um 8: „Raus aus den Federn!“. Montags hatten wir noch abgestimmt, was wir in der Woche machen wollen, rausgekommen war für den ersten Tag: Abseilen! Doch zunächst mussten wir wieder etwas wandern. Trotz ein paar Stolpersteinen schafften wir es gut zu dem Platz, welchen die Teamer ausgesucht hatten. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt und seilten uns dann nacheinander ab – das war eine ziemliche Überwindung -, während jeweils die andere Gruppe bei einem Spiel zusammenarbeiten musste. Leider dauerte alles etwas länger als gedacht, weshalb wir den Bus verpassten und dann nochmal 30 Minuten mehr wandern mussten.

Der Abend wiederholte sich gewissermaßen und der nächste Tag brach an. Die Aktion dieses Tages war die „Wilde Küche“: kochen im Wald. Es gab Stockbrot mit selbst geschlagener und mit gesammelten Kräutern aromatisierten Butter, Brennnessel-Chips und Schokobananen, alles „made by 7a“. So gestärkt haben wir auch die Nachwanderung zu später Stunde noch geschafft.

Floßbauen war dann das Programm des vorletzten Tages. Alles klappte wie am Schnürchen, so sah es auch der „TÜV“, sodass wir sogar noch Zeit hatten, eine kleine Runde zu schwimmen.

Und schon stand die Abreise am letzten Tag an. Wir sehnen uns nach dieser Zeit zurück.

(Lina Waldenmaier und Nana Pfeiffer, 7a)