Besuch der Klassen 9 im ehemaligen KZ Struthof-Natzwiller

Besuch der Klassen 9 im ehemaligen KZ Struthof-Natzwiller

Häufig wird der Spruch geäußert, dass man aus der Geschichte lernen soll. Auch im Unterricht der Klasse 9 nutzen Schüler diesen, um ihre Meinung zu begründen. Bevor die Klasse 9a&b in diesem Schuljahr in das ehemalige Konzentrationslager gefahren sind, haben wir erst einmal diskutiert, ob dies notwendig bzw. sinnvoll sei. Am häufigsten wurde der schon bekannte Spruch genannt, es gab aber auch Schüler, die der Überzeugung waren, dass dies nichts mit Ihnen zu tun habe. Wieso solle man also diesen Ort anschauen, es sei doch alles lang vorbei. Warum soll mich dies überhaupt interessieren? Viele Meinungen trafen aufeinander.   

Am Mittwoch, den 22. Juli starteten wir dann, um uns vor Ort einen Eindruck zu machen. Alle Schüler waren anwesend und es gab eine hohe Erwartungshaltung. Wie könnte das Lager „in Wirklichkeit“ aussehen? Wie groß wird es sein?  

In der Gedenkstätte führten unsere Geschichtslehrer Herr Reigber und Herr Ehrler jeweils ihre Klassen. Es wurde das Lager, die Gedenkstätte wie auch das moderne Dokumentationszentrum besucht. Viele Schüler waren durch den historischen Ort beeindruckt und konnten einiges gar nicht fassen. Allein die Situation in den Baracken mit den hölzernen Schlafgestellen war unbegreiflich. Aber auch die Sondersituation des einzigen Konzentrationslagers auf französischer Seite interessierte die Klassen. Nach etwas mehr als drei Stunden verließen wir dann wieder den Ort und jeder konnte sich nun eine eigene Bildung bilden, ob diese Exkursion einen Anstoß gegeben hat. Interessant war es allemal.  

(Geschichtslehrer 9a&b)

Grenzenlos unterwegs – die Französischschüler der Klassen 8 im Grand-Est und in Luxemburg

Grenzenlos unterwegs – die Französischschüler der Klassen 8 im Grand-Est und in Luxemburg

Kurz vor Ende des Schuljahres unternahmen die beiden 8. Klassen im Rahmen des Französisch-Unterrichts vom 20.07.-24.07.2026 eine abwechslungsreiche Exkursion in die französische Region Grand Est, die aufgrund ihrer ereignisreichen deutsch-französischen Geschichte und den damit verbundenen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen einen besonderen Charakter aufweist. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften, Frau Geib, Herrn Hascher und Herrn Hofmann. 

Das erste Ziel der fünftägigen Reise war die malerische Stadt Colmar an der elsässischen Weinstraße im Westen der Oberrheinischen Tiefebene. Bereits auf der geführten Stadtbesichtigung konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Eindrücke von der erstaunlichen Architektur der Fachwerkhäuser gewinnen und den außergewöhnlichen Charme der von der Lauch durchflossenen Altstadt auf sich wirken lassen. Zusätzlich erhielten sie vielfältige Informationen zu Gebäuden, zentralen historischen Ereignissen sowie zum wohl berühmtesten Sohn der Stadt, Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), dem Erbauer der amerikanischen Freiheitsstatue. Danach blieb noch genügend Zeit, um die verwinkelten Gassen mit ihren zahlreichen Souvenirläden selbstständig zu erkunden. 

Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen elsässischen Restaurant in Sélestat fuhr die Gruppe am Dienstagmorgen mit dem Reisebus der Firma Müller-Reisen an den Ostrand der Vogesen und besichtigte das Château du Haut-Koenigsbourg, die zu den bekanntesten Touristenattraktionen der Region gehört. Von der mächtigen Burganlage aus, die ursprünglich im 12. Jahrhundert erbaut worden war und zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Befehl des deutschen Kaisers Wilhelm II. restauriert wurde, wanderten die Schülerinnen und Schüler zur „Montagne des Singes“, einem Freiluftgehege, in dem rund 300 Berberaffen leben. Gegen Abend erreichte die Reisegruppe nach gut zweistündiger Busfahrt die Stadt Metz, den zweiten Exkursionsstandort der Tour. 

Am Mittwoch beinhaltete das Programm zwei ganz unterschiedliche Aktivitäten: Nach der von den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld der Exkursion im Unterricht vorbereiteten Stadtführung durch die Hauptstadt des Départements Moselle, folgte die Besichtigung des Fort Hackenberg, eine der größten Bunkeranlagen der Maginot-Linie in der Nähe der Gemeinde Veckring. Die weitgehend unterirdische Festung wurde, zunächst noch unter Regie des damaligen Kriegsministers André Maginot (1877-1932), aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch den deutschen Nachbarstaat in der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts in nur wenigen Jahren errichtet.  

Ein besonderes Highlight der Abschlussfahrt stellte sicherlich auch der Besuch im Nachbarland Luxemburg am Donnerstag dar. In der gleichnamigen Hauptstadt angekommen, erfuhren die Schülerinnen und Schüler von ihrer Stadtführerin zahlreiche Details und Anekdoten über die einzigartige Geschichte dieses mitteleuropäischen Kleinstaates und dessen besondere Rolle innerhalb der europäischen Integration. 

Die Reise in die beiden Nachbarländer ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, neben der praktischen Anwendung der französischen Sprache auch zahlreiche Einblicke in die bewegte europäische Geschichte zu erhalten und den Wert eines freundschaftlichen Verhältnisses zwischen Nachbarstaaten zu verinnerlichen. 

(Rebecca Geib, Volker Hascher, Julian Hofmann) 

Besuch beim Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim

Besuch beim Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim

Acht Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Wirtschaft von Frau Ehrler (Jahrgangsstufe 12) hatten am 17.03. die Gelegenheit, den regionalen Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim als Zuschauer zu besuchen. Nachdem viele von uns im vergangenen Jahr selbst am Wettbewerb „Jugend gründet“ teilgenommen hatten, war es spannend, nun einmal live mitzuerleben, wie ein professioneller Pitch abläuft. 

Auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden sind wir durch unseren Austausch mit der IHK Nordschwarzwald. Insbesondere Frau Maisch, unsere Ansprechpartnerin dort, hatte uns erst vor wenigen Wochen im Rahmen eines Vortrags zum Thema Unternehmertum besucht und uns auf diese Möglichkeit hingewiesen. Vor Ort herrschte eine freundliche und zugleich motivierende Atmosphäre. Zahlreiche Start-ups präsentierten ihre Geschäftsideen und konkurrierten um Preise und finanzielle Unterstützung. Auch wir haben die Präsentationen aufmerksam verfolgt und intern abgestimmt – und tatsächlich deckten sich unsere Favoriten am Ende mit den drei offiziellen Gewinnern. 

Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die Teilnehmenden an ihre Pitches herangegangen sind. Während einige sehr strukturiert und klar präsentierten, wirkten andere weniger vorbereitet. Deutlich wurde dabei, wie wichtig ein überzeugender Aufbau und eine klare Botschaft sind. Auch die Fragen der Jury ähnelten sich häufig: Themen wie Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt und verlangten von den Teams gut durchdachte Antworten. Auffällig war zudem, dass sich die vorgestellten Geschäftsmodelle in ganz unterschiedlichen Entwicklungsphasen befanden – von ersten Ideen bis hin zu bereits weit ausgearbeiteten Businessplänen. Unterstützung erhielten die Teilnehmenden unter anderem durch Angebote der Hochschule, die Workshops zur Erstellung überzeugender Pitches bereitstellte. Der positive Einfluss dieser Vorbereitung war bei einigen Präsentationen klar erkennbar. 

Insgesamt blicken wir auf einen interessanten und inspirierenden Nachmittag mit vielen innovativen Ideen zurück. Wer weiß – vielleicht steht ja eines Tages jemand aus unserem Kurs selbst auf dieser Bühne. 

(Kristin Ehrler) 

Schnee unter den Skiern, Sonne im Gesicht – die Skifahrt der 9.Klassen

Schnee unter den Skiern, Sonne im Gesicht – die Skifahrt der 9.Klassen

Am Sonntag, den 08.02.2026, traf sich die Jahrgangsstufe 9 bereits um 4:45 Uhr an der Schule, um gemeinsam zur Skifahrt aufzubrechen. Nach einer etwa sechs- bis siebenstündigen Busfahrt erreichten wir unsere Jugendunterkunft. Dort konnten wir zunächst unsere Zimmer beziehen und uns umziehen, bevor es direkt weiter auf die Piste ging. 

Vor Ort wurde jede Schülerin und jeder Schüler individuell eingeschätzt, sodass passende Leistungsgruppen gebildet werden konnten. So war sichergestellt, dass alle, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, optimal gefördert wurden.

Schon am ersten Tag sammelten wir viele neue Eindrücke auf der Piste. Am zweiten Tag ging es direkt weiter mit dem Training. In unseren Gruppen arbeiteten wir intensiv an unserer Skitechnik. Durch die Betreuung der Lehrkräfte und der Skilehrer konnte jeder in seinem eigenen Tempo Fortschritte machen und seine Fähigkeiten verbessern.

Am dritten Tag merkte man bereits deutliche Fortschritte. Die Bewegungen wurden sicherer, und viele trauten sich an größere Herausforderungen heran. Auch am vierten Tag waren die Verbesserungen klar sichtbar, sowohl beim sicheren Fahren als auch bei anspruchsvolleren Abfahrten.

Abends verbrachten wir die Zeit gemeinsam in der Unterkunft. Wir spielten Spiele, unterhielten uns und hatten viel Spaß zusammen. Dadurch wuchs die Gemeinschaft innerhalb der Jahrgangsstufe noch einmal deutlich.

Der fünfte Tag war zugleich der letzte Skitag. Noch einmal nutzten wir die Gelegenheit, an unserer Technik zu feilen und das Gelernte zu festigen. Am Abreisetag wurde uns bewusst, wie schnell die Woche vergangen war. Ein Ausflug, auf den sich viele lange gefreut hatten, ging leider viel zu schnell zu Ende. Insgesamt war die Skifahrt 2026 ein unvergessliches Erlebnis. Neben sportlichen Fortschritten konnten wir viele schöne Momente erleben und neue Freundschaften schließen.

(Marie Lehner, 9a & Falk Holtei, 9b)

NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt – Lernen mit Praxisbezug

NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt – Lernen mit Praxisbezug

Es ist mittlerweile eine feste Tradition an unserer Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der NwT-Klasse der 10. Jahrgangsstufe bereits in den ersten Schulwochen eine Woche gemeinsam nach Frankfurt fahren. Währenddessen genießen die Spanischschülerinnen und -schüler wie jedes Jahr die Sonne in Spanien. 

Unsere Frankfurt-Woche begann mit dem Besuch des Main Towers. Von der Aussichtsplattform aus erhielten wir einen beeindruckenden Überblick über die Stadt Frankfurt und konnten das große Ausmaß der Skyline sowie der umliegenden Stadtteile gut erkennen.  Im Laufe der Woche standen zahlreiche naturwissenschaftliche und technische Programmpunkte auf dem Plan. So besuchten wir ein chemisches Labor in Darmstadt, in dem wir uns mit dem Thema Stickstoff beschäftigten. Dabei konnten wir selbst experimentieren und theoretisches Wissen praktisch anwenden. Außerdem waren wir an einer physikalischen Einrichtung in Frankfurt, wo wir uns intensiv mit Elektromotoren auseinandersetzten und deren Aufbau sowie Funktionsweise genauer untersuchten. 

Auch kulturelle Inhalte kamen nicht zu kurz. Im Historischen Museum Frankfurt setzten wir uns mit der Geschichte der Stadt sowie mit der Migrationsgeschichte auseinander. Im Filmmuseum lernten wir viel über die Entwicklung des Films und beschäftigten uns unter anderem mit dem Thema bewegte Kamera. Dabei konnten wir vieles selbst erkunden und ausprobieren. Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Besuch des EXPERIMINTA ScienceCenters, eines interaktiven Experimentiermuseums in Frankfurt. Dort konnten wir an zahlreichen Stationen selbst experimentieren und naturwissenschaftliche Phänomene erforschen. Unter anderem versuchten wir, eine Leonardo-Brücke zu bauen. Auch wenn es keiner Gruppe gelang, die Brücke vollständig zu errichten, war der Versuch sehr lehrreich. Zusätzlich bauten wir im Rahmen eines aerodynamischen Experiments eine Autorakete. Das anschließende Testen der Raketen machte allen viel Spaß und stellte einen gelungenen Abschluss der Woche dar. 

Insgesamt ermöglichte uns die NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt, naturwissenschaftliches Wissen mit praktischem Arbeiten zu verbinden und Lernen greifbar sowie erlebbar zu machen. Die Woche war nicht nur informativ, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Klasse. 

(Kristin Ehrler)

Sport-Leistungskurs besucht Bundesliga-Wettkampf im Kunstturnen

Sport-Leistungskurs besucht Bundesliga-Wettkampf im Kunstturnen

Am Samstag, den 15. November, besuchte der Sport-Leistungskurs der Klassen 11 und 12 den Heimwettkampf des KTV Straubenhardt gegen die TG Saar in der 1. Bundesliga Kunstturnen Männer. Der Wettkampf hatte richtungsweisenden Charakter, da es um den Einzug in das DTL-Finale ging. Der Besuch wurde durch unseren neuen Bildungspartner des Schiller-Gymnasiums, Polyrack, ermöglicht, der entsprechende Plätze für die Schülerinnen und Schüler organisierte.

Während des rund zweieinhalbstündigen Wettkampfs erhielte der Sport-LK einen unmittelbaren Einblick in die Abläufe und Anforderungen des Spitzenkunstturnens. Die professionelle Durchführung, die technische Präzision der Athleten sowie die strukturierten Wettbewerbselemente boten eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht.

Ein Dank gilt Polyrack für die Unterstützung und die Ermöglichung dieses praxisnahen Einblicks in eine olympische Sportart.

(Rebecca Geib)