Besuch beim Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim

Besuch beim Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim

Acht Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Wirtschaft von Frau Ehrler (Jahrgangsstufe 12) hatten am 17.03. die Gelegenheit, den regionalen Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim als Zuschauer zu besuchen. Nachdem viele von uns im vergangenen Jahr selbst am Wettbewerb „Jugend gründet“ teilgenommen hatten, war es spannend, nun einmal live mitzuerleben, wie ein professioneller Pitch abläuft. 

Auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden sind wir durch unseren Austausch mit der IHK Nordschwarzwald. Insbesondere Frau Maisch, unsere Ansprechpartnerin dort, hatte uns erst vor wenigen Wochen im Rahmen eines Vortrags zum Thema Unternehmertum besucht und uns auf diese Möglichkeit hingewiesen. Vor Ort herrschte eine freundliche und zugleich motivierende Atmosphäre. Zahlreiche Start-ups präsentierten ihre Geschäftsideen und konkurrierten um Preise und finanzielle Unterstützung. Auch wir haben die Präsentationen aufmerksam verfolgt und intern abgestimmt – und tatsächlich deckten sich unsere Favoriten am Ende mit den drei offiziellen Gewinnern. 

Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die Teilnehmenden an ihre Pitches herangegangen sind. Während einige sehr strukturiert und klar präsentierten, wirkten andere weniger vorbereitet. Deutlich wurde dabei, wie wichtig ein überzeugender Aufbau und eine klare Botschaft sind. Auch die Fragen der Jury ähnelten sich häufig: Themen wie Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt und verlangten von den Teams gut durchdachte Antworten. Auffällig war zudem, dass sich die vorgestellten Geschäftsmodelle in ganz unterschiedlichen Entwicklungsphasen befanden – von ersten Ideen bis hin zu bereits weit ausgearbeiteten Businessplänen. Unterstützung erhielten die Teilnehmenden unter anderem durch Angebote der Hochschule, die Workshops zur Erstellung überzeugender Pitches bereitstellte. Der positive Einfluss dieser Vorbereitung war bei einigen Präsentationen klar erkennbar. 

Insgesamt blicken wir auf einen interessanten und inspirierenden Nachmittag mit vielen innovativen Ideen zurück. Wer weiß – vielleicht steht ja eines Tages jemand aus unserem Kurs selbst auf dieser Bühne. 

(Kristin Ehrler) 

Knobeln, Grübeln, Staunen – der Känguru-Wettbewerb 2026 am Schiller-Gymnasium

Knobeln, Grübeln, Staunen – der Känguru-Wettbewerb 2026 am Schiller-Gymnasium

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Köpfe rauchen lassen statt Taschenrechner zücken! Beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik stellten sich insgesamt 67 Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums den kniffligen Aufgaben – darunter beeindruckende 20 Teilnehmende aus der Kursstufe. 

Der Känguru-Wettbewerb ist alles andere als ein gewöhnlicher Mathetest. Hier geht es nicht nur um Formeln und Rechnen, sondern vor allem um kluges Kombinieren, kreatives Denken und manchmal auch um den berühmten Geistesblitz. Genau das macht den Wettbewerb so besonders: Während einige sich über unerwartete Erfolgserlebnisse freuen können, kommen echte Mathe-Talente voll auf ihre Kosten und finden spannende Herausforderungen. Organisiert wird der Wettbewerb zentral vom Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Humboldt-Universität zu Berlin – durchgeführt wird er jedoch direkt an den Schulen. So wurde auch bei uns am Schiller-Gymnasium wieder fleißig geknobelt, und zwar am traditionellen „Kängurutag“, dem dritten Donnerstag im März. Innerhalb von 75 Minuten galt es, altersgerechte Aufgaben zu lösen, die oft ein Schmunzeln, manchmal aber auch ein Stirnrunzeln hervorriefen. 

Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 – vorausgesetzt, es finden sich mindestens 15 Mutige an der Schule. Dass diese Hürde am Schiller-Gymnasium locker genommen wurde, zeigt die erneut hohe Teilnehmerzahl. Das Startgeld von 2,50 Euro pro Person wurde – wie bereits in den vergangenen Jahren – von der Fachschaft Mathematik übernommen. Dadurch soll möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme ermöglicht werden – auch denen, die vielleicht zunächst zögern, Geld für einen Mathewettbewerb auszugeben. Oft zeigt sich nämlich erst beim Mitmachen, wie spannend und abwechslungsreich die Aufgaben sind – und nicht selten sind es genau diese ersten Erfahrungen, die dazu motivieren, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. 

Besonders schön zeigte sich in diesem Jahr auch, dass Mathematik nicht immer nur „im Kopf“ stattfindet: Einige Schülerinnen und Schüler kamen bei einer Aufgabe mithilfe von Schere und Kleber auf die richtige Lösung – ein Perspektivwechsel, der für große Freude sorgte. Auch ein Zirkel erwies sich an der ein oder anderen Stelle als hilfreiches Werkzeug. Manchmal braucht es eben einfach einen neuen Blickwinkel und den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen. Und natürlich geht niemand leer aus: Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde, ein kleines Knobelspiel sowie die Broschüre „Mathe mit dem Känguru“. Für die Besten winken zusätzlich tolle Preise wie Spiele, Bücher oder Experimentierkästen – also genau das Richtige für alle, die auch nach dem Wettbewerb nicht genug vom Knobeln bekommen können. Diese Preise werden traditionell am letzten Schultag vor den Sommerferien in der Aula während der Schülervollversammlung überreicht. 

Eines steht schon jetzt fest: Der Känguru-Wettbewerb hat auch dieses Jahr wieder gezeigt, dass Mathematik alles andere als langweilig ist. Wir freuen uns schon jetzt auf viele neue kreative Lösungswege im nächsten Jahr! 

(Carmen Bien) 

Planspiel MACRO im Wirtschaftskurs der J11

Planspiel MACRO im Wirtschaftskurs der J11

Im Rahmen des Wirtschafts-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 11 fand kürzlich eine interessante und lehrreiche Simulation zur Vertiefung makroökonomischer Grundlagen statt: das Planspiel MACRO. Initiiert und begleitet wurde das Projekt von unserem Kurslehrer Herrn Ermis, der das Planspiel im Unterricht durchführen ließ. 

Zu Beginn der Unterrichtseinheit stellte sich ein Wirtschaftsstudent vor, der das Planspiel betreute. Er berichtete von seinem Studienhintergrund, seinen aktuellen Tätigkeiten sowie seinen beruflichen Zukunftsperspektiven. Dadurch wurde den Schülerinnen und Schülern die praktische Relevanz der behandelten Themen anschaulich verdeutlicht. Im Anschluss wurden die Spielregeln von MACRO in einer kurzen, klar strukturierten Präsentation erläutert. Nachdem alle offenen Fragen geklärt waren, wurde der Leistungskurs in zwei Gruppen aufgeteilt. Innerhalb dieser Gruppen übernahmen die Teilnehmenden jeweils die Rolle eines der drei zentralen Akteure der Modellwirtschaft: Staat, private Haushalte und Unternehmen. 

Das übergeordnete Ziel des Planspiels bestand darin, durch geschickte Entscheidungen und Absprachen mit den anderen Wirtschaftssektoren einen möglichst hohen Gewinn für den eigenen Akteur zu erzielen. Auf diese Weise konnten grundlegende makroökonomische Zusammenhänge aktiv erfahren und vertieft werden. Eine zentrale Erkenntnis der ersten Spielrunde war, dass das alleinige Durchsetzen eigener Interessen nicht zu maximalem Wirtschaftswachstum führt. Stattdessen zeigte sich, dass eine koordinierte Zusammenarbeit der Wirtschaftssektoren notwendig ist, um sowohl das Wachstum als auch den Gewinn aller Beteiligten zu maximieren. So wurden wir unmittelbar mit der Analyse von Zielharmonien und Zielkonflikten im Rahmen des „magischen Vierecks“ konfrontiert. 

Über mehrere Runden hinweg konnten wir beobachten, wie sich unsere politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen auf die Gesamtökonomie auswirkten. Dies ermöglichte ein intensives Training von Problemlösefähigkeiten in realitätsnahen, strategischen Entscheidungssituationen. Der Wettbewerbscharakter zwischen den beiden simulierten Ländern förderte zudem Teamarbeit, Arbeitsorganisation und Konfliktmanagement innerhalb der Gruppen. Ein besonderer Vorteil des Planspiels lag in der unmittelbaren Rückmeldung: Die direkten Folgen unserer Entscheidungen wurden sofort sichtbar und nachvollziehbar. Diese Praxisnähe machte die Simulation besonders aufschlussreich und gewinnbringend für den Unterricht. 

Abschließend wurde das Planspiel in einer gemeinsamen Diskussion reflektiert. Dabei wurden Herausforderungen, aufgetretene Probleme sowie erfolgreiche Strategien analysiert. Die informative und offene Begleitung durch den betreuenden Wirtschaftsstudenten unterstützte diese Auswertung in besonderem Maße. Insgesamt stellte das Planspiel MACRO eine sehr wertvolle und lehrreiche Erfahrung dar, die theoretisches Wissen auf anschauliche Weise in die Praxis überführte. 

(Tialda, Andre und Tim (J11))

Unsere Schule erhält das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“

Unsere Schule erhält das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“

Unsere Schule darf das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“ tragen. Damit würdigt die Geschäftsstelle Gründung in school des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) Schulen, die unternehmerisches Denken und Handeln im Unterricht erlebbar machen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern zentrale Zukunftskompetenzen zu vermitteln – wie Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, kritisches Denken und Teamarbeit. 

Das haben wir im Schuljahr 2025/26 im Rahmen des ProjektsStart-up BW@School gemacht. Unsere Erfolgsbilanz: 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 12 hatten mehrere Wochen Zeit , um ein Wirtschaftsinterview mit Herrn Glaunern vorzubereiten und sich mit der Arbeitswelt eines Familienbetriebes auseinanderzusetzen. Kurz gesagt, Wirtschaftsthemen einfach hautnah zu erleben. 

Das Emblem dürfen wir drei Jahre auf unserer Webseite platzieren – als Zeichen, dass wir uns für eine wirtschaftsnahe Bildung einsetzen und zukunftsrelevante Kompetenzen vermitteln. „Wir freuen uns sehr über diese Würdigung – sie bestärkt uns darin, jungen Menschen weiterhin frühzeitig für wirtschaftliche Zusammenhänge zu begeistern und sie auf eine dynamische Zukunft vorzubereiten“, betont Max Weigl, Schulleitung. 

(Kristin Ehrler) 

Influencer-Marketing im Wirtschaft-Leistungskurs

Influencer-Marketing im Wirtschaft-Leistungskurs

„Hallo meine Lieben…!“ – mit genau solchen oder ähnlichen Einstiegen beginnen heute viele Werbevideos auf Social Media. Innerhalb weniger Sekunden soll Aufmerksamkeit erzeugt, Interesse geweckt und im besten Fall sogar ein Kaufimpuls ausgelöst werden. Doch wie funktioniert Werbung eigentlich im digitalen Zeitalter? 

Mit genau dieser Frage beschäftigten wir uns im Wirtschafts-Leistungskurs im Unterricht bei Herrn Ermis. Im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema Marketing setzten wir uns intensiv mit dem sogenannten Marketing-Mix auseinander, der die Grundlage jeder erfolgreichen Vermarktungsstrategie bildet. Unter dem Marketing-Mix versteht man die optimale Kombination der vier Marketinginstrumente, den sogenannten „4 Ps“: Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik (englisch: product, price, placement, promotion). Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Kommunikationspolitik – genauer gesagt auf dem Influencer-Marketing. In einer Zeit, in der klassische Werbung immer häufiger übersprungen oder ignoriert wird, gewinnen persönliche Empfehlungen und authentische Geschichten auf Social-Media-Plattformen zunehmend an Bedeutung. Influencer vermitteln Produkte nicht nur – sie erzählen Geschichten. Und genau diese Geschichten bleiben im Gedächtnis. Um das theoretische Wissen praktisch anzuwenden, teilten wir uns im Kurs in vier Gruppen auf. Jede Gruppe entschied sich für ein eigenes Produkt, das mithilfe eines selbst erstellten Werbevideos vermarktet werden sollte. Dabei schlüpften wir selbst in die Rolle von Influencern und versuchten, typische Werbestrategien aus sozialen Medien nachzuahmen. 

Die erste Gruppe befasste sich mit der Vermarktung eines Autos und setzte dabei auf eine persönliche Ansprache sowie emotionale Argumente. Die zweite Gruppe entwickelte kreative „Dopaminstöpsel“, die als Lösung gegen Stress und Reizüberflutung im Alltag beworben wurden. Eine weitere Gruppe entschied sich für innovative Boxhandschuhe mit integrierter Kühlfunktion, die vor allem Sportlerinnen und Sportler ansprechen sollten. Die vierte Gruppe setzte auf die Vermarktung eines Haarsprays und arbeitete mit klassischen Beauty- und Stylingversprechen, wie man sie aus Influencer-Videos kennt. 

Alle Gruppen versuchten dabei, nicht einfach nur ein Produkt vorzustellen, sondern eine möglichst einprägsame Geschichte zu erzählen, die den Nutzen des Produkts verdeutlicht und eine emotionale Verbindung zur Zielgruppe herstellt. Innerhalb weniger Schulstunden entstanden so kreative, humorvolle und teilweise sehr realitätsnahe Werbeclips. 

Wie diese verschiedenen Marketingideen letztendlich umgesetzt wurden und wie überzeugend die einzelnen Werbevideos geworden sind, könnt ihr euch im folgenden Video selbst ansehen. 

(Julian Rost und Hans Lehner (J12)) 

Mathematik trifft Klimaforschung am Schiller-Gymnasium

Mathematik trifft Klimaforschung am Schiller-Gymnasium

Großartige Unterstützung für unser neu gestartetes Forschungsprojekt: Der Lions Club Pforzheim – Bertha Benz fördert mit der Übernahme von Sachkosten unsere Arbeit im Rahmen eines neu aufgelegten Forschungsprojekts. Am Schiller-Gymnasium dreht sich alles um die Mathematik des Klimawandels: Unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Modellen und statistischen Verfahren, um Klimaveränderungen zu beschreiben, Trends zu erkennen und zukünftige Entwicklungen zu prognostizieren. 

Unter der Leitung von Carmen Bien arbeiten 19 freiwillig engagierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 jahrgangsübergreifend zusammen. Ziel ist es, den praktischen Nutzen höherer Mathematik greifbar zu machen, Begeisterung für MINT-Fächer zu wecken und optimal auf die Zeit nach dem Abitur vorzubereiten. Die Inhalte gehen dabei weit über den Bildungsplan hinaus – teilweise bis in den universitären Bereich. Geplant ist eine Kooperation mit der Hochschule Pforzheim, unter anderem durch einen Fachvortrag. Außerdem unterstützt uns die Smart City Pforzheim mit Daten von rund 50 Klimamessstationen im Stadtgebiet. 

Dank der Förderung sind nicht nur Materialien und spezielle Software möglich, sondern auch eine Exkursion in die Klima Arena nach Sinsheim. 

„Der Klimawandel ist ein Thema, das die junge Generation sehr bewegt“, sagt Carmen Bien – und wir sind stolz auf so viel Einsatz, Neugier und Zukunftsorientierung an unserer Schule! 

(Katharina Meyer)

Auszeichnung für die Mensa am Schiller-Gymnasium

Auszeichnung für die Mensa am Schiller-Gymnasium

Wir freuen uns sehr: Unsere Mensa wurde bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „Bio gemeinsam genießen“ in Stuttgart feierlich ausgezeichnet! 

Das Projekt setzte neue Impulse für eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit weiteren 15 Einrichtungen, Betrieben und Caterern haben wir uns am Schiller-Gymnasium auf dem Weg gemacht, unser Speiseangebot noch gesundheitsfördernder, nachhaltiger und genussvoller zu gestalten. Durch unsere BIO-Zertifizierung und die DGE-Zertifizierung können wir bereits auf einen tollen Qualitäts-Standard zurückgreifen. Bei den verwendeten Produkten in unserer Mensa sind rund 20% in BIO-Qualität, 12% aller Lebensmittel beziehen wir direkt aus der Region. Unsere Getreideprodukte stammen zum Beispiel von der Mühle Beck aus Keltern, unsere Kartoffeln kommen vom Biolandhof Schmid in Knittlingen 

Die feierliche Urkundenübergabe in Stuttgart war für uns ein besonderer Moment. Wir sind stolz, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts gewesen zu sein, und setzen uns weiterhin für mehr Nachhaltigkeit und Qualität in unserer Schulverpflegung ein! Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.  

(Katharina Meyer)

Schnee unter den Skiern, Sonne im Gesicht – die Skifahrt der 9.Klassen

Schnee unter den Skiern, Sonne im Gesicht – die Skifahrt der 9.Klassen

Am Sonntag, den 08.02.2026, traf sich die Jahrgangsstufe 9 bereits um 4:45 Uhr an der Schule, um gemeinsam zur Skifahrt aufzubrechen. Nach einer etwa sechs- bis siebenstündigen Busfahrt erreichten wir unsere Jugendunterkunft. Dort konnten wir zunächst unsere Zimmer beziehen und uns umziehen, bevor es direkt weiter auf die Piste ging. 

Vor Ort wurde jede Schülerin und jeder Schüler individuell eingeschätzt, sodass passende Leistungsgruppen gebildet werden konnten. So war sichergestellt, dass alle, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, optimal gefördert wurden.

Schon am ersten Tag sammelten wir viele neue Eindrücke auf der Piste. Am zweiten Tag ging es direkt weiter mit dem Training. In unseren Gruppen arbeiteten wir intensiv an unserer Skitechnik. Durch die Betreuung der Lehrkräfte und der Skilehrer konnte jeder in seinem eigenen Tempo Fortschritte machen und seine Fähigkeiten verbessern.

Am dritten Tag merkte man bereits deutliche Fortschritte. Die Bewegungen wurden sicherer, und viele trauten sich an größere Herausforderungen heran. Auch am vierten Tag waren die Verbesserungen klar sichtbar, sowohl beim sicheren Fahren als auch bei anspruchsvolleren Abfahrten.

Abends verbrachten wir die Zeit gemeinsam in der Unterkunft. Wir spielten Spiele, unterhielten uns und hatten viel Spaß zusammen. Dadurch wuchs die Gemeinschaft innerhalb der Jahrgangsstufe noch einmal deutlich.

Der fünfte Tag war zugleich der letzte Skitag. Noch einmal nutzten wir die Gelegenheit, an unserer Technik zu feilen und das Gelernte zu festigen. Am Abreisetag wurde uns bewusst, wie schnell die Woche vergangen war. Ein Ausflug, auf den sich viele lange gefreut hatten, ging leider viel zu schnell zu Ende. Insgesamt war die Skifahrt 2026 ein unvergessliches Erlebnis. Neben sportlichen Fortschritten konnten wir viele schöne Momente erleben und neue Freundschaften schließen.

(Marie Lehner, 9a & Falk Holtei, 9b)

Schiller-Gymnasium und GoldenHearts vergeben erneut Stipendium für Mädchen mit Migrationsgeschichte

Schiller-Gymnasium und GoldenHearts vergeben erneut Stipendium für Mädchen mit Migrationsgeschichte

Bildung verändert Leben. Damit auch im kommenden Schuljahr wieder eine junge Frau mit Migrationsgeschichte die Chance auf das Abitur und eine selbstbestimmte Zukunft erhält, vergibt das Schiller-Gymnasium Pforzheim gemeinsam mit der gemeinnützigen Pforzheimer Organisation GoldenHearts erneut ein Vollstipendium. 

Das Stipendium richtet sich an motivierte Mädchen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, die ihr schulisches Potenzial entfalten und ihre Träume verwirklichen wollen. Gefördert wird nicht nur der Schulbesuch – inklusive Übernahme der Schulgebühren – sondern auch der Zugang zu kulturellen Angeboten, Mentoring und individueller Begleitung. 

Ab dem kommenden Schuljahr bietet das Schiller-Gymnasium Pforzheim einer engagierten Schülerin mit Migrationsgeschichte einen kostenfreien Schulplatz an. „Durch die kleinen Klassen und den Ganztagesbetrieb können wir eine individuelle Betreuung unserer Stipendiatinnen sicherstellen “, so Schulleiter Maximilian Weigl. Die Erfahrungen mit bisherigen Stipendiatinnen an unserer Schule sind durchweg positiv – sowohl fachlich als auch menschlich. 

Bewerbungen sind bis zum 30. Mai 2026 per E-Mail an info@schiller-gymnasium.com möglich. 

Schiller-Gymnasium engagiert sich erneut für den guten Zweck – Spendenaktion zugunsten von Oxfam

Schiller-Gymnasium engagiert sich erneut für den guten Zweck – Spendenaktion zugunsten von Oxfam

Schüler und Eltern des Schiller-Gymnasiums haben in den vergangenen Wochen erneut großes soziales Engagement bewiesen. Mit einer Spendenaktion zugunsten der internationalen Hilfsorganisation Oxfam knüpfte die Schulgemeinschaft an frühere erfolgreicheSammelaktionen an. Gesammelt wurden gut erhaltene Kleidung sowie weitere Sachspenden, die nun Menschen in schwierigen Lebenssituationen zugutekommen. Initiiert und organisiert wurde die Aktion von Christel Diller und Iris Höfeld im Rahmen des Mittagspausenangebots. Zahlreiche Schüler und Eltern beteiligten sich mit großem Einsatz und unterstützten die Aktion durch ihre Spendenbereitschaft. 

Während der Faschingsferien wurden die gesammelten Waren nach Karlsruhe gebracht und dort an Oxfam übergeben. Die Organisation betreibt vor Ort einen Second-Hand-Shop, in dem die Spenden verkauft werden. Mit den Erlösen finanziert die unabhängige Nothilfe- und Entwicklungsorganisation ihre weltweite Arbeit. 

Oxfam setzt sich international für nachhaltige Armutsbekämpfung ein und entwickelt praxisnahe, innovative Ansätze, damit Familien sich langfristig aus der Armut befreien und eine bessere Zukunft aufbauen können. In Krisen- und Katastrophensituationen leistet die Organisation lebensrettende Soforthilfe und unterstützt betroffene Menschen beim Wiederaufbau ihrer Existenz. 

Mit ihrer erneuten Beteiligung an der Spendenaktion setzt die Schulgemeinschaft des Schiller-Gymnasiums ein starkes Zeichen für Solidarität, Verantwortung und gelebtes soziales Engagement. 

(Katharina Meyer)