Einschulung der neuen Fünftklässler

Einschulung der neuen Fünftklässler

Ob aus nächster Umgebung oder aus dem Umland, 52 Schülerinnen und Schüler aus allen Himmelsrichtungen kamen heute mit ihren Eltern ans Schiller-Gymnasium, um hier die neuen Klassen 5a und 5b zu bilden. Musikalisch wurden sie von ehemaligen Fünfern, nämlich den sechsten Klassen unter der Leitung von Musiklehrer Peter Lorch empfangen. Schulleiter Joachim Zuber und Geschäftsführerin Andrea Boyer begrüßten die Kinder herzlich, bevor sie sie ihren Klassen und damit auch ihren neuen Klassenlehrer*innen Frau Gläser und Herrn Decker zuwiesen. Für einen gelingenden Einstieg erhielten die Schüler eine Schiller-Sporttasche mit der Aufschrift “Starters 2019”, die sie hoffentlich immer an diesen neuen Abschnitt in ihrem Leben erinnern wird.

Wir wünschen ihnen eine schöne und lehrreiche Zeit hier am Schiller.

(Maximilian Weigl)

Vollversammlung und Überreichung des Olweus-Zertifikats

Vollversammlung und Überreichung des Olweus-Zertifikats

So wie das alte Schuljahr mit einer Versammlung aller Schüler beginnt, so trafen sich auch zu Beginn des neuen Schuljahres 2019/2020 alle Schüler in einer Vollversammlung in der Aula, um von Schulleiter Joachim Zuber herzlich begrüßt zu werden. Während manche nun bald schon nicht mehr die Kleinsten im Hause sind — immerhin werden am Freitag die neuen Fünftklässler eingeschult — gehen manche Schüler mit Riesenschritten dem Abitur und damit dem Ende ihrer Zeit hier am Schiller entgegen.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand ein Vortrag von Fanny Ossa vom Universitätsklinikum Heidelberg, die das Schiller seit zwei Jahren im Rahmen des Olweus-Programms zur Prävention von Mobbing und der Förderung von pro-sozialem Verhalten begleitet hatte. Dieses vom schwedisch-norwegischen Psychologen Dan Olweus ins Leben gerufene Programm versucht durch die Einbindung aller am Schulleben Beteiligter Fälle von Mobbing zu verhindern und dadurch eine angenehme Lebens- und Lernatmosphäre zu schaffen. Das Schiller-Gymnasium mit seinem Ziel, das familiärste Gymnasium in Pforzheim zu sein, sah in diesem Projekt eine Möglichkeit, die bereits guten Grundlagen weiter zu verbessern. Nach zwei Jahren nun, in denen sich nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler durch thematische Einheiten, Evaluationen und künstlerische Bearbeitungen (wir berichteten) tiefgreifend und nachhaltig mit dem Thema Mobbing und dem präventiven und interventiven Umgang damit auseinandergesetzt hatten, überreichte uns Fanny Ossa das Olweus-Zertifikat, womit wir die erste und bisher einzige Olweus-Schule in Pforzheim sind.

Das Schiller-Gymnasium wünscht allen Schülern, Lehrern und Eltern einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.

(Maximilian Weigl)

Das Schiller-Gymnasium engagiert sich sozial

Das Schiller-Gymnasium engagiert sich sozial

Im Rahmen eines sozialen Tages sind Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums in Büchenbronn in verschiedene Betriebe oder soziale Einrichtungen gegangen, um dort für einen guten Zweck mitzuhelfen. Gleichzeitig konnten die Schüler an diesem Tag viele Einblicke in verschiedene Betriebe erhalten. Manchmal war es auch die Nachbarin, der man beim Rasenmähen oder ähnlichen Dingen zur Hand ging, oder es war der Kindergarten oder die Altenhilfeeinrichtung, in die reingeschnuppert wurde. Die kleine Zuwendung seitens der Einrichtung wurde gesammelt und konnte dem Verein Büchle e.V. in einem stattlichen Betrag in Höhe von 1.700,- € an die Vorsitzende Frau Rittmann und ihren Stellvertreter Herrn Lutz übergeben werden. Der Verein Büchle e.V. setzt sich für den Ortsteil Büchenbronn in Pforzheim ein und hat schon viele Begegnungsorte von Bürgerinnen und Bürgern zwischen jung und alt geschaffen, zuletzt mit städtischer Hilfe den lokalen Boule-Platz vor dem Rathaus in Büchenbronn. Das Schiller-Gymnasium versteht sich als ein Teil des Stadtteils und ist mit den dortigen Institutionen verbunden.

von links nach rechts sind zu sehen:

Frau Boyer, Geschäftsführerin des Schiller-Gymnasiums

Herr Lutz, 2. Vorsitzender von Büchle e.V.

Frau Rittmann, Vorsitzende von Büchle e.V.

Herr Zuber, Schulleiter des Schiller-Gymnasiums

(Andrea Boyer)

Kinderferienfußball am „Schiller“ auch in der 3. Auflage ein Erfolg

Kinderferienfußball am „Schiller“ auch in der 3. Auflage ein Erfolg

Bereits im dritten Jahr in Folge beteiligte sich das Schiller-Gymnasium am Kinderferienprogramm in Pforzheim-Büchenbronn, wobei sich auch dieses Mal alles um das runde Leder drehte.

Trotz einer eher überschaubaren Teilnehmerzahl bereitete das Kicken in der sich so langsam dem Ende entgegen neigenden Ferienzeit sowohl den Kindern und Jugendlichen als auch dem Organisator, Herrn Julian Hofmann, großen Spaß.

Bei spätsommerlich warmen Temperaturen und viel Sonnenschein standen auf dem Kunstrasenplatz des SV Büchenbronn am Vormittag primär Übungen in den Bereichen Ballkontrolle, Passspiel und Technik auf dem Trainingsplan, bei denen die motivierten Nachwuchsspieler ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen konnten. Nach der durchaus anstrengenden 1. Trainingseinheit konnte die Gruppe nebenan in der Mensa des Schiller-Gymnasiums dank unseres Küchenteams bei Penne Bolognese und gemischtem Salat wieder zu Kräften kommen, so dass nach der erholsamen Mittagspause das Training erfolgreich fortgesetzt werden konnte.

Am Nachmittag folgten ein intensives Torschuss-Training, freie Spielformen sowie das obligatorische Neunmeter-Turnier, ehe die gelungene Veranstaltung gegen 15.00 Uhr ihr Ende fand und sich eine Gruppe  erschöpfter, aber hoffentlich glücklicher junger Sportler auf den Heimweg begab.

Julian Hofmann

Das Schiller-Gymnasium verabschiedet sich mit dem Sommerfest in die Ferien

Das Schiller-Gymnasium verabschiedet sich mit dem Sommerfest in die Ferien

Wenn die letzten Vokabeln gelernt, die letzten Klassenarbeiten geschrieben und der letzte Schweiß getropft ist, stehen den Schülerinnen und Schülern hier am Schiller allerlei Projekte zum Angebot. So versuchten sich in der vorletzten Schulwoche einige Schülerinnen und Schüler an Geländespielen oder bei der Umsetzung von Kurzfilmen, andere übten Songs im Rahmen der Schulband ein, wieder andere fuhren auf Exkursion nach Metz oder ins Römermuseum nach Saalburg und fassten ihre Erkenntnisse in Plakaten zusammen. Andere Projekte befassten sich mit gesunder Ernährung, Fitness oder Origami-Falten. Die Klassenstufe 9 war im Schullandheim in Sankt Peter-Ording, die J11 auf Kursfahrt in Wien.

 

Die Ergebnisse dieser Projekte waren auf dem Sommerfest, das unser Schuljahr in einem geselligen Rahmen abschließt, zu sehen oder zu hören. Nach einem leckerem Essen und einer kühlen Erfrischung ließ man das Schuljahr Revue passieren, tauschte Urlaubspläne aus oder versuchte schon einen Blick auf die neuen Lehrer zu erhaschen, die nächstes Jahr das Schiller-Kollegium bereichern werden.

Dieses Schuljahr war mal ein Kinderspiel, mal anstrengend, mal erfolgreich und hatte sicherlich auch mal die ein oder andere Träne im Auge. Aber eines war es immer: ein Jahr der Gemeinschaft. Das Schiller-Gymnasium bedankt sich bei allen, die sich in diesem Schuljahr engagiert haben, unsere Schule zu einem einladenden und erfolgreichen Ort zu machen, und wünscht Ihnen und euch honiggoldne Sommertage im Garten, in den Bergen, am Strand und an allen anderen fernen und nahen Urlaubsorten.

(Maximilian Weigl)

Verabschiedung von Frau Schwarz und Frau Bartelt

Verabschiedung von Frau Schwarz und Frau Bartelt

Am Ende eines Schuljahres kommt man selten umhin, lieb gewonnene Kollegen zu verabschieden. Auch in diesem Schuljahr verlassen uns zwei Kolleginnen.

Für Claire Schwarz war es nicht die erste Verabschiedung von dieser Schule. Vor wenigen Jahren schon wurde sie als Kunstlehrerin am Schiller-Gymnasium in den Ruhestand verabschiedet. Doch ihre Liebe zur Kunst und ihr Engagement für die Schüler ließ sie immer wieder für kurze Zeit zurückkehren, um die Abiturkurse zu übernehmen. Uns und ihren Schülern wird sie durch ihre ruhige und besonnene Art und ihr Auge fürs Detail in Erinnerung bleiben. Ihren neuen Ruhestand wird sie in ihrem Heimatort Karlsruhe – natürlich – mit der Kunst verbringen. „Bei mir zu Hause warten schon etliche weiße Leinwände auf mich“, schwärmte sie auf der Abschiedsfeier.

Giulia Bartelt stieß erst vor einem Jahr zu uns. In sympathischer und ruhiger Weise brachte sie ihren Schülern die Mathematik und Physik näher und engagierte sich weiterhin durch die Planung und Umsetzung der Projektwoche. Giulia Bartelt zieht es ein Stück in ihre Heimat zurück, wo neue berufliche Abenteuer auf sie warten. Sie wird im kommenden Jahr an einem staatlichen Gymnasium in Bad Wildbad unterrichten.

Das Schiller-Gymnasium wünscht euch beiden alles Gute auf eurem weiteren Berufs- und Lebensweg.

(Maximilian Weigl)

Unseren Abiturientinnen und Abiturienten einen herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur

Unseren Abiturientinnen und Abiturienten einen herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur

Am Montag, den 08. Juli, war es nach zwei Jahren Kursstufe soweit: Unsere Abiturientinnen und Abiturienten nahmen mit den mündlichen Prüfungen die letzte Hürde des Prüfungsblocks. Während die meisten mit ihrer Präsentationsprüfung für die bestmögliche Note ihres fünftes Prüfungsfaches kämpften, ging es bei anderen in der Zusatzprüfung um verbleibende Notenpunkte oder eine Aufbesserung des Abiturdurchschnitts. Unter dem Vorsitz von Herrn Laßmann vom Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und seinen Kollegen absolvierten alle Schüler ihre Prüfungen erfolgreich und bekamen am Nachmittag ihre vorläufigen Zeugnisse überreicht. Am Abiball am Freitagabend werden sie ihre endgültigen Zeugnisse erhalten und den Abschluss von zwölf Jahren Schule feiern können.

Wir wünschen euch Abiturientinnen und Abiturienten, ob es euch in den Urlaub, ein FSJ, das Studium oder eine Ausbildung zieht, das Beste für die Zukunft.

(Maximilian Weigl)

Stop Mobbing! Olweus-Zertifizierung am Schiller-Gymnasium

Stop Mobbing! Olweus-Zertifizierung am Schiller-Gymnasium

Vor zwei Jahren startete das Schiller-Gymnasium in das Olweus-Programm, einer von der Universitätsklinik Heidelberg begleiteten Umsetzung eines Anti-Mobbing-Programms nach dem schwedisch-norwegischen Psychologen Dan Olweus. Das Programm sucht durch die Schulung aller am Schulleben Beteiligten eine pro-soziale Stimmung zu fördern und die Achtsamkeit in Bezug auf potenzielle Mobbing-Fälle zu steigern. Zu dem Programm gehören regelmäßige Treffen des Personals zum Erarbeiten von Strategien zur Prävention und Intervention von Mobbing, die Ausarbeitung pro-sozialer und kommunikationsfördernder Themen für den Unterricht und regelmäßige Evaluationen der Schulsituation durch Schülerumfragen. Die Klasse 9a zum Beispiel erstellte im Kunstunterricht bei Frau Rustom Anti-Mobbing-Plakate, die zurzeit im Foyer bewundert werden können.

Natürlich endet die Arbeit nicht damit. Auch in den kommenden Jahren wird sich das Personal regelmäßig treffen, um sich auszutauschen und dafür zu sorgen, dass im Schiller-Gymnasium weiterhin eine familiäre Stimmung herrscht.

(Maximilian Weigl)

Luftpost für Afrika

Luftpost für Afrika

Am Donnerstag, den 06. Juni 2019, ließen Schiller-Schüler wie in den letzten Jahren Luftballons im Rahmen der Aktion “Luftpost für Afrika” des Vereins Afrika Rise e. V. für eine bessere Welt steigen. Obwohl die Sonne sich nicht zeigte und man lieber mit Jacke auf dem Pausenhof stand, war durch fetzige Musik für gute Stimmung gesorgt. Punkt 12 Uhr stiegen die Ballons in den Himmel und wurden vom Wind Richtung Osten getragen.

An den Ballons hängen Kärtchen, die die Schüler schon vorher gekauft haben und die so für die Spendenerlöse sorgen. Werden die Kärtchen mit den Wünschen für eine bessere Welt von jemandem gefunden und zurückgeschickt, können die Schulen mit den meisten Rücksendungen oder mit den am weitesten geflogenen Ballons Preise gewinnen.

Die Aktion “Luftpost für Afrika” unterstützt Bildung und nachhaltige Zukunftsperspektiven in Afrika.

(Maximilian Weigl)

Deutschland — eine Vielfalt, ein Einwanderungsland

Deutschland — eine Vielfalt, ein Einwanderungsland

Am 15.05.19 besuchte uns Sonja Neginhal, die Mutter von einer unserer Klassenkameraden. Sie wurde von Hr. Emis in unsere Klasse eingeladen, da sie einen Migrationshintergrund hat und daher ein ideales Beispiel für unser aktuelles Thema „Einwanderungsland Deutschland“ ist.

Glücklicherweise hat sie sich dazu bereit erklärt, erstens unsere KIasse zu besuchen und zweitens, innerhalb der Klasse, Fragen jeder Art zu ihrer Integration zu beantworten. Wir baten Fr. Neginhal bei unserem „Interview“ zunächst, Grundlegendes von sich zu erzählen. Sie verriet uns einiges über sich. Sie ist verheiratet und ist seit 18 Jahren Ärztin. Vor 15 Jahren kam sie in erster Linie wegen den arbeitlichen Gründen ihres Mannes hierher. Zuvor hatten die beiden in Indien gelebt. Das Green-Card-Prinzip hat es Fr. Neginhal ermöglicht, reibungslos nach Deutschland einzuwandern. Einige Schüler wollten dann wissen, ob es schwer für sie war, eine völlig fremde Sprachen zu erlernen und wieso sie genau nach Deutschland eingewandert ist. Erstaunlicherweise hatte Fr. Dr. Neginhal kaum Schwierigkeiten mit der Sprache, da sie vor allem im Arbeitsleben Hilfe bekam; zudem absolvierte sie mehrere Sprachkurse, die ihr in kürzester Zeit ermöglichten fließendes Deutsch zu sprechen.

Dass sie Deutschland als Einwanderungsland wählte, liegt vor allem an seiner guten Entwicklung. Sie betonte dennoch, dass ihr Mutterland, anders als viele denken, durchaus entwickelt ist. Da wir merkten, dass Fr. Neginhal äußerst locker und ausführlich berichtete, stellten wir dann persönlichere Fragen. Zum Beispiel, ob sie schon mal rassistischen Bemerkungen ausgesetzt wurde. Zum Glück konnte sie diese Frage verneinen. Sie gab aber zu, dass schon ab und zu blöde Sprüche fielen, die sie aber durch ihren starken Charakter wegstecken konnte.

Ihrer Tochter gab sie beispielsweise immer den Rat, ihre Kultur niemals zu leugnen oder zu verstecken, da diese ein Teil von ihr ist, den sie mit Stolz ansehen sollte.

Meiner Meinung nach ist Fr. Neginhal ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Integration. Sie gibt sich große Mühe, deutsche Werte zu verstehen und sie auch in ihrem Alltag anzuwenden, dennoch lässt sie ihre Kultur nicht fallen und besucht regelmäßig ihre Familie in Indien.

Gemeinsam kam unsere Klasse zu dem Fazit, dass Integration gut funktionieren kann, wenn man die Migranten unterstützt, zum Beispiel mit der Sprache, und es ist auch vorteilhaft, wenn sich Einwanderer an der Kultur und den neuen Werten des Landes interessieren und sie versuchen in ihren Alltag mit einzubinden, wie Fr. Neginhal es tut. Auch ist Kultur eine Vielfalt, die als Stärke und nicht als Schwäche angesehen werden sollte, denn das ist Deutschland: eine Vielfalt, ein Einwanderungsland.

(Nishita Neginhal und Chirine Sitti-Mawubejro)