Exkursion der Französisch-Klassen 9 nach Nancy

Exkursion der Französisch-Klassen 9 nach Nancy

Am 23.10.19 sind wir um 9 Uhr mit dem Bus in Richtung Nancy gefahren. Nach einer ca. 4-stündigen Fahrt sind wir im Ibis Budget Hotel angekommen und sind in unsere Zimmer gegangen. Als wir unsere Koffer ausgepackt haben, sind wir zum Place Stanislas, der ca. 15 Minuten vom Hotel weg ist, gelaufen und haben unsere selbst vorbereitete Präsentationen vorgetragen. Nach den Präsentationen hatten wir Freizeit und durften in der Stadt rumlaufen. Am Abend sind wir Flammkuchen essen gegangen und waren bowlen. Danach sind wir nochmal auf den beleuchteten Place Stanislas gegangen.

Am nächsten Tag sind wir morgens direkt nach dem Frühstück in die Stadt, um eine interessante Führung zum Thema Jugendstil zu machen. Wir haben sehr viele beeindruckende Dinge erfahren und hatten viel Spaß. Danach hatten wir noch ein bisschen Zeit, um in Kleingruppen etwas essen zu gehen oder nur so rumzulaufen. Um 13:30 ging es dann weiter im Musée des Beaux-Arts, wo wir Zeit hatten, die künstlerische Ausstellung zu betrachten. Anschließend hatten wir wieder Zeit, in die Stadt oder direkt ins Hotel zu gehen. Am Abend waren wir Pizza essen und im Kino.

Am dritten Tag sind wir nach dem Frühstück mit gepackten Koffern um 9.30 Uhr in die Gedänkstätte Ossuaire de Douaumont (Beinhaus) gefahren. Wir sahen dort die Auswirkungen der Schlacht von Verdun im 1. Weltkrieg. Oben auf dem Glockenturm hatten wir eine Sicht über die ganzen Gräber der gefallenen Soldaten. Beim Ausflug haben wir viel über Frankreich gelernt und es hat sehr viel Spaß gemacht.

(Nele Köhler, Emily Wagner)

Erziehung zum eigenständigen Arbeiten und Handeln – GFS-Training am Schiller-Gymnasium

Erziehung zum eigenständigen Arbeiten und Handeln – GFS-Training am Schiller-Gymnasium

Die Chance, in einer bildungspolitischen Debatte einen breiten Konsens unter den Diskutierenden zu erzielen, erscheint wohl ähnlich wahrscheinlich, wie den US-amerikanischen Präsidenten von der Relevanz des Klimaschutzes zu überzeugen oder die Meisterschaft des SC Paderborn am 16. Mai 2020 zu feiern. Wo viele Bedürfnisse, Interessen und Weltanschauungen aufeinanderprallen, hat es die Institution Schule nicht immer leicht, sich innerhalb dieses Spannungsfeldes zu positionieren, um gesellschaftliche Akzeptanz zu werben und letztendlich den richtigen Weg einzuschlagen, um die Schüler auf deren zukünftige Lebenswelt in geeigneter Weise vorzubereiten.

Doch unabhängig davon, ob nun ein Gymnasium sich dem Ziel einer engeren Kooperation mit der Wirtschaft verschreibt, gebetsmühlenartig das humboldtsche Bildungsideal einer ganzheitlichen Ausbildung als oberste Maxime postuliert oder sich vor dem mittlerweile nicht mehr ganz neuen, aber immer noch effektvoll klingenden Zauberwort „Digitalisierung“ ehrfürchtig verneigt, besteht wohl zumindest darin Einigkeit, dass eine zunehmend komplexere, in Teilen auch unübersichtliche Welt verantwortungsbewusste junge Menschen benötigt, die in der Lage sind, sich selbstständig über differenzierte Thematiken zu informieren, eigene Meinungen auszubilden und ihre Standpunkte adäquat zu vertreten.

Angesichts dieser Herausforderung sollte eine weiterführende Schule vor allem auch darin bestrebt sein, den Schülern so früh wie möglich die Methodik des eigenständigen Arbeitens und Handelns zu vermitteln und diese anschließend regelmäßig zu fördern.

Daher sind seit einiger Zeit die Gymnasiasten in Baden-Württemberg ab der 7. Klasse dazu verpflichtet, jedes Schuljahr eine sogenannte GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) in einem Fach ihrer Wahl zu halten. Darunter ist eine selbstständige Auseinandersetzung des Schülers mit einem fachbezogenen Thema zu verstehen, das mit dem jeweiligen Fachlehrer abgesprochen und in Form eines umfangreicheren Referats, zumeist PowerPoint-gestützt, der Klasse beziehungsweise dem Kurs präsentiert wird.

Damit  diese zweifellos anspruchsvolle Aufgabe vonseiten der Schüler selbstständig bewältigt werden kann, fand am Schiller-Gymnasium unter der Leitung von Herrn Frank Ehrler und Herrn Julian Hofmann zum bereits vierten Mal ein mehrtägiges GFS-Training für die beiden 7. Klassen statt. Dieses beinhaltete einstweilen einen theoretischen Part, der in die Thematik einführte und ebenfalls die Planung, die Vorbereitung sowie die Präsentation einer GFS berücksichtigte.

Anschließend bestand die Aufgabe der Schüler darin, ein eigenes Thema inklusive einer interessanten Leitfrage  zu finden und sich mithilfe von Fachbüchern und anschließender Internetrecherche genügend Wissen anzueignen, um die Informationen auf einem Handout und in einer PowerPoint-Präsentation in angemessener Form darzustellen. In diesem Zusammenhang erhielten die beiden Klassen unter der Anleitung von Herrn Lars Rucktäschel jeweils eine zusätzliche Schulung im Umgang mit dem Präsentationsprogramm.

Nach intensiver Arbeit konnten die Schüler im Laufe des Freitagvormittags ihre erste Probe-GFS fertigstellen. Trotz obligatorischem Lampenfieber ergriffen einige besonders mutige Siebtklässler direkt die Chance, ihre Ergebnisse im Plenum zu präsentieren und sich ein konstruktives Feedback einzuholen.

(Julian Hofmann und Frank Ehrler)

Hindelang: Eine zweite Perspektive

Hindelang: Eine zweite Perspektive

Schullandheim: Tag 1, Hinfahrt / Spaziergang zu einem Wasserfall

Um 8.00 Uhr morgens trafen wir uns mit der Parallelklasse, der 6a, an der Schule. Nach nur wenigen Minuten kam auch schon der Bus angefahren und jeder stellte seinen Koffer vor den Bus und stieg nach einer kurzen Verabschiedung von den Eltern ein. Währenddessen verstaute der Busfahrer die Koffer. Kurze Zeit später ging es dann los und alle waren sehr aufgeregt. Nach circa drei Stunden Fahrt erreichten wir die Jugendherberge, die sich oberhalb von Bad Hindelang befindet. Nachdem wir das Gebäude betraten, wurden zunächst die Mädchen und anschließend die Jungs auf die ihnen zugewiesenen Zimmer verteilt. Wir stellten also unsere Koffer in die Zimmer und gingen gemeinsam zum Mittagessen. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Anschließend gab es noch eine kurze Führung durch die Räumlichkeiten der Jugendherberge, damit wir uns in den kommenden Tagen besser zurechtfinden konnten. Nachdem wir anschließend Zeit hatten, die Betten zu beziehen, lernten wir am Nachmittag unsere Betreuer, Anna und Chris, kennen, die uns zum nahegelegenen Hartplatz führten und in zwei Gruppen einteilten. Danach liefen beide Gruppen auf unterschiedlichen Wegen zu einem ausgetrockneten Flussbett, welches wir bergauf entlang liefen. Nach einiger Zeit stießen wir auf Wasser, denn am Ende des Baches befand sich zu unserer Überraschung ein schöner, großer Wasserfall. Am Ende der Tour kamen die zwei Gruppen auf dem Rückweg wieder zusammen und die Betreuer besprachen mit uns das Programm der kommenden drei Tage, das wir größtenteils selbst auswählen konnten. Wir entschieden uns mehrheitlich für den Floßbau, die Bergtour und die „Wilde Küche“. Danach machten wir uns auf den Heimweg und aßen in der Jugendherberge zu Abend. Nach dem Essen packte jeder seine Sachen aus und hatte Handyzeit. Abschließend konnten wir uns selbstständig in der Jugendherberge beschäftigen. Einige spielten etwas oder unterhielten sich, während andere sich als Bergsteiger an der Kletterwand versuchten, bevor es schließlich zu Bett ging.

Vivien Schmitt

Schullandheim: Tag 3, Bergtour

Es war der vorletzte Tag für uns in Bad Hindelang. Morgens um 7.45 Uhr gab es Frühstück. Wir frühstückten in Ruhe und packten uns für unsere Bergtour ein Lunchpacket ein. Um 9.00 Uhr trafen wir uns in der „Chill-Ecke“, um zu besprechen, was wir auf die Bergtour alles mitnehmen sollten. Um circa 9.30 Uhr liefen wir zur Bushaltestelle, um auf den Bus zu warten, der uns ein Stück auf den Berg brachte. Oben angekommen landeten wir im Dorf Oberjoch. Dort gab es auf einer Anhöhe ein Kinderhotel. Diese Anhöhe liefen wir hinauf. Auf dem Weg kamen wir an einem Spielplatz, einem Ziegengehege, einem Hasenstall und einer Rutschbahn, die man mit Reifen hinunterrutschen konnte, vorbei. Oben angekommen stellten wir uns auf einem asphaltierten Platz auf. Dann wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Dana und ich führten mithilfe von Kompass und Landkarte unsere Gruppe an. Zwar liefen wir zuerst in die falsche Richtung, doch führten wir sie nach einer Weile wieder auf den richtigen Weg. Dann ging es ganz schön steil nach oben. Nach etwa drei Stunden Wanderung kamen wir oben auf dem Gipfel des Hirschbergs an. Dort wartete schon die andere Gruppe auf uns. Nun durften wir auch etwas essen. Auf dem Hirschberg stand ein großes Gipfelkreuz. Daran hing eine Schachtel, in der ein Buch und ein Kugelschreiber lagen. Dort durfte man bei Bedarf etwas hineinschreiben, was einige von uns auch taten. Dann blieb unsere Gruppe noch ungefähr zehn Minuten auf dem Hirschberg und genoss die Aussicht, ehe wir uns so langsam für den Abstieg bereit machten. Im Gänsemarsch liefen wir auf einem Weg, der in Schlangenlinien verlief, den Berg hinunter. Fast unten angekommen lief uns eine Ziegenherde mit circa zehn Ziegen und einem Schäfer hinterher. Das war sehr lustig. In einem Café stärkten wir uns. Dann liefen wir zum Schullandheim zurück. Nach einem leckeren Abendessen und einem schönen Abend gingen wir erschöpft ins Bett und freuten uns schon auf den nächsten Tag voller schöner Erlebnisse.

Jessica Sommer

Schullandheim: Tag 2, Floßbau

Am zweiten Tag durften wir eigene Flöße bauen. Bereits am frühen Morgen fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus nach Sonthofen zum Hauptbahnhof. Daraufhin ging es zu Fuß an einen nahegelegenen See. Als wir dort ankamen, teilten uns unsere Betreuer, Anna und Chris, in zwei Gruppen ein. Die erste Gruppe musste die Reifen, Bretter und die Seile für die Konstruktion der Flöße holen. Als das erledigt war, setzten sich einige der Jungs plötzlich in die Reifen und rollten den kleinen Hügel hinunter, wobei zwei Jungs fast in den See gerollt sind. Das war ziemlich lustig. Dann spielten wir ein Spiel, bei dem Frau Breitzmann die Königin und Herr Hofmann der König war. Danach wurden wir in vier Gruppen eingeteilt: Norden, Süden, Westen und Osten. In den Gruppen mussten wir dann jeweils ein fahrtüchtiges Floß bauen. Als alle Gruppen mit ihrer Arbeit fertig waren, kam der große Test, wobei alle Flöße als fahrtüchtig erachtet wurden. Vor dem Floßrennen, bei dem die Boote um eine Badeinsel, die sich mitten auf dem See befindet, herum fahren sollten, zogen sich alle ihre Badehosen bzw. Badeanzüge sowie ihre Rettungswesten an. Dann hörten wir bereits den Countdown für das große Floßrennen und nur Augenblicke später starteten alle Flöße, auch wenn es nicht allen Besatzungsmitgliedern gelang, schnell genug an Bord zu kommen bzw. dort zu bleiben. Alle Boote bestanden den Praxistest, wobei ein Floß mitten auf dem See kenterte und die Besatzung über Bord ging. Als das Floßrennen zu Ende war, konnte man noch ein bisschen die Flöße der jeweils anderen Gruppen ausprobieren. Es war echt toll. Nach circa einer Stunde mussten wir wieder unsere trockene Kleidung anziehen, die Flöße auseinanderbauen sowie die Materialien zurückbringen. Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle konnte sich noch jeder, der wollte, ein Eis kaufen. Danach fuhren wir wieder in die Jugendherberge zurück, in der wir nach dem leckeren Abendessen noch Zeit hatten, unsere Eltern anzurufen. Um 22.00 Uhr mussten wir schließlich ins Bett gehen.

Dana Mächtle

Schullandheim: Tag 4, „Wilde Küche“

Es war für uns der vierte und letzte Tag in Bad Hindelang, an dem die sogenannte „Wilde Küche“ auf dem Programm stand. Alle freuten sich schon sehr. Um circa 9.00 Uhr trafen wir uns draußen oberhalb des Hartplatzes. Alle hatten ihre Rucksäcke, mit Lunch und Trinken darin, auf ihrem Rücken und ihre Wander- oder Straßenschuhe an. Die Betreuer Chris und Anna stellten uns die beiden Möglichkeiten zur Wahl, entweder den Stockbrotteig für das spätere Lagerfeuer zu machen und Kräuter zu sammeln oder das Lagerfeuer vorzubereiten. Es ergaben sich zufälligerweise zwei exakt gleich große Gruppen mit jeweils dreizehn Personen. Also begab sich die Hälfte der Klasse in das Zimmer der Betreuer und machte den Teig. Die anderen Schüler gingen hoch zum Parkplatz der Jugendherberge, um Holz zu hacken. Danach lief die Gruppe „Lagerfeuer“ mit dem gehackten Holz zur Feuerstelle. Dort angekommen sammelten die Teilnehmer Stöcke für das Stockbrot, schnitzten Späne von großen Holzstücken und lernten, Feuer mit einem Magnesiumzünder zu machen. Währenddessen machte sich die zweite Gruppe auf den Weg zu den anderen und pflückte dabei Brennnesseln und andere Kräuter für die Kräuterbutter und die Brennnesselchips. Als die Gruppenmitglieder bei ihren Mitschülern an der Feuerstelle ankamen, machten sie dann die Kräuterbutter aus ihrem selbstgemachten Kräutersalz, das sie zuvor selbst gemahlen hatten. Manche halfen auch den anderen Späne zu schnitzen und wieder andere versuchten an der zweiten Feuerstelle ebenfalls ein Feuer zu entfachen. Als dann alles für das Stockbrotessen vorbereitet war, fingen die ersten, die einen der in nicht ganz ausreichender Anzahl vorhandenen Stöcke erhascht hatten, an zu essen. Manche gingen aber auch lieber in den Wald, um dort zu spielen. Irgendwann, als alle ihr Stockbrot bereits gegessen hatten, gab es dann auch leckere Schokobananen als Nachtisch. Nach einiger Zeit fingen wir an „Wo ist Gerda?“ zu spielen. Danach wurden zum Abschluss noch Popcorn und Brennnesselchips gemacht. Anschließend gab der Betreuer Chris manchen, die ein Rätsel lösen wollten, eine Knobelaufgabe. Schließlich wurde das Feuer gelöscht, wir packten unsere Sachen und liefen ans Ufer der Ostrach, einem kleinen Fluss, der durch Bad Hindelang fließt. Dort spielten wir erneut „Wo ist Gerda?“ und die Betreuer stellten uns ein paar Fragen bezüglich unserer Meinung zum Programm der letzten Tage. Nachdem wir uns über unserer Eindrücke und Erlebnisse ausgetauscht hatten, liefen wir zur Jugendherberge zurück. Dort angekommen packten wir erst einmal unsere Koffer und aßen Schnitzel mit Pommes, wobei Letztere eher wie Bratkartoffeln aussahen. Danach hatten wir Handyzeit, um mit unseren Familien zu telefonieren. Um circa 19.15 Uhr trafen wir uns im Freizeitraum. Dort besprachen wir mit unseren Lehrern zunächst, was wir toll fanden, was uns nicht so gut gefallen hat und was wir für das nächste Schuljahr an Positivem beibehalten wollen. Anschließend spielten wir gemeinsam mehrere Spiele, unter anderem „Mord in der Disco“.

Zoe Schissler

Konzert Junge Talente

Konzert Junge Talente

Das Herbstkonzert unter dem Titel „Junge Talente“ ist seit Jahren eine feste Größe im Schiller. Schüler aller Altersgruppen traten am 24. Oktober gemeinsam auf und spielten mal solo, mal im Duett, mal als Kammerorchester klassische und moderne Stücke. Organisiert wurde der Abend von unseren Musiklehrern Bernhard Weichselmann, Peter Lorch und Lea Landoll.

(Maximilian Weigl)

Das Schiller-Gymnasium verabschiedet sich in die Herbstferien

Das Schiller-Gymnasium verabschiedet sich in die Herbstferien

Herbstlicher Heimfall

von Friedrich-Ernst Peters

Leere, sturmbewegte Bäume stammeln
in Gebärden ihre Todesklage.
In mir aber rieseln still und sammeln
sich die Kräfte neuer Frühlingstage.

Was die letzte Form noch nicht gewonnen,
allem, was aus alternden Gestalten
vorschnell sich befreit und unbesonnen,
bin ich gleich der Schale hingehalten.

Ist das Heimgekehrte denn mein Leben?
Gott, verzeihe mir dies kühne Fragen:
Haben Blumen, Bäume, Halme, Reben
nicht aus mir geblüht und Frucht getragen?

Ist nun doch mein sommerlich Ermatten,
düsterer Schwund nicht ohne Sinn geblieben?
Hat es mich geheimnisvoll als Schatten
über alle Dinge hingetrieben?

Dem Gedränge froher Heimkehr stehen
meine Tore frei in Herbstestagen.
Leben, das ich hingab als ein Lehen,
wird mit Segen in mich heimgetragen.

 

Passend zu Halloween bastelten Schüler der Modulgruppe von Frau Schissler-Schein gruselige Köpfe im Stile von A Nightmare Before Christmas. Das Schiller-Gymnasium wünscht allen Schülern und Lehrern, die Magie des Herbstes genießen zu können, und einen guten Start in die kalte Jahreszeit.

Immer wieder zurück – 20 Jahre Freundeskreis der Ehemaligen am Schiller-Gymnasium

Immer wieder zurück – 20 Jahre Freundeskreis der Ehemaligen am Schiller-Gymnasium

Man könnte annehmen, wenn einer sein Abitur gemacht und die letzte Prüfung gehalten hat, gäbe es nichts Schöneres, als Vokabelheft, Schulbank und Tests hinter sich zu lassen und sein eigenes Ding zu machen: eine Ausbildung zu beginnen, sich an das Studium zu wagen oder erst einmal eine richtig lange Reise zu buchen. Sich auf das konzentrieren zu können, was man sein Leben lang machen möchte.

Und doch zieht es viele Schüler immer wieder an ihre Schule zurück. Ob zum Weihnachts- oder Sommerfest, immer sieht man altbekannte Gesichter durch die Reihen streifen und ein Pläuschchen halten.

Der Freundeskreis der Ehemaligen (FES) ist eine Institution, um den Austausch mit ehemaligen Schülern und Lehrern zu fördern. Denn von wem könnten unsere Schülerinnen und Schüler besser beraten werden als durch ehemalige Schiller-Schüler, die sich inzwischen mitten im Studium befinden oder ihre Erfahrungen in einem bestimmten Berufszweig weitergeben können. Der FES wurde vor genau 20 Jahren von unseren Kollegen Christoph Breiling (inzwischen ja selbst ein ehemaliger Lehrer) und Günter Höfeld gegründet – der perfekte Anlass, um am 19.10.2019 mit der 20-Jahr-Feier „The Golden 20s“ alle Ehemaligen zu uns ins Haus zu rufen und ein riesiges Fest zu feiern. Veranstaltet wurde das Fest von der Leitung des Freundeskreises, Günter Höfeld und Julian Hofmann.

Den Ruf hatten viele gehört, und viele waren ihm gefolgt, von Abiturienten der letzten Jahre bis hin zum Abiturjahrgang 1984. Es waren Lehrer da, die schon am Schiller waren, bevor es das Schiller war. Ohne großes Programm hatten alle die Möglichkeit, alte Lehrer wiederzusehen oder herauszufinden, was aus dem ein oder anderen Klassenkameraden geworden ist.

Die Abijahrgänge mit den meisten anwesenden Schülern erhielten zum Schluss einen kleinen Preis. Die größte Gruppe, die die Feier besuchte, absolvierte ihr Abitur 1995; die zweit- und drittplatzierten Jahrgänge waren 2012 und 1991.

Doch auch nach dem Verklingen der Musik war die Feier nicht zu Ende. Manche waren so ins Gespräch vertieft, dass ein paar wenige die Feier in der Cafeteria noch bis spät in die Nacht verlängerten.

(Maximilian Weigl)

Schullandheim der sechsten Klassen nach Bad Hindelang

Schullandheim der sechsten Klassen nach Bad Hindelang

Am Montag, den 16.09.19, sind wir nach Bad Hindelang gefahren. Die Fahrt dauerte etwa dreiienhalb Stunden. Als wir ankamen, haben wir unsere Zimmer erkundet. Kurz danach haben wir eine Bachbettwanderung unternommen. An unserem Ziel war ein riesiger Wasserfall, der in ein Wasserbecken mündete. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit, die wir zum Großteil in der Boulderhalle verbracht hatten. Ab 21:15 Uhr durften wir auf unsere Zimmer, und ab 22:00 Uhr war Nachtruhe.

Unsere Klasse 6a war in Bad Hindelang im Landschulheim. Dort haben wir am Mittwoch das Programm Floßbau gemacht. Um neun Uhr ging es los. Wir trafen uns auf dem Hartplatz. Von dort aus liefen wir dann zur Bushaltestelle. Der Bus kam einige Minuten später. Nun fuhren wir ca. 15 Minuten mit dem Bus. Als wir dort angekommen waren, machten wir uns auf den Weg. Wir liefen eine Weile, bis wir endlich an einem großen See waren. Unser Gepäck hatten wir abgelegt. Jetzt mussten wir nur noch die Materialien holen. Doch weil der Anhänger mit den Materialien noch nicht gebracht wurde, machten wir zuerst noch ein Spiel. Als der Anhänger endlich da war, zogen wir ihn zu unserem Platz. Jetzt wurden wir in Gruppen eingeteilt. Das lief so ab: Wir stellten uns in einem Kreis auf. Dann bekam jeder einen Zettel. Auf den Zetteln stand das Wort „Maier“. Doch jede Schreibweise war anders. Nun mussten wir gucken, wer alles die gleiche Schreibweise hatte. Jetzt waren die Gruppen fertig. Anschließend hatte jede Gruppe einen Gruppenleiter ausgesucht. Alle Gruppenleiter trafen sich bei den Materialien. Sie mussten die Materialien gerecht aufteilen. Jede Gruppe bekam drei Reifen, außer einer Gruppe, und jede Gruppe holte sich fünf Holzbretter und so viele Seile, wie man wollte. Nun ging es los. Alle Gruppen waren fleißig dabei. Als die Flöße fertig gebaut waren, durften die Flöße vorgestellt werden. Als die Vorstellung zu Ende war, zogen wir die Neoprenanzüge an und eine Rettungsweste. Jetzt bekam jeder ein Paddel. Wir lernten, wie man mit diesem Paddel umgeht. Endlich war es so weit. Jede Gruppe nahm ihr Floß und trug es ins Wasser. Jeder setzte sich auf sein Gruppenfloß. Nun ging die Regatta los. Jeder paddelte so schnell, wie er konnte. Wir paddelten um eine Schwimminsel herum. Das erste Floß kam ins Ziel. Die anderen Flöße kamen hinterher. Als alle Flöße im Ziel waren, sprangen fast alle ins Wasser und spielten. Einer nach dem anderen verließ bald das Wasser. Alle zogen ihren Neoprenanzug und ihre Rettungsweste aus und zogen ihre normale Kleidung wieder an. Wir packten unsere Sachen zusammen und bauten die Flöße wieder auseinander. Wir schafften die Materialien wieder zurück und machten uns auf den Rückweg. Zwischendurch holten wir uns noch ein Eis. Das Floßbauen hat viel Spaß gemacht.

Am zweiten Tag unseres Schullandheims haben wir, die Klasse 6a, beschlossen, uns abseilen zu lassen. Zunächst einmal mussten wir mit dem Bus nach Sonthofen fahren, um dann durch Stadt und Wiesen zu unserem Ausgangspunkt, einem Wanderweg, zu gelangen. Wir wanderten etwa eine Dreiviertelstunde durch die Starzachklamm, um den Abseilpunkt zu erreichen. An der Bergklippe sind wir noch ein Stück weiter zu einer Bergwiese gelaufen, wo wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Eine Gruppe ging zum Abseilen, die andere Gruppe machte Vertrauensübungen. Bei der Bergklippe zogen die ersten sechs Schüler mit Unterstützung von Herrn Rucktäschel die Sicherungsgurte an. Beim Anblick von ganz oben hatte man erst zu staunen. Aber als man unten ankam, war man sehr erleichtert. Zum Schluss sind wir den ganzen Weg wieder zurückgelaufen und haben dabei Klippenspringer beobachten können. Das Ganze hat sich auf jeden Fall gelohnt! Danke für das tolle Erlebnis!

(Anton und Christophe)

Am Donnerstag, den 19.09., haben wir eine Bergwanderung unternommen. Wir sind insgesamt vier Stunden gewandert. Am Gipfelkreuz angekommen, haben wir unsere Namen in ein Buch eingetragen. Nachdem wir wieder da waren, gab es Abendessen. Kurz darauf hatten wir wieder Freizeit, die wir mit vielen unterschiedlichen Sachen genutzt haben. Ab 22:00 Uhr war wieder Nachtruhe.

Unsere neuen Kollegen

Unsere neuen Kollegen

Wir begrüßen für das neue Schuljahr eine ganze Reihe an neuen Kollegen, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.

Herr Müller wird unsere Schüler in Kunst unterrichten.

Frau Landolls Fächer sind Musik und Mathematik.

Frau Guthmann wird unser Kollegium mit ihren Fächern Biologie, Geographie und Deutsch unterstützen.

Herr Kleyer wird drei Fächer unterrichten: Mathematik, Chemie und NwT.

Frau John wird mit ihren drei Fächern Mathematik, Geographie und NwT unser Kollegium unterstützen.

Wir wünschen ihnen allen einen guten Start hier bei uns am Schiller.

Einschulung der neuen Fünftklässler

Einschulung der neuen Fünftklässler

Ob aus nächster Umgebung oder aus dem Umland, 52 Schülerinnen und Schüler aus allen Himmelsrichtungen kamen heute mit ihren Eltern ans Schiller-Gymnasium, um hier die neuen Klassen 5a und 5b zu bilden. Musikalisch wurden sie von ehemaligen Fünfern, nämlich den sechsten Klassen unter der Leitung von Musiklehrer Peter Lorch empfangen. Schulleiter Joachim Zuber und Geschäftsführerin Andrea Boyer begrüßten die Kinder herzlich, bevor sie sie ihren Klassen und damit auch ihren neuen Klassenlehrer*innen Frau Gläser und Herrn Decker zuwiesen. Für einen gelingenden Einstieg erhielten die Schüler eine Schiller-Sporttasche mit der Aufschrift “Starters 2019”, die sie hoffentlich immer an diesen neuen Abschnitt in ihrem Leben erinnern wird.

Wir wünschen ihnen eine schöne und lehrreiche Zeit hier am Schiller.

(Maximilian Weigl)

Vollversammlung und Überreichung des Olweus-Zertifikats

Vollversammlung und Überreichung des Olweus-Zertifikats

So wie das alte Schuljahr mit einer Versammlung aller Schüler beginnt, so trafen sich auch zu Beginn des neuen Schuljahres 2019/2020 alle Schüler in einer Vollversammlung in der Aula, um von Schulleiter Joachim Zuber herzlich begrüßt zu werden. Während manche nun bald schon nicht mehr die Kleinsten im Hause sind — immerhin werden am Freitag die neuen Fünftklässler eingeschult — gehen manche Schüler mit Riesenschritten dem Abitur und damit dem Ende ihrer Zeit hier am Schiller entgegen.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand ein Vortrag von Fanny Ossa vom Universitätsklinikum Heidelberg, die das Schiller seit zwei Jahren im Rahmen des Olweus-Programms zur Prävention von Mobbing und der Förderung von pro-sozialem Verhalten begleitet hatte. Dieses vom schwedisch-norwegischen Psychologen Dan Olweus ins Leben gerufene Programm versucht durch die Einbindung aller am Schulleben Beteiligter Fälle von Mobbing zu verhindern und dadurch eine angenehme Lebens- und Lernatmosphäre zu schaffen. Das Schiller-Gymnasium mit seinem Ziel, das familiärste Gymnasium in Pforzheim zu sein, sah in diesem Projekt eine Möglichkeit, die bereits guten Grundlagen weiter zu verbessern. Nach zwei Jahren nun, in denen sich nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler durch thematische Einheiten, Evaluationen und künstlerische Bearbeitungen (wir berichteten) tiefgreifend und nachhaltig mit dem Thema Mobbing und dem präventiven und interventiven Umgang damit auseinandergesetzt hatten, überreichte uns Fanny Ossa das Olweus-Zertifikat, womit wir die erste und bisher einzige Olweus-Schule in Pforzheim sind.

Das Schiller-Gymnasium wünscht allen Schülern, Lehrern und Eltern einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.

(Maximilian Weigl)