Drei EinzelpreisträgerInnen des Naturtagebuch-Wettbewerbs kommen vom Schiller-Gymnasium

Drei EinzelpreisträgerInnen des Naturtagebuch-Wettbewerbs kommen vom Schiller-Gymnasium

Rund 800 Kinder haben am 33. Naturtagebuch-Landeswettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg aktiv teilgenommen, 74 von ihnen erhielten nun einen ersten Preis. Bei der Preisverleihung im Lindenmuseum Stuttgart gratulierten Umweltstaatssekretär Andre Baumann und EWS-Vorstandsmitglied Sebastian Sladek den Kindern in ihren Grußworten. BUND-Landesvorsitzende Sylvia Pilarsky-Grosch überreichte den stolzen Erstplatzierten ihre Urkunden und Preise. Die Kinder, ihre Eltern und die Ehrengäste bewunderten die ausgezeichneten Tagebücher in einer Ausstellung und erlebten ein buntes Rahmenprogramm mit dem Jugendcircus Calibastra. 

Zu den erstplatzierten Preisträger*innen des 33. Naturtagebuch-Landeswettbewerb Baden-Württemberg gehörten auch:  

Hanna Billet zum Thema „Der Garten meiner Großeltern“ 

Laurenz Burkhardt zum Thema „Garten“ 

Runa Lemke zum Thema „Garten“ 

Wir gratulieren den drei SchülerInnen aus der 6b ganz herzlich für diese tolle Leistung.  

Das Naturtagbuch ist im Rahmen des BNT-Unterrichts in Klasse 5 entstanden. Manfred Mistkäfer wird sich auch bald bei den Klassen der 6a und 6b melden, denn sie haben ebenfalls beim Naturtagebuch-Wettbewerb teilgenommen. Wir sind gespannt, wie sie als Gruppe abgeschnitten haben.  

Hier der Link zur Pressemitteilung des BUNDjugend mit mehr Bildern:  

https://www.bund-bawue.de/service/pressemitteilungen/detail/news/33-naturtagebuch-landeswettbewerb-der-bundjugend-baden-wuerttemberg/ 

(Eva Guthmann)

Workshop zu Zukunftstechnologien im NWT-Unterricht

Workshop zu Zukunftstechnologien im NWT-Unterricht

Am 24.03.26 fand für die 10. Klassen im NWT-Unterricht ein spannender Workshop zum Thema Zukunftstechnologien statt. Durchgeführt wurde dieser von Noa Maria Schlotmann und Andreas Hauter-Frey von der Hochschule Pforzheim. Der Workshop ist Teil einer Initiative zur Förderung von Zukunftskompetenzen und wird im Rahmen von Quantum Open Innovation unterstützt. Weitere Informationen dazu finden sich unter: https://quantum-open-innovation.de/ 

Im Mittelpunkt stand ein niederschwelliger und anschaulicher Zugang zur Quantenphysik. Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Kartenspiels einen ersten Einblick in die grundlegenden Prinzipien dieses komplexen Themengebiets. Im weiteren Verlauf arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen und entwickelten mit Lego kreative Szenarien, in denen Sensorik und quantenphysikalische Ansätze spielerisch umgesetzt wurden. So konnten sie sich auf praktische und verständliche Weise mit Zukunftstechnologien auseinandersetzen. 

Der Workshop bot eine tolle Gelegenheit, ein anspruchsvolles Thema wie die Quantenphysik auf kreative und greifbare Weise kennenzulernen. 

(Kristin Ehrler) 

Besuch beim Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim

Besuch beim Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim

Acht Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Wirtschaft von Frau Ehrler (Jahrgangsstufe 12) hatten am 17.03. die Gelegenheit, den regionalen Elevator Pitch im VolksbankHaus Pforzheim als Zuschauer zu besuchen. Nachdem viele von uns im vergangenen Jahr selbst am Wettbewerb „Jugend gründet“ teilgenommen hatten, war es spannend, nun einmal live mitzuerleben, wie ein professioneller Pitch abläuft. 

Auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden sind wir durch unseren Austausch mit der IHK Nordschwarzwald. Insbesondere Frau Maisch, unsere Ansprechpartnerin dort, hatte uns erst vor wenigen Wochen im Rahmen eines Vortrags zum Thema Unternehmertum besucht und uns auf diese Möglichkeit hingewiesen. Vor Ort herrschte eine freundliche und zugleich motivierende Atmosphäre. Zahlreiche Start-ups präsentierten ihre Geschäftsideen und konkurrierten um Preise und finanzielle Unterstützung. Auch wir haben die Präsentationen aufmerksam verfolgt und intern abgestimmt – und tatsächlich deckten sich unsere Favoriten am Ende mit den drei offiziellen Gewinnern. 

Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die Teilnehmenden an ihre Pitches herangegangen sind. Während einige sehr strukturiert und klar präsentierten, wirkten andere weniger vorbereitet. Deutlich wurde dabei, wie wichtig ein überzeugender Aufbau und eine klare Botschaft sind. Auch die Fragen der Jury ähnelten sich häufig: Themen wie Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt und verlangten von den Teams gut durchdachte Antworten. Auffällig war zudem, dass sich die vorgestellten Geschäftsmodelle in ganz unterschiedlichen Entwicklungsphasen befanden – von ersten Ideen bis hin zu bereits weit ausgearbeiteten Businessplänen. Unterstützung erhielten die Teilnehmenden unter anderem durch Angebote der Hochschule, die Workshops zur Erstellung überzeugender Pitches bereitstellte. Der positive Einfluss dieser Vorbereitung war bei einigen Präsentationen klar erkennbar. 

Insgesamt blicken wir auf einen interessanten und inspirierenden Nachmittag mit vielen innovativen Ideen zurück. Wer weiß – vielleicht steht ja eines Tages jemand aus unserem Kurs selbst auf dieser Bühne. 

(Kristin Ehrler) 

Knobeln, Grübeln, Staunen – der Känguru-Wettbewerb 2026 am Schiller-Gymnasium

Knobeln, Grübeln, Staunen – der Känguru-Wettbewerb 2026 am Schiller-Gymnasium

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Köpfe rauchen lassen statt Taschenrechner zücken! Beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik stellten sich insgesamt 67 Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums den kniffligen Aufgaben – darunter beeindruckende 20 Teilnehmende aus der Kursstufe. 

Der Känguru-Wettbewerb ist alles andere als ein gewöhnlicher Mathetest. Hier geht es nicht nur um Formeln und Rechnen, sondern vor allem um kluges Kombinieren, kreatives Denken und manchmal auch um den berühmten Geistesblitz. Genau das macht den Wettbewerb so besonders: Während einige sich über unerwartete Erfolgserlebnisse freuen können, kommen echte Mathe-Talente voll auf ihre Kosten und finden spannende Herausforderungen. Organisiert wird der Wettbewerb zentral vom Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Humboldt-Universität zu Berlin – durchgeführt wird er jedoch direkt an den Schulen. So wurde auch bei uns am Schiller-Gymnasium wieder fleißig geknobelt, und zwar am traditionellen „Kängurutag“, dem dritten Donnerstag im März. Innerhalb von 75 Minuten galt es, altersgerechte Aufgaben zu lösen, die oft ein Schmunzeln, manchmal aber auch ein Stirnrunzeln hervorriefen. 

Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 – vorausgesetzt, es finden sich mindestens 15 Mutige an der Schule. Dass diese Hürde am Schiller-Gymnasium locker genommen wurde, zeigt die erneut hohe Teilnehmerzahl. Das Startgeld von 2,50 Euro pro Person wurde – wie bereits in den vergangenen Jahren – von der Fachschaft Mathematik übernommen. Dadurch soll möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme ermöglicht werden – auch denen, die vielleicht zunächst zögern, Geld für einen Mathewettbewerb auszugeben. Oft zeigt sich nämlich erst beim Mitmachen, wie spannend und abwechslungsreich die Aufgaben sind – und nicht selten sind es genau diese ersten Erfahrungen, die dazu motivieren, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. 

Besonders schön zeigte sich in diesem Jahr auch, dass Mathematik nicht immer nur „im Kopf“ stattfindet: Einige Schülerinnen und Schüler kamen bei einer Aufgabe mithilfe von Schere und Kleber auf die richtige Lösung – ein Perspektivwechsel, der für große Freude sorgte. Auch ein Zirkel erwies sich an der ein oder anderen Stelle als hilfreiches Werkzeug. Manchmal braucht es eben einfach einen neuen Blickwinkel und den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen. Und natürlich geht niemand leer aus: Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde, ein kleines Knobelspiel sowie die Broschüre „Mathe mit dem Känguru“. Für die Besten winken zusätzlich tolle Preise wie Spiele, Bücher oder Experimentierkästen – also genau das Richtige für alle, die auch nach dem Wettbewerb nicht genug vom Knobeln bekommen können. Diese Preise werden traditionell am letzten Schultag vor den Sommerferien in der Aula während der Schülervollversammlung überreicht. 

Eines steht schon jetzt fest: Der Känguru-Wettbewerb hat auch dieses Jahr wieder gezeigt, dass Mathematik alles andere als langweilig ist. Wir freuen uns schon jetzt auf viele neue kreative Lösungswege im nächsten Jahr! 

(Carmen Bien) 

Planspiel MACRO im Wirtschaftskurs der J11

Planspiel MACRO im Wirtschaftskurs der J11

Im Rahmen des Wirtschafts-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 11 fand kürzlich eine interessante und lehrreiche Simulation zur Vertiefung makroökonomischer Grundlagen statt: das Planspiel MACRO. Initiiert und begleitet wurde das Projekt von unserem Kurslehrer Herrn Ermis, der das Planspiel im Unterricht durchführen ließ. 

Zu Beginn der Unterrichtseinheit stellte sich ein Wirtschaftsstudent vor, der das Planspiel betreute. Er berichtete von seinem Studienhintergrund, seinen aktuellen Tätigkeiten sowie seinen beruflichen Zukunftsperspektiven. Dadurch wurde den Schülerinnen und Schülern die praktische Relevanz der behandelten Themen anschaulich verdeutlicht. Im Anschluss wurden die Spielregeln von MACRO in einer kurzen, klar strukturierten Präsentation erläutert. Nachdem alle offenen Fragen geklärt waren, wurde der Leistungskurs in zwei Gruppen aufgeteilt. Innerhalb dieser Gruppen übernahmen die Teilnehmenden jeweils die Rolle eines der drei zentralen Akteure der Modellwirtschaft: Staat, private Haushalte und Unternehmen. 

Das übergeordnete Ziel des Planspiels bestand darin, durch geschickte Entscheidungen und Absprachen mit den anderen Wirtschaftssektoren einen möglichst hohen Gewinn für den eigenen Akteur zu erzielen. Auf diese Weise konnten grundlegende makroökonomische Zusammenhänge aktiv erfahren und vertieft werden. Eine zentrale Erkenntnis der ersten Spielrunde war, dass das alleinige Durchsetzen eigener Interessen nicht zu maximalem Wirtschaftswachstum führt. Stattdessen zeigte sich, dass eine koordinierte Zusammenarbeit der Wirtschaftssektoren notwendig ist, um sowohl das Wachstum als auch den Gewinn aller Beteiligten zu maximieren. So wurden wir unmittelbar mit der Analyse von Zielharmonien und Zielkonflikten im Rahmen des „magischen Vierecks“ konfrontiert. 

Über mehrere Runden hinweg konnten wir beobachten, wie sich unsere politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen auf die Gesamtökonomie auswirkten. Dies ermöglichte ein intensives Training von Problemlösefähigkeiten in realitätsnahen, strategischen Entscheidungssituationen. Der Wettbewerbscharakter zwischen den beiden simulierten Ländern förderte zudem Teamarbeit, Arbeitsorganisation und Konfliktmanagement innerhalb der Gruppen. Ein besonderer Vorteil des Planspiels lag in der unmittelbaren Rückmeldung: Die direkten Folgen unserer Entscheidungen wurden sofort sichtbar und nachvollziehbar. Diese Praxisnähe machte die Simulation besonders aufschlussreich und gewinnbringend für den Unterricht. 

Abschließend wurde das Planspiel in einer gemeinsamen Diskussion reflektiert. Dabei wurden Herausforderungen, aufgetretene Probleme sowie erfolgreiche Strategien analysiert. Die informative und offene Begleitung durch den betreuenden Wirtschaftsstudenten unterstützte diese Auswertung in besonderem Maße. Insgesamt stellte das Planspiel MACRO eine sehr wertvolle und lehrreiche Erfahrung dar, die theoretisches Wissen auf anschauliche Weise in die Praxis überführte. 

(Tialda, Andre und Tim (J11))

Unsere Schule erhält das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“

Unsere Schule erhält das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“

Unsere Schule darf das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“ tragen. Damit würdigt die Geschäftsstelle Gründung in school des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) Schulen, die unternehmerisches Denken und Handeln im Unterricht erlebbar machen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern zentrale Zukunftskompetenzen zu vermitteln – wie Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, kritisches Denken und Teamarbeit. 

Das haben wir im Schuljahr 2025/26 im Rahmen des ProjektsStart-up BW@School gemacht. Unsere Erfolgsbilanz: 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 12 hatten mehrere Wochen Zeit , um ein Wirtschaftsinterview mit Herrn Glaunern vorzubereiten und sich mit der Arbeitswelt eines Familienbetriebes auseinanderzusetzen. Kurz gesagt, Wirtschaftsthemen einfach hautnah zu erleben. 

Das Emblem dürfen wir drei Jahre auf unserer Webseite platzieren – als Zeichen, dass wir uns für eine wirtschaftsnahe Bildung einsetzen und zukunftsrelevante Kompetenzen vermitteln. „Wir freuen uns sehr über diese Würdigung – sie bestärkt uns darin, jungen Menschen weiterhin frühzeitig für wirtschaftliche Zusammenhänge zu begeistern und sie auf eine dynamische Zukunft vorzubereiten“, betont Max Weigl, Schulleitung. 

(Kristin Ehrler)