Mit Ideenreichtum und Teamgeist zum Erfolg – NwT-Grundkurs begeistert beim DHBW SolarCup in Mosbach

Mit Ideenreichtum und Teamgeist zum Erfolg – NwT-Grundkurs begeistert beim DHBW SolarCup in Mosbach

Am 12. Juni 2026 nahm der NwT-Grundkurs mit acht Schülerinnen und Schülern am regionalen DHBW SolarCup an der Hochschule in Mosbach teil. Der Wettbewerb ist Teil von „SolarMobil Deutschland 2026“, dem bundesweiten Schülerwettbewerb für Solarmobile, und fordert von den Teilnehmenden nicht nur technisches Können, sondern auch Kreativität, Ausdauer und innovative Ideen.

In den vergangenen Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams intensiv an ihren Fahrzeugen gearbeitet. Auf Grundlage der Vorgaben der Ultraleicht-Expert-Klasse entwickelten und bauten sie ihre eigenen Solarautos. Zwar gab es technische Rahmenbedingungen, doch bei Konstruktion, Design und technischen Lösungen waren der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. So entstanden vier unterschiedliche Fahrzeuge, die eindrucksvoll zeigten, wie viel Engagement, Erfindergeist und handwerkliches Geschick in den Projekten steckte.

Der Wettbewerb bestand aus drei Disziplinen. Zunächst mussten die Teams ihre Fahrzeuge einer Jury aus Maschinenbaustudierenden präsentieren. Dabei standen vor allem der Eigenanteil, die technische Umsetzung und innovative Ideen im Mittelpunkt. Besonders überzeugen konnte hier der „Rattenflitzer“ von Matthias und Maximilian. Mit ihrer durchdachten Konstruktion und den kreativen Lösungsansätzen hinterließen sie bei der Jury einen bleibenden Eindruck.

Im zweiten Wettbewerbsabschnitt ging es auf die Rennstrecke. Die Solarautos mussten eine gerade Strecke insgesamt viermal hin und her fahren. Die besondere Herausforderung bestand darin, dass die Fahrzeuge selbstständig die Fahrtrichtung wechseln mussten. Hier zeigte das Fahrzeug „Sun Drive GPT“ von Valentin und Lian seine Stärken. Das Auto absolvierte die Aufgabe besonders zuverlässig und demonstrierte eindrucksvoll die technische Qualität der Konstruktion.

Auch das Team Ben und Lina konnte mit seinem „Solarflitzer 2“ überzeugen. Lediglich die anspruchsvolle Umschaltautomatik für den automatischen Fahrtrichtungswechsel funktionierte noch nicht durchgehend wie geplant.

Die dritte Disziplin stellte die Effizienz der Fahrzeuge auf die Probe. Mithilfe eines Energiesticks mussten die Solarautos eine sogenannte Kasseler Acht möglichst lange befahren. Nicht die Geschwindigkeit entschied hier über den Erfolg, sondern ein möglichst sparsamer Umgang mit der zur Verfügung stehenden Energie. Besonders erfolgreich war dabei das Fahrzeug „Solix“ von Julian und Kristian, das beeindruckende 3,5 Runden absolvierte und damit seine hohe Energieeffizienz unter Beweis stellte.

Der große Lohn für die wochenlange Arbeit folgte bei der Siegerehrung: In der Gesamtwertung erreichten Julian und Kristian sowie Valentin und Lian jeweils den ersten Platz. Mit diesem herausragenden Ergebnis sicherten sich beide Teams die begehrten Direkttickets für die Deutsche Meisterschaft SolarMobil 2026.

Die Freude bei allen Teilnehmenden war entsprechend groß. Unabhängig von den Platzierungen konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln, ihre technischen Fähigkeiten erweitern und erleben, wie aus einer Idee Schritt für Schritt ein funktionierendes Fahrzeug entsteht. Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, wie spannend Technik sein kann, wenn Kreativität, Teamarbeit und praktische Umsetzung zusammenkommen.

Nun richtet sich der Blick nach vorne: Für die beiden Siegerteams geht die Reise weiter zur Deutschen Meisterschaft SolarMobil 2026, die am 25. und 26. September in Dortmund stattfindet. Dort werden sie die Schule auf nationaler Ebene vertreten und sich mit den besten Solarmobil-Teams Deutschlands messen.

Der gesamte NwT-Grundkurs kann stolz auf seine Leistung sein. Die Teilnahme am DHBW SolarCup war nicht nur ein Wettbewerb, sondern vor allem ein gemeinsames Projekt voller Ideen, Herausforderungen und unvergesslicher Momente. Besonders beeindruckend war dabei, dass jedes Team eigene Schwerpunkte setzte und auf seine Weise zum Erfolg des Kurses beitrug – sei es durch innovative Konstruktionen, hohe Effizienz, kreative Lösungen oder den Mut, neue technische Wege auszuprobieren. So wurde der Tag in Mosbach zu einem eindrucksvollen Beweis dafür, was junge Menschen mit Begeisterung, Teamgeist und Ideenreichtum erreichen können.

(Kristin Ehrler)

Abiturjahrgang 2026 feiert bunte Mottowoche

Abiturjahrgang 2026 feiert bunte Mottowoche

Die Mottowoche des Abijahrgangs fand vom 18.05. bis zum 22.05.2026 statt und war für alle
Beteiligten eine abwechslungsreiche und lustige Woche. Die Themen wurden zuvor
gemeinsam in der Klasse besprochen und ausgewählt. Viele Schülerinnen und Schüler sowie
Lehrkräfte erschienen passend verkleidet, wodurch sich die besondere Stimmung durch die
gesamte Woche zog.
Am Montag lautete das Motto „Lehrer-Schüler-Tausch“. Die Lehrer verkleideten sich als
Schüler und die Schüler als Lehrer, was für viele lustige Momente sorgte.
Der Dienstag stand unter dem Thema „Gruppenkostüm“. Besonders auffällig war das
Regenbogenkostüm der Lehrer.
Am Mittwoch hieß das Motto „Underdressed/Overdressed“. Einige kamen sehr elegant
gekleidet, während andere bewusst möglichst schlicht oder außergewöhnlich erschienen.
Am Donnerstag drehte sich alles um „Kindheitshelden oder Heimat“. Viele verkleideten sich
als bekannte Figuren aus ihrer Kindheit oder zeigten ihre Herkunft mit passenden Outfits.
Am Freitag endete die Mottowoche mit den Themen „Zeitreise“ und „Alles außer Rucksack“.
Dabei wurden kreative Gegenstände anstelle von Schulranzen genutzt und verschiedene
Jahrzehnte durch passende Kleidung dargestellt.
Insgesamt sorgte die Mottowoche für viel Spaß, Gemeinschaft und gute Erinnerungen im
Abijahrgang.

(Kenny Debellemaniere)

40 Jahre Schiller-Gymnasium in Büchenbronn

40 Jahre Schiller-Gymnasium in Büchenbronn

Pforzheim, 27.4.2026 – Das Schiller-Gymnasium in Pforzheim blickt im Jahr 2026 auf 40 Jahre seiner Geschichte zurück – und zugleich auf 50 Jahre gelebte Ganztagsschule. Dieses besondere Doppeljubiläum wurde am 24. April 2026 im Rahmen eines feierlichen Festakts gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinschaft begangen. 

Zu den Gästen zählten neben Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium auch zahlreiche Eltern, ehemalige Lehrkräfte, frühere Schulleitungen und Geschäftsleitungen, ebenso wie Vertreter und Vertreterinnen politischer Gremien und zahlreiche Kooperationspartner des Schiller-Gymnasiums. Gemeinsam würdigten sie die bewegte Geschichte der Schule und ihre Entwicklung zu einem modernen Bildungsort mit starker Gemeinschaft. Den Festakt gestalteten Redebeiträge von Geschäftsführerin Katharina Meyer, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzendem Peter Boch sowie Schulleiter Maximilian Weigl. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband des Schiller-Gymnasiums, die den Festakt begleitete sowie die Tanz-AG, die mit ihren Auftritten für ausgelassene Stimmung sorgte. 

Von der Reformidee zur etablierten Schule 

Die Wurzeln des heutigen Schiller-Gymnasiums reichen zurück bis ins Jahr 1976. Damals wurde in Pforzheim-Büchenbronn das Boxberg-Gymnasium gegründet – ein innovatives Schulprojekt, das neue pädagogische Wege beschritt. Als eines der ersten privaten Ganztagsgymnasien in Baden-Württemberg setzte die Schule auf ein ganzheitliches Konzept mit kleinen Klassen, verlässlicher Ganztagesbetreuung und einem erweiterten Bildungsangebot in musischen, kreativen und sportlichen Bereichen. 

Bereits 1977 konnte in der Siedlungstraße 38 das eigens errichtete, moderne Schulgebäude bezogen werden, das konsequent auf die Anforderungen des Ganztagsbetriebs ausgerichtet war. Unterricht, gemeinsames Lernen und Freizeitangebote fanden hier von Anfang an unter einem Dach statt. 

Eine entscheidende Zäsur folgte im Jahr 1986: Nach der Insolvenz der damaligen Trägergesellschaft stand die Schule vor dem Aus. Durch das engagierte Zusammenwirken von Eltern, Lehrkräften, Unterstützern und der Stadt Pforzheim gelang jedoch ein erfolgreicher Neuanfang. Noch im selben Jahr wurde der Schulbetrieb unter dem Namen „Schiller-Gymnasium“ in Form der Ganztagesschule Pforzheim GmbH wieder aufgenommen. 

Gemeinschaft, Engagement und Weiterentwicklung 

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Schiller-Gymnasium zu einer festen Größe in der Pforzheimer Bildungslandschaft. Ein vielfältiges Schulleben mit Arbeitsgemeinschaften, kulturellen Projekten und einer gezielten Berufs- und Studienorientierung prägt bis heute den Alltag. Der Förderverein sowie der Freundeskreis der Ehemaligen leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schule. 

Heute lernen etwa 370 Schülerinnen und Schüler am Schiller-Gymnasium in einer familiären Atmosphäre, die von Vertrauen, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim, regionalen Unternehmen und lokalen Einrichtungen stärkt die Praxisnähe und gesellschaftliche Verantwortung der Schule. 

Mit der Einführung der Schulsozialarbeit im Schuljahr 2025/26 wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Unterstützung der Schulgemeinschaft gemacht. Gleichzeitig bleibt die Schule offen für neue Impulse – von innovativen Unterrichtsmethoden bis hin zu Forschungsprojekten und der Teilnahme an regionalen Wettbewerben. 

Der Festakt am 24. April 2026 stand somit nicht nur im Zeichen eines Jubiläums, sondern auch für die Werte, die das Schiller-Gymnasium seit Jahrzehnten prägen: Gemeinschaft, Stärke und den Mut, Bildung immer wieder neu zu denken. 

(Katharina Meyer) 

 

Aktion „Saubere Stadt“- die 5.Klassen packen an

Aktion „Saubere Stadt“- die 5.Klassen packen an

Am 16.04.2026 nahmen die 5. Klassen unseres Schiller-Gymnasiums wieder an der Aktion „Saubere Stadt“ in Pforzheim teil. Die alljährliche Frühjahrs-Putzaktion hat das Ziel, die Stadt von Müll und Plastik zu befreien und damit einen Beitrag zum Schutz der Natur zu leisten. Ausgestattet mit Greifzangen und Mülltüten machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg und säuberten zwei Stunden lang die Umgebung rund um das Schiller-Gymnasium sowie angrenzende Waldgebiete. Dabei sammelten sie zahlreiche Abfälle ein, die achtlos in der Natur entsorgt worden waren. Am Ende waren alle überrascht, wie viel Müll zusammenkam – und wie viel davon nicht den Weg in die vorhandenen Mülleimer gefunden hatte. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt ist.

(Rebecca Geib)

Waschmaschinen-Demontage im NwT-Unterricht – Technik hautnah erleben

Waschmaschinen-Demontage im NwT-Unterricht – Technik hautnah erleben

Auch in diesem Jahr durften die Schülerinnen und Schüler der NwT-Klassenstufe 8 wieder Waschmaschinen demontieren. Mit vollem Körpereinsatz konnten sie dabei wichtige Bauteile wie Getriebe, Trommel und Motor entdecken – und sogar den „schweren Stein“ im Inneren finden. Den Kindern hat diese praktische Arbeit wieder viel Spaß gemacht, und sie konnten viele spannende Entdeckungen machen.

Die Aktion passt sehr gut zur Unterrichtseinheit „Maschinen und Getriebe“ und stellt jedes Jahr einen enormen Mehrwert dar, da die theoretischen Inhalte dadurch greifbar werden. So können die Schülerinnen und Schüler direkt sehen, was wirklich in einer Maschine steckt und wie die einzelnen Komponenten zusammenarbeiten.

(Kristin Ehrler)

Katastrophenschutztag der 6. Klassen

Katastrophenschutztag der 6. Klassen

Im März nahmen beide 6. Klassen am verpflichtenden Katastrophenschutztag in Baden-Württemberg teil, der zentral in der Jahnhalle stattfand. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Arbeit von Rettungs- und Hilfsorganisationen gewinnen. 

So zeigte die Feuerwehr den richtigen Umgang mit Feuerlöschern, die Bergrettung stellte ihre Arbeit vor und bei der Notrufzentrale durften die Kinder selbst einen Notruf absetzen und entgegennehmen. Gemeinsam mit der DLRG erkundeten die Klassen ein Rettungsboot auf dem Trockenen und übten außerdem wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen wie das Anlegen eines Druckverbands oder einer Armschlaufe. Ergänzt wurde das Programm durch theoretisches Wissen über Naturkatastrophen und das richtige Verhalten in Ausnahmefällen. 

Für alle Beteiligten war es ein spannender und lehrreicher Nachmittag mit vielen neuen Erfahrungen und einer hervorragenden Organisation vor Ort. 

(Josephine Roth)