Rückblick auf die Projekttage der Klassenstufe 5

Rückblick auf die Projekttage der Klassenstufe 5

Unter dem Motto „Schillernd – bunt“ erlebten unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 vom 20. bis 24. Juli eine abwechslungsreiche Projektwoche mit vielen praktischen, kreativen und spannenden Erfahrungen. 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Themen Natur, Nachhaltigkeit, Technik und Umwelt. Gemeinsam mit einer Waldpädagogin konnten die Kinder im Wald aus Holunder eigene Kugelschreiber herstellen und dabei viel über heimische Gehölze und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur erfahren. Auch unser schuleigenes Sandarium wurde gepflegt und neu bepflanzt. Ein weiteres Highlight war der Besuch eines Imkers. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Welt der Honigbienen, erfuhren mehr über deren Bedeutung für unsere Umwelt und durften verschiedene Honigsorten verkosten. Auch das Thema Mülltrennung und Abfallvermeidung wurde praktisch aufgegriffen. Gemeinsam mit der Abfallwirtschaft Pforzheim beschäftigten sich die Kinder damit, wie Abfälle richtig getrennt und vermieden werden können. Besonders schön war, dass dieses Thema von den Schülerinnen und Schülern selbst im Rahmen der Fairtrade-Arbeit angeregt worden war. Darüber hinaus konnten die Kinder im VDI-Lerntruck TECmobil im Projekt „Szene in der Box“ eigene technische und kreative Ideen entwickeln. Dabei erhielten sie Einblicke in Technik, Digitalisierung und moderne Berufsfelder und konnten selbst praktisch arbeiten. Für ihre Teilnahme erhielten sie ein Zertifikat. 

Auch kreative Angebote kamen nicht zu kurz. Unter anderem setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Kinderbuch „Als ich noch klein war – Ein Kinderbuch über das Pforzheim des Jahres 2075“ auseinander und entwickelten eigene Ideen für die Zukunft. 

Die Projekttage boten den Kindern damit zahlreiche Möglichkeiten, zu entdecken, auszuprobieren, kreativ zu werden und gemeinsam zu lernen. Viele der entstandenen Arbeiten konnten anschließend beim Sommerfest präsentiert werden. So wurde die Projektwoche zu einer bunten Mischung aus Naturerlebnissen, Nachhaltigkeit, Technik, Kreativität und Gemeinschaft – ganz im Sinne unseres Mottos „Schillernd – bunt“. 

(Kristin Ehrler) 

Besuch der Klassen 9 im ehemaligen KZ Struthof-Natzwiller

Besuch der Klassen 9 im ehemaligen KZ Struthof-Natzwiller

Häufig wird der Spruch geäußert, dass man aus der Geschichte lernen soll. Auch im Unterricht der Klasse 9 nutzen Schüler diesen, um ihre Meinung zu begründen. Bevor die Klasse 9a&b in diesem Schuljahr in das ehemalige Konzentrationslager gefahren sind, haben wir erst einmal diskutiert, ob dies notwendig bzw. sinnvoll sei. Am häufigsten wurde der schon bekannte Spruch genannt, es gab aber auch Schüler, die der Überzeugung waren, dass dies nichts mit Ihnen zu tun habe. Wieso solle man also diesen Ort anschauen, es sei doch alles lang vorbei. Warum soll mich dies überhaupt interessieren? Viele Meinungen trafen aufeinander.   

Am Mittwoch, den 22. Juli starteten wir dann, um uns vor Ort einen Eindruck zu machen. Alle Schüler waren anwesend und es gab eine hohe Erwartungshaltung. Wie könnte das Lager „in Wirklichkeit“ aussehen? Wie groß wird es sein?  

In der Gedenkstätte führten unsere Geschichtslehrer Herr Reigber und Herr Ehrler jeweils ihre Klassen. Es wurde das Lager, die Gedenkstätte wie auch das moderne Dokumentationszentrum besucht. Viele Schüler waren durch den historischen Ort beeindruckt und konnten einiges gar nicht fassen. Allein die Situation in den Baracken mit den hölzernen Schlafgestellen war unbegreiflich. Aber auch die Sondersituation des einzigen Konzentrationslagers auf französischer Seite interessierte die Klassen. Nach etwas mehr als drei Stunden verließen wir dann wieder den Ort und jeder konnte sich nun eine eigene Bildung bilden, ob diese Exkursion einen Anstoß gegeben hat. Interessant war es allemal.  

(Geschichtslehrer 9a&b)

Grenzenlos unterwegs – die Französischschüler der Klassen 8 im Grand-Est und in Luxemburg

Grenzenlos unterwegs – die Französischschüler der Klassen 8 im Grand-Est und in Luxemburg

Kurz vor Ende des Schuljahres unternahmen die beiden 8. Klassen im Rahmen des Französisch-Unterrichts vom 20.07.-24.07.2026 eine abwechslungsreiche Exkursion in die französische Region Grand Est, die aufgrund ihrer ereignisreichen deutsch-französischen Geschichte und den damit verbundenen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen einen besonderen Charakter aufweist. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften, Frau Geib, Herrn Hascher und Herrn Hofmann. 

Das erste Ziel der fünftägigen Reise war die malerische Stadt Colmar an der elsässischen Weinstraße im Westen der Oberrheinischen Tiefebene. Bereits auf der geführten Stadtbesichtigung konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Eindrücke von der erstaunlichen Architektur der Fachwerkhäuser gewinnen und den außergewöhnlichen Charme der von der Lauch durchflossenen Altstadt auf sich wirken lassen. Zusätzlich erhielten sie vielfältige Informationen zu Gebäuden, zentralen historischen Ereignissen sowie zum wohl berühmtesten Sohn der Stadt, Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), dem Erbauer der amerikanischen Freiheitsstatue. Danach blieb noch genügend Zeit, um die verwinkelten Gassen mit ihren zahlreichen Souvenirläden selbstständig zu erkunden. 

Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen elsässischen Restaurant in Sélestat fuhr die Gruppe am Dienstagmorgen mit dem Reisebus der Firma Müller-Reisen an den Ostrand der Vogesen und besichtigte das Château du Haut-Koenigsbourg, die zu den bekanntesten Touristenattraktionen der Region gehört. Von der mächtigen Burganlage aus, die ursprünglich im 12. Jahrhundert erbaut worden war und zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Befehl des deutschen Kaisers Wilhelm II. restauriert wurde, wanderten die Schülerinnen und Schüler zur „Montagne des Singes“, einem Freiluftgehege, in dem rund 300 Berberaffen leben. Gegen Abend erreichte die Reisegruppe nach gut zweistündiger Busfahrt die Stadt Metz, den zweiten Exkursionsstandort der Tour. 

Am Mittwoch beinhaltete das Programm zwei ganz unterschiedliche Aktivitäten: Nach der von den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld der Exkursion im Unterricht vorbereiteten Stadtführung durch die Hauptstadt des Départements Moselle, folgte die Besichtigung des Fort Hackenberg, eine der größten Bunkeranlagen der Maginot-Linie in der Nähe der Gemeinde Veckring. Die weitgehend unterirdische Festung wurde, zunächst noch unter Regie des damaligen Kriegsministers André Maginot (1877-1932), aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch den deutschen Nachbarstaat in der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts in nur wenigen Jahren errichtet.  

Ein besonderes Highlight der Abschlussfahrt stellte sicherlich auch der Besuch im Nachbarland Luxemburg am Donnerstag dar. In der gleichnamigen Hauptstadt angekommen, erfuhren die Schülerinnen und Schüler von ihrer Stadtführerin zahlreiche Details und Anekdoten über die einzigartige Geschichte dieses mitteleuropäischen Kleinstaates und dessen besondere Rolle innerhalb der europäischen Integration. 

Die Reise in die beiden Nachbarländer ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, neben der praktischen Anwendung der französischen Sprache auch zahlreiche Einblicke in die bewegte europäische Geschichte zu erhalten und den Wert eines freundschaftlichen Verhältnisses zwischen Nachbarstaaten zu verinnerlichen. 

(Rebecca Geib, Volker Hascher, Julian Hofmann) 

Studienfahrt der J11 nach Amsterdam

Studienfahrt der J11 nach Amsterdam

Die diesjährige Studienfahrt der Jahrgangsstufe 11 ging in Begleitung von Frau Fischer, Frau Schlundt, Herr Dill und Herr Debellemaniere nach Amsterdam.  Eine wohl „kuriose“ Zusammenstellung der Lehrkräfte, wenn man einzelnen Schülern glauben mag, die jedoch super funktioniert hat. Nach einer langen Busfahrt standen einige Aktivitäten und Referate auf dem Programm. Die Referate waren sehr facettenreich. Im Laufe der Woche würde über folgende Themen referiert: 

  • Die Ursprünge Amsterdams 
  • Amsterdam im Goldenen Zeitalter 
  • Sprachentwicklung: Niederländisch – ein deutscher Dialekt? 
  • Drogenpolitik der Niederlande 
  • Architektur in Amsterdam 
  • De Wallen – Geschichte des Rotlichtviertels 
  • Königshaus 
  • Musik in Amsterdam 
  • Stadtplanung – Der Grachtengürtel 
  • Internationale Gerichtshof 
  • Kampf gegen das Wasser – Deiche und der Klimawandel 
  • Flora und Fauna an den Küsten Den Haags 
  • Windenergie in den Niederlanden 

Die Vielzahl an unterschiedlichsten Themen zeugt von einer tiefen Auseinandersetzung mit dem außerschulischen Lernort Amsterdam.  

Am Montag und Dienstag wurden zwei Gruppen gebildet, wovon die eine das Anne-Frank-Haus besuchte, und die andere zeitgleich eine Stadtrallye machte. Am Dienstag wurden die Grachten Amsterdams im Boot erkundet sowie die Geschichte und Architektur der Stadt beleuchtet. Der Abend wurde mit einer Runde Bowling abgerundet.   

Am Mittwoch ging es mit dem Bus nach Den Haag, wo die Schülerinnen und Schüler eine Stadtführung geplant und durchgeführt haben. Anschließend ging es für kunstinteressierte in das Mauritshuis Museum. Nach etwas Freizeit wurde der Internationale Gerichtshof besucht.  
Der Tagesausflug nach Den Haag endete mit einem kurzen Stopp am Strand, wo sich ein paar wenige sogar ins Wasser trauten. Zudem wurde die Stufe über die Flora und Fauna in Form eines Referats aufgeklärt.  
Am letzten Tag vor der Abreise besuchten wir das weltberühmte Rijks-Museum und anschließend den bekannten Albert-Cuyp-Market in De Pijp, um auf eine kulinarische Reise zu gehen, da es dort eine Vielzahl internationaler Streetfood-Stände gibt.   

Am Abend konnten wir bei Live-Musik auf der NEMO-Terrasse einen wunderschönen Ausblick über Amsterdam genießen. Als gemeinsamer Abschluss ging es im Hafenviertel in ein orientalisches Restaurant, um die kulinarische Reise des Mittags fortzuführen.   

Nach einer super organisierten und ereignisreichen Studienfahrt kamen alle wieder gesund und munter am Freitag in Pforzheim an. Ein besonderer Dank gilt hier Frau Fischer, die nahezu im Alleingang den Aufenthalt geplant und ein sehr liebevoll gestaltetes Leporello für die Teilnehmenden erstellt hat.  

(Kenny Debellemaniere) 

Klassenfahrt München 2026 10a

Klassenfahrt München 2026 10a

Mein erster Eindruck von München war der Marienplatz. Nach unserer Zugfahrt über Ulm und einem kurzen Abstecher zur Jugendherberge kamen wir von der dunklen U-Bahn auf den Platz mit dem wunderschönen Rathaus. Von dort aus begann unsere Stadtführung: Wir spazierten über den Viktualienmarkt und am Hofbräuhaus vorbei, zur Oper neben der Residenz und besuchten zwei schöne Kirchen. Abends gingen wir als Klasse im Hofbräuhaus essen. Am Dienstag besuchten wir die Sets auf dem Bavaria Filmpark und die Pinakothek der Moderne in der Ausstellung „Design und Wirtschaft“. Mittwochs verbrachten wir den Vormittag am Starnberger See mit Schwimmen, Sonnen und Picknicken, das Wetter und die Stimmung waren traumhaft. Die viele Freizeit, die uns die Klassenfahrt über gegeben wurde, nutzten wir oft, um zusammen essen oder shoppen zu gehen und mit den scheinbar endlosen Straßen- und U-Bahnfahrten. Am Donnerstag bekamen wir eine Tour zu Bau und Geschichte des Olympiaparks mit seinen aufgespannten Zeltdächern und den vielen Stadien und spielten dort Minigolf. Die Freizeit danach nutzten wir, um die BMW-Welt anzusehen und die letzten Einkäufe für die Rückfahrt zu machen. Erst ein wenig lustlos begannen wir unseren Abreisetag mit einer letzten Führung durch das Schloss Nymphenburg, dessen Eingangshalle unsere erste Meinung doch noch geändert hat: Riesige Kronleuchter, filigrane Skulpturen und bunte Wandmalerei. Dieses Bild von Eleganz zog sich durch das ganze Schloss fort, mit den Tapeten, den „Gemälden der Schönheiten“ und den Kronleuchtern. Nach diesem letzten schönen Blick auf München machten wir uns auf den Heimweg. 

(Charlotte Schwarz, 10a) 

J11 „Zukunftstage Berufsorientierung“ 2026

J11 „Zukunftstage Berufsorientierung“ 2026

Auch in diesem Jahr organisierte das Team für die Studien- und Berufsorientierung (Frau Ehrler & Herr Debellemaniere) die „Zukunftstage Berufsorientierung“ für die J11. Damit die Schülerinnen und Schüler über unterschiedlichste Möglichkeiten ihre Zukunft zu gestalten aufgeklärt werden, gab es zwei Tage Workshops, wichtige Informationen und externe Vorträge.  Zum Einstieg ging es darum die Möglichkeiten nach dem Abitur aufzuzeigen. Anschließend mussten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen einen Finanzplan für das erste Jahr erstellen, in welchem sie allein in einer neuen Stadt leben (Stuttgart, München, Hamburg, Budapest, uvm.). Um den ersten Tag locker abzuschließen, wurde in Gruppen eine Brücke im Sinne eines Assessement-Centers gebaut. Hier war Teamplay gefragt! Natürlich wurde auch überprüft, welche der Brücken am meisten Gewicht tragen konnte. Hier wurde es sehr spannend und es gab zwei Brücken, die mehrere Kilogramm aushielten.  
Am zweiten Tag gab es Vorträge von Studienbotschaftern des KIT (Sportwissenschaft & Bauingenieurswesen). Anschließend wurde das breite Spektrum der Geisteswissenschaften vom Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung aus Marburg vorgestellt.  
Zum Abschluss wurde von Herrn Faggiano ein Bewerbungstraining durchgeführt, das hilfreich für die Vorbereitung für Bewerbungsgespräche ist.  Zusätzlich hatten alle die Möglichkeit auf eine persönliche Berufsberatung bei Frau Schneider von der Bundesagentur für Arbeit. Die Gespräche waren laut Rückmeldungen der Schülerschaft sehr informativ und hilfreich.  
Insgesamt wurde die zwei Zukunftstage von den Schülerinnen und Schülern mit folgendem Ausschnitt der Ergebnisse evaluiert: 

„Die Zukunftstage zur Berufsorientierung waren sehr informativ und hilfreich bei meiner Studiensuche. Die Vorträge als auch die individuellen Aufgaben waren praktisch und informativ. Daher sehr empfehlenswert für nächste Klassen.“ 

„Ich finde die Zukunftstage zur Berufsorientierung sehr gut, da man viel lernt und einen guten Einblick in das Leben nach dem Abi bekommt. Zudem finde ich das persönliche Feedback, z. B. vom Bewerbungstraining, sehr hilfreich.“ 

Wir bedanken uns bei allen Referierenden und sind froh unsere Schülerschaft adäquat auf ihr Berufsleben vorzubereiten! 

(Kenny Debellemaniere, Koordinator Berufs- und Studienorientierung)