Stop Mobbing! Olweus-Zertifizierung am Schiller-Gymnasium

Stop Mobbing! Olweus-Zertifizierung am Schiller-Gymnasium

Vor zwei Jahren startete das Schiller-Gymnasium in das Olweus-Programm, einer von der Universitätsklinik Heidelberg begleiteten Umsetzung eines Anti-Mobbing-Programms nach dem schwedisch-norwegischen Psychologen Dan Olweus. Das Programm sucht durch die Schulung aller am Schulleben Beteiligten eine pro-soziale Stimmung zu fördern und die Achtsamkeit in Bezug auf potenzielle Mobbing-Fälle zu steigern. Zu dem Programm gehören regelmäßige Treffen des Personals zum Erarbeiten von Strategien zur Prävention und Intervention von Mobbing, die Ausarbeitung pro-sozialer und kommunikationsfördernder Themen für den Unterricht und regelmäßige Evaluationen der Schulsituation durch Schülerumfragen. Die Klasse 9a zum Beispiel erstellte im Kunstunterricht bei Frau Rustom Anti-Mobbing-Plakate, die zurzeit im Foyer bewundert werden können.

Natürlich endet die Arbeit nicht damit. Auch in den kommenden Jahren wird sich das Personal regelmäßig treffen, um sich auszutauschen und dafür zu sorgen, dass im Schiller-Gymnasium weiterhin eine familiäre Stimmung herrscht.

(Maximilian Weigl)

Luftpost für Afrika

Luftpost für Afrika

Am Donnerstag, den 06. Juni 2019, ließen Schiller-Schüler wie in den letzten Jahren Luftballons im Rahmen der Aktion “Luftpost für Afrika” des Vereins Afrika Rise e. V. für eine bessere Welt steigen. Obwohl die Sonne sich nicht zeigte und man lieber mit Jacke auf dem Pausenhof stand, war durch fetzige Musik für gute Stimmung gesorgt. Punkt 12 Uhr stiegen die Ballons in den Himmel und wurden vom Wind Richtung Osten getragen.

An den Ballons hängen Kärtchen, die die Schüler schon vorher gekauft haben und die so für die Spendenerlöse sorgen. Werden die Kärtchen mit den Wünschen für eine bessere Welt von jemandem gefunden und zurückgeschickt, können die Schulen mit den meisten Rücksendungen oder mit den am weitesten geflogenen Ballons Preise gewinnen.

Die Aktion “Luftpost für Afrika” unterstützt Bildung und nachhaltige Zukunftsperspektiven in Afrika.

(Maximilian Weigl)

“Shut up!” — Mobiles Theater am Schiller-Gymnasium

“Shut up!” — Mobiles Theater am Schiller-Gymnasium

„Vorhang auf“ hieß es am Mittwoch, den 15.05.2019, für die Schüler der 8. Klasse im Klassenzimmer des Schiller-Gymnasiums. Auf engstem Raum haben drei Schauspieler das Theaterstück „Shut up!“ mit viel Intensität und Körpereinsatz dargestellt.

Von Beginn an wurden die Schüler ins Stück integriert und sogar zum Mitmachen angeregt, so dass sie sich auf das Stück und besonders auf die räumliche Nähe einlassen konnten. In diesem Theaterstück von Jan Sobrie und Raven Ruëll (ausgezeichnet mit dem renommierten deutsch-niederländischen Kinder- und Jugendtheater-Preis) geht es um Akzeptanz – und gegen den absurden, der Leistungsgesellschaft innewohnenden Zwang, sich ständig mit anderen messen zu müssen. So konnte ein anderer Blick auf das Thema Mobbing im Rahmen des Olweus-Programms gelingen.

Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, sich mit den Schauspielern auszutauschen und ihnen auch ein Feedback zum Stück zu geben. Das Stück wird den Schülern in Erinnerung bleiben.

(Kristin Ehrler)

Wissen, wie man hilft — Schulsanitäter-AG des Schiller-Gymnasiums zu Besuch im Siloah St. Trudpert Klinikum

Wissen, wie man hilft — Schulsanitäter-AG des Schiller-Gymnasiums zu Besuch im Siloah St. Trudpert Klinikum

Rettungswache, Schockraum, Aufwachraum, Hubschrauberlandeplatz: 15 Schülerinnen und Schüler der AG Schulsanitäter des Schiller-Gymnasiums erhielten Mitte Mai mit Lehrerin Natascha Knust Einblicke in diverse Räume und Abläufe des Klinikalltags aus erster Hand. Oberarzt Ingmar Sanden, Facharzt für Anästhesiologie und leitender Notarzt, ermöglichte der AG einen Blick hinter die Kulissen des Siloah St. Trudpert Klinikums und erläuterte unter anderem, wie die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten funktioniert. So fand es die elfjährige Schulsanitäterin Maja Ochs besonders spannend, den Rettungswagen auf der ASB-Wache von innen besichtigen zu können, während ihre Mitschüler alle auf dem Hubschrauberlandeplatz die Handys zückten, um ihre Eindrücke festzuhalten.

„In der AG lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie bei ihren Mitschülern Erste Hilfe leisten, kleine Wunden versorgen, ihnen zu Seite stehen und sich in Notfällen verhalten. Der Besuch im Klinikum zeigt ihnen, wie die weitere medizinische Versorgung aussieht und wer alles daran beteiligt ist“, beschreibt Lehrerin Natascha Knust. Viel Zeit nahm sich Oberarzt Ingmar Sanden, um auf alle Fragen der Schulsanitäter einzugehen: Mit wie viel km/h fährt der Notarztwagen? Wie läuft eine Narkose bei Kindern ab? Und wie oft landet ein Hubschrauber auf dem hauseigenen Landeplatz? Auf diese und weitere Fragen gab es für alle 15 Gymnasiasten eine Antwort.

Ein Besuch im Siloah St. Trudpert Klinikum ist für die Schulsanitäter zu einem festen Bestandteil im Rahmen der AG geworden. „Wir möchten den interessierten Schülerinnen und Schülern nicht nur einen Einblick in den Klinikalltag ermöglichen, sondern auch dafür sensibilisieren, wie wichtig es im Notfall ist, Erste Hilfe zu leisten, bis Notarzt und Rettungswagen kommen. Denn das Erste-Hilfe-Wissen, mit dem die Schulsanitäter bereits in ihrem Schulalltag arbeiten, werden sie auch in ihrem Umfeld anzuwenden wissen“, ist sich Ingmar Sanden sicher.

Über das Siloah St. Trudpert Klinikum

Im Siloah St. Trudpert Klinikum Pforzheim und der Centralklinik Pforzheim werden jährlich rund 25.000 Patienten stationär und rund 35.000 Patienten ambulant versorgt. In 12 Fachabteilungen mit zusammen 550 Betten versorgen qualifizierte Mitarbeiter die Bevölkerung Pforzheims und des umliegenden Enzkreises. Zu dem gemeinnützigen Evangelischen Diakonissenverein Siloah gehören das Siloah St. Trudpert Klinikum, die Centralklinik Pforzheim, das Heim am Hachel, das Haus Maihälden sowie die weiteren Seniorenzentren Keltern und Sonnhalde in Neuenbürg, ein Medizinisches Versorgungszentrum, die Siloah Krankenpflegeschule sowie die Kindertagesstätten Siloah und Deichlerweg.

(Ljerka Pap, Leiterin der Unternehmenskommunikation im Siloah St. Trudpert Klinikum)

Schillers Rugby-Nachwuchs stürmt ins Landesfinale

Schillers Rugby-Nachwuchs stürmt ins Landesfinale

Am Freitag, den 10.05.2019, fand im Rahmen der Aktion „Jugend trainiert für Olympia“ auf dem Rugby-Sportplatz in Eutingen das Rugby RP-Südfinale der Altersklassen U16 und U14 statt. Während das U16-Spiel aufgrund einer Spielerverletzung jedoch abgebrochen werden musste, trat unsere U14-Mannschaft in zwei Spielen gegen das Team des Reuchlin-Gymnasiums an. All das Training in der Rugby-AG von Herrn Paine zahlte sich aus. War unsere Mannschaft im letzten Jahr dem Reuchlin-Gymnasium noch unterlegen, so siegte sie dieses Jahr souverän und eindeutig mit 10:2 und 8:1. Damit ist die Mannschaft für das U14-Landesfinale qualifiziert. Wir gratulieren!

(Maximilian Weigl)

Im Schiller gibt es Bio

Im Schiller gibt es Bio

Das Schiller-Gymnasium bietet täglich ein frisch gekochtes Mittagessen an. Darüber hinaus bietet die Schule einen ganztägigen Cafeteriabetrieb für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Schule.

Das Mittagessen wurde im Jahr 2018 nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungswissenschaften zertifiziert und im Rahmen des Modellprojektes des Landes Baden-Württemberg mit dem Siegel „Schule + Essen=Note 1“ ausgezeichnet.

Neben dem schmackhaften und gesunden Schulessen, der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, dem Aufbau von regionalen Lieferketten kommen auch Biokomponenten zum Einsatz in der Verpflegung. Auch dieser Einsatz wurde zertifiziert mit dem Bio-Siegel. Es werden fast ausschließlich Bio-Beilagen gekocht. Dabei ist nach geschicktem Einkaufverhalten und Lebensmitteleinsatz von Bioprodukten der Aufwand für diesen Einsatz nicht höher als mit Nichtbiokomponenten der gleichen Art. Deutlich fällt auf, dass sich beispielsweise beim Gemüse auch ein höheres Geschmackserlebnis bietet. Es sind einige Anforderungen bei dem Lebensmitteleinsatz in Bioqualität zu beachten, gerade wenn dieser Einsatz auch zertifiziert werden soll.

Wer weiter Interesse an dem Thema hat, der ist bei der beiliegenden Veranstaltung herzlich willkommen. Unser Küchenchef Herr Hartmut Wieler berichtet dann aus seiner Praxis.