Exkursion des Lateinkurses Klasse 9 nach Köln

Exkursion des Lateinkurses Klasse 9 nach Köln

Am Mittwochmorgen sind wir mit dem Zug zwei Stunden lang nach Köln gefahren. Wir gingen zuerst zur Jugendherberge, um unser Gepäck abzulegen, und sind dann in die Stadt gelaufen, wo wir Zeit hatten, sie uns anzuschauen. Danach sind wir zum Römisch-Germanischen Museum gelaufen. Da da Museum noch umgebaut wird, haben wir von einer Mitarbeiterin des Museums eine Führung durch die Stadt bekommen. Sie zeigte uns zum Beispiel, wie früher die römischen Straßen aussahen, und erklärte uns etwas zum Dionysos-Mosaik. Nach der Führung sind wir auf die andere Rhein-Seite gelaufen und haben dort etwas gegessen.

Am zweiten Tag haben wir morgens eine dreistündige Radtour unternommen. Diese begann am Eigensteintor, führte dann bis zum Dom, und von dort aus ging es auf die andere Rheinseite, die von den Kölnern mit Argwohn betrachtet wird, weil sie Richtung Düsseldorf zeigt. An mehreren Punkten erhielten wir Informationen über das antike, mittelalterliche und moderne Köln.

Nach der Radtour hatten wir kurz Freizeit, bevor wir in das Olympia-Museum gingen. Dort bekamen wir eine Führung, in der wir viel über die Geschichte der olympischen Spiele , die Gewinner und die Disziplinen gelernt haben. Während der Führung durften wir immer wieder einige Disziplinen/Sportarten ausprobieren. Der Fokus lag auf den antiken Spielen. Nach der Führung gingen wir direkt neben dem Museum essen. Am Abend gingen wir in die Trinitatiskirche, um dort ein modern-klassisches Konzert zu hören. Mit der Bahn fuhren wir zurück in die Jugendherberge.

Nachdem wir am letzten Tag aufgestanden waren, sind wir zum Frühstück gegangen. Danach haben wir uns versammelt, um gemeinsam zum Kölner Dom zu fahren. Dort haben wir unsere Taschen abgelegt und sind die 553 Stufen zur Spitze des Dms gelaufen, von der man auch eine schäne Aussicht hatte. Danach sind wir wieder runtergelaufen und durften die restliche Zeit, die wir hatten, in der Stadt verbringen. Mittags sind wir dann mit dem Zug zurück nach Pforzheim gefahren.

(Lea Mächtle, Lisa Mayer, Sophia Pfeiffer)

Die SMV-Tagung 2019

Die SMV-Tagung 2019

Wie im letzten Jahr stand auch dieses Jahr die SMV- Tagung an. Wieder war das Ziel, die anstehenden Projekte im Schuljahr 2019/20 zu planen. Dementsprechend machten wir uns am 14. November gemeinsam mit unserem SMV-Lehrer Herrn Ermis auf den Weg nach Spielberg.

Für den inhaltlichen Teil der Tagung wurden die Arbeitskreise gebildet, welche sich mit diversen Themen beschäftigten. AK Event hatte die Aufgabe, die anstehenden Veranstaltungen wie zum Beispiel das Winter- bzw. Sommerfest, Luftpost für Afrika, aber auch die Nikolauskarten zu planen. Andere haben sich mit den sportlichen Veranstaltungen im AK Sport auseinandergesetzt. Unter anderem waren sie für die Organisation und Planung des Völkerballturniers zuständig. Im Gegensatz zur letzten Tagung wurde auch ein neuer Arbeitskreis (AK creative heads) gebildet.
Sie haben sich überlegt, wie man die SMV am besten ins Schulhaus integriert. Ebenso kümmerte sich der Arbeitskreis um die Einrichtung des neuen SMV-Raums. Der größte Arbeitskreis war der AK New-Year-Party. Dies ist eine Party, die am Schiller bereits im letzten Schuljahr das erste Mal stattfand und ein voller Erfolg war. Sie darf von allen Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren besucht werden und findet dieses Schuljahr am 17. Januar statt.

Neben all den Arbeitskreisen hatte die Tagung auch ein anderes Ziel.  Sie war auch dazu gedacht, sich in der SMV besser kennenzulernen. Viele Leute in der SMV kannten sich nämlich untereinander noch nicht. Wenn man sich besser kennt, so kann man auch besser miteinander arbeiten. Diesbezüglich haben wir einige Kennenlernspiele wie z.B. Bingo
gespielt und abends dazu noch unterschiedliche Gesellschaftsspiele.

(Finn Schulz und Antonia Brandauer)

Exkursion der Französisch-Klassen 9 nach Nancy

Exkursion der Französisch-Klassen 9 nach Nancy

Am 23.10.19 sind wir um 9 Uhr mit dem Bus in Richtung Nancy gefahren. Nach einer ca. 4-stündigen Fahrt sind wir im Ibis Budget Hotel angekommen und sind in unsere Zimmer gegangen. Als wir unsere Koffer ausgepackt haben, sind wir zum Place Stanislas, der ca. 15 Minuten vom Hotel weg ist, gelaufen und haben unsere selbst vorbereitete Präsentationen vorgetragen. Nach den Präsentationen hatten wir Freizeit und durften in der Stadt rumlaufen. Am Abend sind wir Flammkuchen essen gegangen und waren bowlen. Danach sind wir nochmal auf den beleuchteten Place Stanislas gegangen.

Am nächsten Tag sind wir morgens direkt nach dem Frühstück in die Stadt, um eine interessante Führung zum Thema Jugendstil zu machen. Wir haben sehr viele beeindruckende Dinge erfahren und hatten viel Spaß. Danach hatten wir noch ein bisschen Zeit, um in Kleingruppen etwas essen zu gehen oder nur so rumzulaufen. Um 13:30 ging es dann weiter im Musée des Beaux-Arts, wo wir Zeit hatten, die künstlerische Ausstellung zu betrachten. Anschließend hatten wir wieder Zeit, in die Stadt oder direkt ins Hotel zu gehen. Am Abend waren wir Pizza essen und im Kino.

Am dritten Tag sind wir nach dem Frühstück mit gepackten Koffern um 9.30 Uhr in die Gedänkstätte Ossuaire de Douaumont (Beinhaus) gefahren. Wir sahen dort die Auswirkungen der Schlacht von Verdun im 1. Weltkrieg. Oben auf dem Glockenturm hatten wir eine Sicht über die ganzen Gräber der gefallenen Soldaten. Beim Ausflug haben wir viel über Frankreich gelernt und es hat sehr viel Spaß gemacht.

(Nele Köhler, Emily Wagner)

Hindelang: Eine zweite Perspektive

Hindelang: Eine zweite Perspektive

Schullandheim: Tag 1, Hinfahrt / Spaziergang zu einem Wasserfall

Um 8.00 Uhr morgens trafen wir uns mit der Parallelklasse, der 6a, an der Schule. Nach nur wenigen Minuten kam auch schon der Bus angefahren und jeder stellte seinen Koffer vor den Bus und stieg nach einer kurzen Verabschiedung von den Eltern ein. Währenddessen verstaute der Busfahrer die Koffer. Kurze Zeit später ging es dann los und alle waren sehr aufgeregt. Nach circa drei Stunden Fahrt erreichten wir die Jugendherberge, die sich oberhalb von Bad Hindelang befindet. Nachdem wir das Gebäude betraten, wurden zunächst die Mädchen und anschließend die Jungs auf die ihnen zugewiesenen Zimmer verteilt. Wir stellten also unsere Koffer in die Zimmer und gingen gemeinsam zum Mittagessen. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Anschließend gab es noch eine kurze Führung durch die Räumlichkeiten der Jugendherberge, damit wir uns in den kommenden Tagen besser zurechtfinden konnten. Nachdem wir anschließend Zeit hatten, die Betten zu beziehen, lernten wir am Nachmittag unsere Betreuer, Anna und Chris, kennen, die uns zum nahegelegenen Hartplatz führten und in zwei Gruppen einteilten. Danach liefen beide Gruppen auf unterschiedlichen Wegen zu einem ausgetrockneten Flussbett, welches wir bergauf entlang liefen. Nach einiger Zeit stießen wir auf Wasser, denn am Ende des Baches befand sich zu unserer Überraschung ein schöner, großer Wasserfall. Am Ende der Tour kamen die zwei Gruppen auf dem Rückweg wieder zusammen und die Betreuer besprachen mit uns das Programm der kommenden drei Tage, das wir größtenteils selbst auswählen konnten. Wir entschieden uns mehrheitlich für den Floßbau, die Bergtour und die „Wilde Küche“. Danach machten wir uns auf den Heimweg und aßen in der Jugendherberge zu Abend. Nach dem Essen packte jeder seine Sachen aus und hatte Handyzeit. Abschließend konnten wir uns selbstständig in der Jugendherberge beschäftigen. Einige spielten etwas oder unterhielten sich, während andere sich als Bergsteiger an der Kletterwand versuchten, bevor es schließlich zu Bett ging.

Vivien Schmitt

Schullandheim: Tag 3, Bergtour

Es war der vorletzte Tag für uns in Bad Hindelang. Morgens um 7.45 Uhr gab es Frühstück. Wir frühstückten in Ruhe und packten uns für unsere Bergtour ein Lunchpacket ein. Um 9.00 Uhr trafen wir uns in der „Chill-Ecke“, um zu besprechen, was wir auf die Bergtour alles mitnehmen sollten. Um circa 9.30 Uhr liefen wir zur Bushaltestelle, um auf den Bus zu warten, der uns ein Stück auf den Berg brachte. Oben angekommen landeten wir im Dorf Oberjoch. Dort gab es auf einer Anhöhe ein Kinderhotel. Diese Anhöhe liefen wir hinauf. Auf dem Weg kamen wir an einem Spielplatz, einem Ziegengehege, einem Hasenstall und einer Rutschbahn, die man mit Reifen hinunterrutschen konnte, vorbei. Oben angekommen stellten wir uns auf einem asphaltierten Platz auf. Dann wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Dana und ich führten mithilfe von Kompass und Landkarte unsere Gruppe an. Zwar liefen wir zuerst in die falsche Richtung, doch führten wir sie nach einer Weile wieder auf den richtigen Weg. Dann ging es ganz schön steil nach oben. Nach etwa drei Stunden Wanderung kamen wir oben auf dem Gipfel des Hirschbergs an. Dort wartete schon die andere Gruppe auf uns. Nun durften wir auch etwas essen. Auf dem Hirschberg stand ein großes Gipfelkreuz. Daran hing eine Schachtel, in der ein Buch und ein Kugelschreiber lagen. Dort durfte man bei Bedarf etwas hineinschreiben, was einige von uns auch taten. Dann blieb unsere Gruppe noch ungefähr zehn Minuten auf dem Hirschberg und genoss die Aussicht, ehe wir uns so langsam für den Abstieg bereit machten. Im Gänsemarsch liefen wir auf einem Weg, der in Schlangenlinien verlief, den Berg hinunter. Fast unten angekommen lief uns eine Ziegenherde mit circa zehn Ziegen und einem Schäfer hinterher. Das war sehr lustig. In einem Café stärkten wir uns. Dann liefen wir zum Schullandheim zurück. Nach einem leckeren Abendessen und einem schönen Abend gingen wir erschöpft ins Bett und freuten uns schon auf den nächsten Tag voller schöner Erlebnisse.

Jessica Sommer

Schullandheim: Tag 2, Floßbau

Am zweiten Tag durften wir eigene Flöße bauen. Bereits am frühen Morgen fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus nach Sonthofen zum Hauptbahnhof. Daraufhin ging es zu Fuß an einen nahegelegenen See. Als wir dort ankamen, teilten uns unsere Betreuer, Anna und Chris, in zwei Gruppen ein. Die erste Gruppe musste die Reifen, Bretter und die Seile für die Konstruktion der Flöße holen. Als das erledigt war, setzten sich einige der Jungs plötzlich in die Reifen und rollten den kleinen Hügel hinunter, wobei zwei Jungs fast in den See gerollt sind. Das war ziemlich lustig. Dann spielten wir ein Spiel, bei dem Frau Breitzmann die Königin und Herr Hofmann der König war. Danach wurden wir in vier Gruppen eingeteilt: Norden, Süden, Westen und Osten. In den Gruppen mussten wir dann jeweils ein fahrtüchtiges Floß bauen. Als alle Gruppen mit ihrer Arbeit fertig waren, kam der große Test, wobei alle Flöße als fahrtüchtig erachtet wurden. Vor dem Floßrennen, bei dem die Boote um eine Badeinsel, die sich mitten auf dem See befindet, herum fahren sollten, zogen sich alle ihre Badehosen bzw. Badeanzüge sowie ihre Rettungswesten an. Dann hörten wir bereits den Countdown für das große Floßrennen und nur Augenblicke später starteten alle Flöße, auch wenn es nicht allen Besatzungsmitgliedern gelang, schnell genug an Bord zu kommen bzw. dort zu bleiben. Alle Boote bestanden den Praxistest, wobei ein Floß mitten auf dem See kenterte und die Besatzung über Bord ging. Als das Floßrennen zu Ende war, konnte man noch ein bisschen die Flöße der jeweils anderen Gruppen ausprobieren. Es war echt toll. Nach circa einer Stunde mussten wir wieder unsere trockene Kleidung anziehen, die Flöße auseinanderbauen sowie die Materialien zurückbringen. Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle konnte sich noch jeder, der wollte, ein Eis kaufen. Danach fuhren wir wieder in die Jugendherberge zurück, in der wir nach dem leckeren Abendessen noch Zeit hatten, unsere Eltern anzurufen. Um 22.00 Uhr mussten wir schließlich ins Bett gehen.

Dana Mächtle

Schullandheim: Tag 4, „Wilde Küche“

Es war für uns der vierte und letzte Tag in Bad Hindelang, an dem die sogenannte „Wilde Küche“ auf dem Programm stand. Alle freuten sich schon sehr. Um circa 9.00 Uhr trafen wir uns draußen oberhalb des Hartplatzes. Alle hatten ihre Rucksäcke, mit Lunch und Trinken darin, auf ihrem Rücken und ihre Wander- oder Straßenschuhe an. Die Betreuer Chris und Anna stellten uns die beiden Möglichkeiten zur Wahl, entweder den Stockbrotteig für das spätere Lagerfeuer zu machen und Kräuter zu sammeln oder das Lagerfeuer vorzubereiten. Es ergaben sich zufälligerweise zwei exakt gleich große Gruppen mit jeweils dreizehn Personen. Also begab sich die Hälfte der Klasse in das Zimmer der Betreuer und machte den Teig. Die anderen Schüler gingen hoch zum Parkplatz der Jugendherberge, um Holz zu hacken. Danach lief die Gruppe „Lagerfeuer“ mit dem gehackten Holz zur Feuerstelle. Dort angekommen sammelten die Teilnehmer Stöcke für das Stockbrot, schnitzten Späne von großen Holzstücken und lernten, Feuer mit einem Magnesiumzünder zu machen. Währenddessen machte sich die zweite Gruppe auf den Weg zu den anderen und pflückte dabei Brennnesseln und andere Kräuter für die Kräuterbutter und die Brennnesselchips. Als die Gruppenmitglieder bei ihren Mitschülern an der Feuerstelle ankamen, machten sie dann die Kräuterbutter aus ihrem selbstgemachten Kräutersalz, das sie zuvor selbst gemahlen hatten. Manche halfen auch den anderen Späne zu schnitzen und wieder andere versuchten an der zweiten Feuerstelle ebenfalls ein Feuer zu entfachen. Als dann alles für das Stockbrotessen vorbereitet war, fingen die ersten, die einen der in nicht ganz ausreichender Anzahl vorhandenen Stöcke erhascht hatten, an zu essen. Manche gingen aber auch lieber in den Wald, um dort zu spielen. Irgendwann, als alle ihr Stockbrot bereits gegessen hatten, gab es dann auch leckere Schokobananen als Nachtisch. Nach einiger Zeit fingen wir an „Wo ist Gerda?“ zu spielen. Danach wurden zum Abschluss noch Popcorn und Brennnesselchips gemacht. Anschließend gab der Betreuer Chris manchen, die ein Rätsel lösen wollten, eine Knobelaufgabe. Schließlich wurde das Feuer gelöscht, wir packten unsere Sachen und liefen ans Ufer der Ostrach, einem kleinen Fluss, der durch Bad Hindelang fließt. Dort spielten wir erneut „Wo ist Gerda?“ und die Betreuer stellten uns ein paar Fragen bezüglich unserer Meinung zum Programm der letzten Tage. Nachdem wir uns über unserer Eindrücke und Erlebnisse ausgetauscht hatten, liefen wir zur Jugendherberge zurück. Dort angekommen packten wir erst einmal unsere Koffer und aßen Schnitzel mit Pommes, wobei Letztere eher wie Bratkartoffeln aussahen. Danach hatten wir Handyzeit, um mit unseren Familien zu telefonieren. Um circa 19.15 Uhr trafen wir uns im Freizeitraum. Dort besprachen wir mit unseren Lehrern zunächst, was wir toll fanden, was uns nicht so gut gefallen hat und was wir für das nächste Schuljahr an Positivem beibehalten wollen. Anschließend spielten wir gemeinsam mehrere Spiele, unter anderem „Mord in der Disco“.

Zoe Schissler

Schullandheim der sechsten Klassen nach Bad Hindelang

Schullandheim der sechsten Klassen nach Bad Hindelang

Am Montag, den 16.09.19, sind wir nach Bad Hindelang gefahren. Die Fahrt dauerte etwa dreiienhalb Stunden. Als wir ankamen, haben wir unsere Zimmer erkundet. Kurz danach haben wir eine Bachbettwanderung unternommen. An unserem Ziel war ein riesiger Wasserfall, der in ein Wasserbecken mündete. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit, die wir zum Großteil in der Boulderhalle verbracht hatten. Ab 21:15 Uhr durften wir auf unsere Zimmer, und ab 22:00 Uhr war Nachtruhe.

Unsere Klasse 6a war in Bad Hindelang im Landschulheim. Dort haben wir am Mittwoch das Programm Floßbau gemacht. Um neun Uhr ging es los. Wir trafen uns auf dem Hartplatz. Von dort aus liefen wir dann zur Bushaltestelle. Der Bus kam einige Minuten später. Nun fuhren wir ca. 15 Minuten mit dem Bus. Als wir dort angekommen waren, machten wir uns auf den Weg. Wir liefen eine Weile, bis wir endlich an einem großen See waren. Unser Gepäck hatten wir abgelegt. Jetzt mussten wir nur noch die Materialien holen. Doch weil der Anhänger mit den Materialien noch nicht gebracht wurde, machten wir zuerst noch ein Spiel. Als der Anhänger endlich da war, zogen wir ihn zu unserem Platz. Jetzt wurden wir in Gruppen eingeteilt. Das lief so ab: Wir stellten uns in einem Kreis auf. Dann bekam jeder einen Zettel. Auf den Zetteln stand das Wort „Maier“. Doch jede Schreibweise war anders. Nun mussten wir gucken, wer alles die gleiche Schreibweise hatte. Jetzt waren die Gruppen fertig. Anschließend hatte jede Gruppe einen Gruppenleiter ausgesucht. Alle Gruppenleiter trafen sich bei den Materialien. Sie mussten die Materialien gerecht aufteilen. Jede Gruppe bekam drei Reifen, außer einer Gruppe, und jede Gruppe holte sich fünf Holzbretter und so viele Seile, wie man wollte. Nun ging es los. Alle Gruppen waren fleißig dabei. Als die Flöße fertig gebaut waren, durften die Flöße vorgestellt werden. Als die Vorstellung zu Ende war, zogen wir die Neoprenanzüge an und eine Rettungsweste. Jetzt bekam jeder ein Paddel. Wir lernten, wie man mit diesem Paddel umgeht. Endlich war es so weit. Jede Gruppe nahm ihr Floß und trug es ins Wasser. Jeder setzte sich auf sein Gruppenfloß. Nun ging die Regatta los. Jeder paddelte so schnell, wie er konnte. Wir paddelten um eine Schwimminsel herum. Das erste Floß kam ins Ziel. Die anderen Flöße kamen hinterher. Als alle Flöße im Ziel waren, sprangen fast alle ins Wasser und spielten. Einer nach dem anderen verließ bald das Wasser. Alle zogen ihren Neoprenanzug und ihre Rettungsweste aus und zogen ihre normale Kleidung wieder an. Wir packten unsere Sachen zusammen und bauten die Flöße wieder auseinander. Wir schafften die Materialien wieder zurück und machten uns auf den Rückweg. Zwischendurch holten wir uns noch ein Eis. Das Floßbauen hat viel Spaß gemacht.

Am zweiten Tag unseres Schullandheims haben wir, die Klasse 6a, beschlossen, uns abseilen zu lassen. Zunächst einmal mussten wir mit dem Bus nach Sonthofen fahren, um dann durch Stadt und Wiesen zu unserem Ausgangspunkt, einem Wanderweg, zu gelangen. Wir wanderten etwa eine Dreiviertelstunde durch die Starzachklamm, um den Abseilpunkt zu erreichen. An der Bergklippe sind wir noch ein Stück weiter zu einer Bergwiese gelaufen, wo wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Eine Gruppe ging zum Abseilen, die andere Gruppe machte Vertrauensübungen. Bei der Bergklippe zogen die ersten sechs Schüler mit Unterstützung von Herrn Rucktäschel die Sicherungsgurte an. Beim Anblick von ganz oben hatte man erst zu staunen. Aber als man unten ankam, war man sehr erleichtert. Zum Schluss sind wir den ganzen Weg wieder zurückgelaufen und haben dabei Klippenspringer beobachten können. Das Ganze hat sich auf jeden Fall gelohnt! Danke für das tolle Erlebnis!

(Anton und Christophe)

Am Donnerstag, den 19.09., haben wir eine Bergwanderung unternommen. Wir sind insgesamt vier Stunden gewandert. Am Gipfelkreuz angekommen, haben wir unsere Namen in ein Buch eingetragen. Nachdem wir wieder da waren, gab es Abendessen. Kurz darauf hatten wir wieder Freizeit, die wir mit vielen unterschiedlichen Sachen genutzt haben. Ab 22:00 Uhr war wieder Nachtruhe.

Deutschland — eine Vielfalt, ein Einwanderungsland

Deutschland — eine Vielfalt, ein Einwanderungsland

Am 15.05.19 besuchte uns Sonja Neginhal, die Mutter von einer unserer Klassenkameraden. Sie wurde von Hr. Emis in unsere Klasse eingeladen, da sie einen Migrationshintergrund hat und daher ein ideales Beispiel für unser aktuelles Thema „Einwanderungsland Deutschland“ ist.

Glücklicherweise hat sie sich dazu bereit erklärt, erstens unsere KIasse zu besuchen und zweitens, innerhalb der Klasse, Fragen jeder Art zu ihrer Integration zu beantworten. Wir baten Fr. Neginhal bei unserem „Interview“ zunächst, Grundlegendes von sich zu erzählen. Sie verriet uns einiges über sich. Sie ist verheiratet und ist seit 18 Jahren Ärztin. Vor 15 Jahren kam sie in erster Linie wegen den arbeitlichen Gründen ihres Mannes hierher. Zuvor hatten die beiden in Indien gelebt. Das Green-Card-Prinzip hat es Fr. Neginhal ermöglicht, reibungslos nach Deutschland einzuwandern. Einige Schüler wollten dann wissen, ob es schwer für sie war, eine völlig fremde Sprachen zu erlernen und wieso sie genau nach Deutschland eingewandert ist. Erstaunlicherweise hatte Fr. Dr. Neginhal kaum Schwierigkeiten mit der Sprache, da sie vor allem im Arbeitsleben Hilfe bekam; zudem absolvierte sie mehrere Sprachkurse, die ihr in kürzester Zeit ermöglichten fließendes Deutsch zu sprechen.

Dass sie Deutschland als Einwanderungsland wählte, liegt vor allem an seiner guten Entwicklung. Sie betonte dennoch, dass ihr Mutterland, anders als viele denken, durchaus entwickelt ist. Da wir merkten, dass Fr. Neginhal äußerst locker und ausführlich berichtete, stellten wir dann persönlichere Fragen. Zum Beispiel, ob sie schon mal rassistischen Bemerkungen ausgesetzt wurde. Zum Glück konnte sie diese Frage verneinen. Sie gab aber zu, dass schon ab und zu blöde Sprüche fielen, die sie aber durch ihren starken Charakter wegstecken konnte.

Ihrer Tochter gab sie beispielsweise immer den Rat, ihre Kultur niemals zu leugnen oder zu verstecken, da diese ein Teil von ihr ist, den sie mit Stolz ansehen sollte.

Meiner Meinung nach ist Fr. Neginhal ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Integration. Sie gibt sich große Mühe, deutsche Werte zu verstehen und sie auch in ihrem Alltag anzuwenden, dennoch lässt sie ihre Kultur nicht fallen und besucht regelmäßig ihre Familie in Indien.

Gemeinsam kam unsere Klasse zu dem Fazit, dass Integration gut funktionieren kann, wenn man die Migranten unterstützt, zum Beispiel mit der Sprache, und es ist auch vorteilhaft, wenn sich Einwanderer an der Kultur und den neuen Werten des Landes interessieren und sie versuchen in ihren Alltag mit einzubinden, wie Fr. Neginhal es tut. Auch ist Kultur eine Vielfalt, die als Stärke und nicht als Schwäche angesehen werden sollte, denn das ist Deutschland: eine Vielfalt, ein Einwanderungsland.

(Nishita Neginhal und Chirine Sitti-Mawubejro)