Berufs- und Studieninformationstag am Schiller-Gymnasium: Persönlicher Austausch und individuelle Karrierewege

Berufs- und Studieninformationstag am Schiller-Gymnasium: Persönlicher Austausch und individuelle Karrierewege

Am Samstag, den 17. Oktober 2026, fand am Schiller-Gymnasium Pforzheim der diesjährige Berufs- und Studieninformationstag statt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 11 nahmen verpflichtend an der Veranstaltung teil, um sich mit unterschiedlichen beruflichen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, neue Perspektiven zu entdecken und konkrete Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. Auch die Eltern waren herzlich eingeladen, die Messe zu besuchen, sich selbst zu informieren und ins Gespräch zu kommen. 

Im Mittelpunkt stand dabei das, was unsere Messe besonders macht: der direkte Austausch in einer kleinen, familiären Atmosphäre. Statt einer großen, anonymen Messe bietet unsere Tischmesse Raum für persönliche Gespräche, individuelle Fragen und Begegnungen auf Augenhöhe. Damit greift die Veranstaltung auch unser Schulmotto auf, das den Menschen und seine individuelle Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. 

Je nach Klassenstufe setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schwerpunkten auseinander: Die Achtklässler erhielten einen ersten Einstieg in die Berufs- und Studienorientierung. Die Neuntklässler konnten bereits vertiefende Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewinnen und ihre Vorstellungen konkretisieren. Für die Zehntklässler stand die Vorbereitung auf das bevorstehende BOGY-Praktikum im Mittelpunkt. Sie konnten neue Ideen für mögliche Praktikumsplätze sammeln und ihren Blick für unterschiedliche Berufsfelder erweitern. Die Jahrgangsstufe 11 nutzte die Gelegenheit, sich auf den bevorstehenden Studieninformationstag am 18. November vorzubereiten und sich intensiver mit Fragen rund um Studium und berufliche Perspektiven auseinanderzusetzen. 

Alle Schülerinnen und Schüler erhielten Arbeitsaufträge, die sie dazu anregten, gezielt mit den Ausstellenden ins Gespräch zu kommen und Informationen aktiv zu sammeln. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt und insbesondere die Tätigkeiten der vorgestellten Berufe verändern wird. Damit sollten die Jugendlichen nicht nur heutige Berufsbilder kennenlernen, sondern auch einen Blick auf die Arbeitswelt von morgen werfen. 

Eine wichtige Rolle spielten auch die langjährigen Bildungspartner des Schiller-Gymnasiums, darunter Meyle+Müller aus Pforzheim und POLYRACK. Die Schülerinnen und Schüler konnten Kontakte knüpfen, Fragen zu Ausbildungs- und Karrierewegen stellen und sich aus erster Hand über berufliche Möglichkeiten informieren. Auch die Agentur für Arbeit war vertreten. Sie unterstützt unsere Schule inzwischen mit monatlichen Beratungsterminen und steht den Jugendlichen damit auch über die Messe hinaus als Ansprechpartnerin für ihre Berufs- und Studienorientierung zur Verfügung. 

Ein besonderes Highlight war der Einblick in den Werdegang eines Steinmetzes. Anhand seiner persönlichen Geschichte wurde deutlich, dass Bildungs- und Berufswege nicht immer geradlinig verlaufen müssen. Er selbst hatte zunächst studiert, bevor er sich für eine Ausbildung im Handwerk entschied. Sein Beispiel zeigte den Jugendlichen eindrücklich, dass berufliche Entscheidungen sich entwickeln dürfen, Umwege neue Chancen eröffnen und es nicht den einen richtigen Weg für alle gibt. Im Schulhof konnten die Schülerinnen und Schüler zudem selbst Hand anlegen und praktische Einblicke in das Steinmetzhandwerk gewinnen. 

Wir blicken auf eine rundum gelungene Messe zurück und bedanken uns herzlich bei allen Ausstellenden, unseren Bildungspartnern, der Agentur für Arbeit sowie allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag ermöglicht haben. 

Wir freuen uns schon auf den nächsten Berufs- und Studieninformationstag am 23. Oktober 2027 am Schiller-Gymnasium Pforzheim! 

Wir sind eine Fairtrade School!

Wir sind eine Fairtrade School!

Wir freuen uns sehr: Das Schiller-Gymnasium wurde als erste Schule in Pforzheim als „Fairtrade School“ ausgezeichnet! Damit wird unser gemeinsames Engagement für fairen Handel, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln gewürdigt. Bei der feierlichen Auszeichnungsfeier am 19. Oktober haben wir das Zertifikat von der Stiftung für Entwicklungs-Zusammenarbeit überreicht bekommen. Bürgermeister Tobias Volle als Vertreter der Fairtrade Stadt Pforzheim freute sich ebenfalls über unseren Einsatz. 

Auf dem Weg zur Auszeichnung haben wir uns auf vielfältige Weise mit fairem Handel und nachhaltigem Konsum beschäftigt. In unserer Mensa werden fair gehandelte Produkte wie Bananen und Honig angeboten. Unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler besuchten den Weltladen in Pforzheim und lernten dort, was fairer Handel bedeutet. Auch im Unterricht setzten sich verschiedene Klassen mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen der Smartphone-Herstellung auseinander. Eine Handy-Sammelaktion ergänzte das Projekt. Doch die Auszeichnung ist für uns nicht nur eine Anerkennung, sondern auch ein Ansporn, weiterzumachen. Gemeinsam möchten wir das Thema Fairtrade noch stärker in unserem Schulalltag verankern. Geplant sind unter anderem ein erweitertes Angebot fair gehandelter Produkte in der Mensa, eine Regenwaldpatenschaft und fair gehandelte Arbeitskleidung für unser Küchenteam. 

Wir sind stolz auf das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und unseres Küchenteams. Gemeinsam zeigen wir, dass Fairness und Nachhaltigkeit im Schulalltag gelebt werden können! 

(Katharina Meyer) 

J12 Gemeinschaftskunde Leistungskurs in Brüssel 28.09-02.10.2026

J12 Gemeinschaftskunde Leistungskurs in Brüssel 28.09-02.10.2026

Am frühen Montagmorgen ging es für unseren sechsköpfigen Leistungskurs zusammen mit unseren zwei Lehrkräften am Hauptbahnhof Karlsruhe los. Nach der Ankunft in Brüssel bezogen wir unsere Zimmer und machten Mittagspause. 
Danach startete unser erstes offizielles Programm, eine spannende Stadtführung zum Thema „Street Art, Urban Art, Feminismus und öffentlicher Raum“. Während der Führung am Montag erfuhren wir am Beispiel urbaner Kunst viel über die Gentrifizierung und wie sich Brüsseler Stadtteile durch soziale Veränderungen und Verdrängung wandeln. 
Dabei lernten wir Brüssel von einer kreativen und gesellschaftskritischen Seite kennen. 
Zum Abendessen durfte ein Klassiker nicht fehlen, Belgische Pommes. Am Abend trafen wir noch politische Gruppen, welche uns informierten und weiterbildeten, bevor der Tag ausklang. 
 
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Europäischen Union. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Europaviertel, um das EU-Parlament zu besuchen. 
Ein besonderes Highlight war das Treffen mit Andreas Glück. Er sitzt für die FDP im Europäischen Parlament und ist eigentlich gelernter Chirurg. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei ihm bedanken, dass er sich mitten in seinem durchgeplanten Terminkalender die Zeit für uns genommen hat! In einem sehr ehrlichen und nahbaren Gespräch gab er uns persönliche Einblicke in seinen typischen Arbeitsalltag als Abgeordneter und klärte uns detailliert über die Arbeitsweisen der verschiedenen EU-Institutionen auf. Im Anschluss hatten wir ausreichend Zeit, all unsere Fragen zu stellen. 
Anschließend besichtigten wir den Plenarsaal des Parlaments sowie das Parlamentarium. Nach einer Mittagspause im Europaviertel besuchten wir das Haus der Europäischen Geschichte. Den Tag schlossen wir mit einem gemeinsamen Abendprogramm ab. 
 
Am Mittwochmorgen starteten wir eine unterhaltsame Stadtrallye, um die Stadt und berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Manneken Pis und den Grand Place besser kennenzulernen. 
Später besuchten wir das Museum BELvue. In sieben Sälen bekamen wir einen tiefen Einblick in die belgische Geschichte sowie in zentrale gesellschaftspolitische Themen wie Demokratie, Wohlstand, Solidarität, Pluralismus, Migration, Sprache und Europa. 
Ein kulinarisches Highlight folgte im Anschluss, das belgische Waffel-Tasting bei La maison des gaufres. Anschließend verbrachten wir den Abend gemeinsam mit der Gruppe. 
 
Der Donnerstag begann süß mit dem Besuch im Schokoladenmuseum. 
Danach machten wir einen Tagesausflug nach Gent. Die historische Altstadt beeindruckte uns sehr, sie sieht aus wie ein kleines „Hogwarts“. Neben der Besichtigung der historischen Kulisse nutzten wir die Zeit, um durch verschiedene Aufgaben die Geschichte Gents noch besser kennenzulernen. 
Zurück in Brüssel ließen wir die gelungenen Tage bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen. 
 
Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Am Vormittag trat unser Kurs die Heimreise an. Mit Umstiegen in Köln kamen wir müde, aber vollgepackt mit neuen Eindrücken und Wissen am Nachmittag wieder am Hauptbahnhof Karlsruhe an. 
Die Exkursion war eine perfekte Mischung aus politischer Bildung, Kultur, Geschichte und viel Spaß als Kursgemeinschaft! 
Vielen Dank an Herrn Debellemaniere und Herrn Kiefer, die für uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalteten.  
 
(Mia Winterstein, J12) 

Schiller-Gymnasium bei der Deutschen Meisterschaft im SolarMobil-Wettbewerb in Dortmund

Schiller-Gymnasium bei der Deutschen Meisterschaft im SolarMobil-Wettbewerb in Dortmund

Mit vier Teams und großer Motivation vertrat das Schiller-Gymnasium Pforzheim Baden-Württemberg bei der Deutschen Meisterschaft im SolarMobil-Wettbewerb am 25. und 26. September 2026 in Dortmund. Zuvor hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler beim Regionalwettbewerb in Mosbach für die Deutsche Meisterschaft in der Ultraleicht-Expert-Klasse qualifiziert. 

Neue Bedingungen, neue Herausforderungen – In Dortmund erwarteten uns andere Bedingungen als beim Regionalwettbewerb in Mosbach. Die Nut, in der die Fahrzeuge geführt wurden, verlief bei der Rundbahn anders als beim vorherigen Wettbewerb. Unsere Solarautos waren jedoch so konstruiert, dass wir zunächst auf Schnelligkeit setzten und anschließend die Kasseler Acht bewältigen wollten. Doch Aufgeben kam für unsere Teams nicht infrage! Bereits beim Technikcheck am Freitagnachmittag wurde mit großem Einsatz geschraubt, getüftelt und umgebaut. Unsere Schülerinnen und Schüler gaben alles, um ihre Fahrzeuge an die veränderten Bedingungen anzupassen. So intensiv wurde gearbeitet, dass wir sogar vom Veranstaltungsgelände „hinausgeworfen“ wurden, weil das Museum schloss. 

Vier Teams, vier Platzierungen – Auch am Samstag gaben unsere Schülerinnen und Schüler noch einmal alles. Neben der Schnelligkeit der Fahrzeuge zählten die Teamleistung, die Einzelleistung und das technische Know-how. Bei insgesamt 13 Mannschaften in der Ultraleicht-Expert-Klasse erreichten unsere vier Teams folgende Platzierungen: 5. Platz, 6. Platz, 8. Platz  und 9. Platz. Damit konnten sich alle vier Teams des Schiller-Gymnasiums bei der Deutschen Meisterschaft platzieren. 

Mehr als ein Wettbewerb – Neben den technischen Herausforderungen und den Platzierungen nahmen unsere Schülerinnen und Schüler vor allem viele persönliche Erfahrungen mit nach Hause. Sie lernten, mit Enttäuschungen umzugehen, wenn etwas trotz intensiver Vorbereitung nicht funktionierte. Gerade in solchen Momenten war es wichtig, die eigenen Gefühle im Griff zu behalten, sich gegenseitig zu unterstützen und nicht aufzugeben. Auch die Kommunikation zwischen Betreuenden und Schülerinnen und Schülern war ein Thema, das uns beschäftigte. Wir konnten beobachten, dass die Zusammenarbeit nicht immer harmonisch verlief und unterschiedliche Erwartungen aufeinandertrafen. Gleichzeitig wurde uns bewusst, wie gut wir am Schiller-Gymnasium in vielen Bereichen begleitet und unterstützt werden. Besonders bereichernd war der Austausch mit den anderen teilnehmenden Teams. Es wurden Ideen geteilt, technische Lösungen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Dabei konnten unsere Schülerinnen und Schüler entdecken, wie unterschiedlich Fahrzeuge konstruiert und technische Herausforderungen gelöst werden können. 

Stolz auf unsere vier Teams – Die Deutsche Meisterschaft in Dortmund war für uns eine intensive und lehrreiche Erfahrung. Auch wenn nicht alles so funktionierte, wie wir es uns vorgenommen hatten, haben unsere Schülerinnen und Schüler großen Einsatz, Durchhaltevermögen und Teamgeist gezeigt.  Ein herzlicher Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Teilnahme ermöglicht haben. 

(Kristin Ehrler) 

BIO Themenwoche im Schiller-Gymnasium

BIO Themenwoche im Schiller-Gymnasium

Vom 21.09.-25.09. nahm das Schiller-Gymnasium an der Themenwoche „BW is(s)t Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ des Landwirtschaftsministeriums teil. Von Montag bis Freitag gab es jeweils ein vegetarisches Gericht mit regionalen BIO-Zutaten, zum Beispiel Linsen-Dal mit BIO Linsen der Mühle Beck. Ziel war es zu zeigen, wie wichtig regionale und nachhaltig erzeugte Lebensmittel auch in der Schulverpflegung sind. Die Aktionswoche bot die Gelegenheit, Schülerinnen und Schüler für die Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass Bio und Regionalität genussvoll zusammengehören. Gleichzeitig unterstützt die Schule damit die regionale Landwirtschaft und setzt ein sichtbares Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gemeinschaftsverpflegung. 

(Kenny Debellemaniere) 

Willkommen am Schiller-Gymnasium! – Einschulung der neuen 5. Klassen

Willkommen am Schiller-Gymnasium! – Einschulung der neuen 5. Klassen

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Mit neugierigen Blicken, großer Vorfreude und vielleicht auch ein wenig Aufregung sind unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Schiller-Gymnasium angekommen. Herzlich begrüßt wurden die neuen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien von Schulleiter Herrn Weigl und Geschäftsführerin Frau Meyer. Für einen stimmungsvollen musikalischen Empfang sorgten der Chor unter der Leitung von Fabian Sulzer und unsere Schulband unter der Leitung von Kornelius Dill. Auch die Theater-AG unter der Leitung von Frau Stojanović begeisterte mit einem kleinen Auftritt. Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht fehlen: Neben leckeren Cake Pops von @meinschillerndestortenreichsorgte unser Küchenteam für weitere Snacks und eine gemütliche Atmosphäre.

Friedrich Schiller schrieb einst: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ In diesem Sinne wünschen wir unseren neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern eine schöne und spannende Zeit am Schiller-Gymnasium – mit vielen neuen Erfahrungen, Freundschaften, gemeinsamen Erlebnissen und ganz vielen persönlichen Schiller-Momenten.

Herzlich Willkommen am Schiller-Gymnasium!

(Kenny Debellemaniere)

Sporttag am Schiller-Gymnasium einmal anders – vielfältige Sportangebote sorgten für Begeisterung

Sporttag am Schiller-Gymnasium einmal anders – vielfältige Sportangebote sorgten für Begeisterung

Fußball, Volleyball und Badminton kennt jeder – aber wie wäre es mit Tauchen, Bogenschießen, Kajakfahren oder American Football? Beim diesjährigen Sporttag konnten unsere Schülerinnen und Schüler genau das ausprobieren und dabei viele neue sportliche Erfahrungen sammeln. Die Sportfachschaft hatte sich in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt: Externe Anbieter und Vereine aus der Region wurden eingeladen, ihre Sportarten vorzustellen und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ganz unterschiedliche Bewegungswelten zu ermöglichen. Neben den klassischen Sportarten gab es unter anderem Angebote in Turnen, Tanzen, Tauchen, Kajakfahren, Darts, Reiten, Paddeln, Tennis, Bogenschießen und American Football.

Das Konzept kam sehr gut an: Die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Freude und Neugier dabei und konnten Sportarten ausprobieren, mit denen sie bisher wenig oder gar keinen Kontakt hatten. Auch das durchweg positive Feedback zeigte: Der Blick über den klassischen Schulsport hinaus hat sich gelohnt!

Ein herzlicher Dank gilt allen Vereinen und externen Anbietern, die unseren Sporttag mit ihrem Engagement bereichert haben!

(Rebecca Geib)

Von der Spendenwanderung zu konkreten Projekten

Von der Spendenwanderung zu konkreten Projekten

Unsere Spendenwanderung ist inzwischen ein fester Bestandteil unserer Projektwoche und zeigt, wie viel gemeinsam bewegt werden kann. Die Spenden aus der Wanderung des vergangenen Schuljahres 2025/2026 konnten bereits ganz konkret für unsere Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden: Mit ihnen wurde eine Spielekiste für die Hofpause angeschafft. Verschiedene Bälle, Wurfspiele und Balance-Boards sorgen seitdem für mehr Bewegung, gemeinsames Spielen und eine abwechslungsreiche Gestaltung der Pausen. So kommt die Unterstützung direkt und nachhaltig im Schulalltag an. 

Auch bei der diesjährigen Spendenwanderung waren unsere Schülerinnen und Schüler wieder mit großem Engagement unterwegs. Dabei sind insgesamt 2.173 Euro zusammengekommen: 

  • 579 Euro für die Tanz-AG bzw. den Tanzspiegel 
  • 1.424 Euro für unsere Schule allgemein 
  • 170 Euro für den Büchle e. V., die am 17. Oktober beim Linsenfest übergeben werden 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern für ihren Einsatz und ganz besonders den Eltern, Verwandten und allen weiteren Spenderinnen und Spendern, die diese Aktion unterstützt haben. So wird aus dem gemeinsamen Engagement ganz konkret etwas für unsere Schule und darüber hinaus. 

(Kristin Ehrler) 

Projektwoche der 6. Klassen: Handwerk, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Medienkompetenz

Projektwoche der 6. Klassen: Handwerk, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Medienkompetenz

Die diesjährige Projektwoche der sechsten Klassen bot den Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Programm mit vielen praktischen Erfahrungen. In verschiedenen Projekten standen handwerkliches Arbeiten, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Medienkompetenz und die Stärkung der eigenen Persönlichkeit im Mittelpunkt. 

Den Auftakt bildete der Besuch des Weltladen Pforzheim. Als Fairtrade-School ist es dem Schiller-Gymnasium ein wichtiges Anliegen, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Fairen Handels näherzubringen. Im Weltladen erfuhren die Kinder, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt werden, warum gerechte Löhne und nachhaltige Produktionsweisen wichtig sind und wie jede und jeder durch das eigene Konsumverhalten einen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit leisten kann. Der Besuch ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Projektwoche der sechsten Klassen und vermittelt anschaulich, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden kann. 

Ein besonderes Highlight war der Vogelhausbau. Mit viel Geschick, Geduld und Teamarbeit entstanden zahlreiche Vogelhäuser, auf die die Kinder sichtlich stolz sein konnten. Doch mit dem Bau allein ist das Projekt noch nicht beendet: Ein Teil der Klasse 6b hat sich bereits Gedanken über geeignete Standorte gemacht. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher von Büchenbronn werden diese nun abgestimmt, sodass die Vogelhäuser schon bald einen passenden Platz finden und einen Beitrag zum Naturschutz leisten können. 

Ebenso erfolgreich abgeschlossen wurde das Projekt Katastrophenschutz. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Vorbereitung und richtiges Handeln in Notfallsituationen sind. Besonders beeindruckend war der Besuch der Rettungshundestaffel, die anschaulich zeigte, wie Suchhunde vermisste Personen aufspüren und welche wichtige Rolle sie im Bevölkerungsschutz übernehmen. Im anschließenden Erste-Hilfe-Kurs konnten die Kinder grundlegende Maßnahmen kennenlernen und selbst praktisch üben. So erhielten sie wichtige Kompetenzen, die im Ernstfall Leben retten können. 

Ein weiterer Baustein der Projektwoche widmete sich dem Thema Medienkompetenz. Gemeinsam mit JUUUPORT nahmen die Schülerinnen und Schüler am Workshop „Status: online – Wenn das Internet zur Sucht wird“ teil. Dabei setzten sie sich altersgerecht mit ihrem eigenen Medienverhalten auseinander und beschäftigten sich mit Themen wie Internetsucht, bewusster Mediennutzung und digitaler Selbstkontrolle. Ziel war es, den Kindern einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. 

Ein besonderes Anliegen war auch die Förderung von Selbstbewusstsein und Sicherheit im Alltag. In Kooperation mit der Sportschule KWAK nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Sicherheitstraining teil. Anders als bei einem klassischen Kampfsportkurs standen hier Prävention, Selbstbehauptung und soziale Kompetenzen im Mittelpunkt. Durch Rollenspiele, Übungen zur Körpersprache und Strategien für Konfliktsituationen lernten die Kinder, Gefahren frühzeitig zu erkennen, klare Grenzen zu setzen und selbstbewusst aufzutreten. Ergänzt wurde das Training durch einfache Selbstverteidigungstechniken für den Notfall. Gleichzeitig wurden Werte wie Fairness, Respekt, Empathie und Rücksichtnahme gestärkt. 

Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann. Ob beim Einsatz für Natur- und Artenschutz, beim Fairen Handel, im Katastrophenschutz, im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien oder beim Sicherheitstraining – die Schülerinnen und Schüler sammelten wertvolle Erfahrungen und entwickelten wichtige Kompetenzen für ihren Alltag. 

(Kristin Ehrler) 

Rückblick auf die Projektwoche der Jahrgangsstufe 9

Rückblick auf die Projektwoche der Jahrgangsstufe 9

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand für unsere Jahrgangsstufe 9 eine abwechslungsreiche Projektwoche statt. Im Mittelpunkt standen Themen rund um digitale Medien, gesellschaftliche Verantwortung, Klimaschutz und Erinnerungskultur. 

Zum Auftakt am Montag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Einführung ihrer Tablets und deren sinnvoller Nutzung im Schulalltag. Anschließend ging es im Workshop „Connect mit REspect!“ um einen respektvollen Umgang im digitalen Raum. Themen wie Cybermobbing, Hassrede und Meinungsfreiheit wurden aufgegriffen und anhand konkreter Situationen diskutiert. Am Dienstag stand das Planspiel „ACT NOW! – Faire Wege aus der Klimakrise“ auf dem Programm. In unterschiedlichen Rollen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Herausforderungen der Klimakrise auseinander und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze. Dabei konnten sie erfahren, wie komplex Entscheidungsprozesse sind und wie unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden müssen. Ein besonderer Schwerpunkt der Woche war am Mittwoch der Besuch der Gedenkstätte Struthof. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich vor Ort intensiv mit der Geschichte des Konzentrationslagers und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander. Die direkte Begegnung mit dem historischen Ort bot dabei eine besondere Möglichkeit, sich mit Erinnerungskultur und der Bedeutung von Verantwortung in der Gegenwart auseinanderzusetzen. 

Die drei Projekttage boten damit ganz unterschiedliche Lerngelegenheiten und ermöglichten es den Schülerinnen und Schülern, über den regulären Unterricht hinaus zu lernen, eigene Perspektiven zu entwickeln und sich mit wichtigen Themen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. 

(Kristin Ehrler)