J11 besucht die Vocatium Karlsruhe 2026

J11 besucht die Vocatium Karlsruhe 2026

Wie jedes Jahr besuchte die J11 im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung am Schiller-Gymnasium die Berufsinformationsmesse Vocatium in Karlsruhe. Hierbei wurden im Vorfeld die Vielzahl an Ausbildungen und Studiengängen aufgezeigt und nach Interesse der Schülerinnen und Schüler individuelle Gesprächstermine mit den ausgewählten Unternehmen, Universitäten oder Institutionen ausgemacht.  Somit kann eine enge Betreuung und interessenorientierte Beratung für die berufliche Zukunft unserer Schülerschaft erfolgen. Einige Schülerinnen und Schüler konnten auch Gesprächszertifikate erlangen, mit welchen sie bei möglichen Bewerbungen bevorzugt werden. Neben einer Vielzahl an Ausstellern, gab es nicht MI(N)T-Mach-Stationen zu den Themen Maschinenbau, Arzneimittel, Teeherstellung, Logistik und Robotik.  Darüber hinaus gab es noch ein Vortragsangebot mit Schnuppervorlesungen.  Insgesamt erlebten alle Teilnehmenden die Vocatium als großen Mehrwert auf der Suche nach dem eigenen Berufsweg. Nahezu alle würden den Besuch weiterempfehlen:  

„Die Vocatium war eine großartige Messe für die Berufswahl. Ich fand sie sehr informativ mit kompetenten Beratern und ausführlichen Gesprächen. Sehr empfehlenswert.“ 

Wir freuen uns auf den nächsten Besuch! 

(Kenny Debellemaniere, Koordinator Studien- und Berufsorientierung) 

Unsere Fahrt nach Strasbourg – endlich besuchen wir einmal unsere Nachbarn!

Unsere Fahrt nach Strasbourg – endlich besuchen wir einmal unsere Nachbarn!

Immer wieder haben sich die Französischschüler der 7. Klassen gewünscht, endlich einmal nach Frankreich zu fahren. Wieso sollte man sonst Französisch lernen? Am Mittwoch, den 15. Juli war es dann endlich so weit. Um 8.10 Uhr starteten wir pünktlich, um den Weg nach Strasbourg anzutreten. Einige kannten die Stadt schon, für andere war es Neuland. Im Vorfeld hatten wir schon einige Ausdrücke geübt, um gut durch den Tag zu kommen.  

Nach einer raschen Fahrt erreichten wir die Innenstadt und sahen, wie die Stadt erst richtig zum Leben erwachte. Wie angekündigt, stiegen wir dann Stufe um Stufe in die Höhe, um die Kathedrale und ihre Plattform zu besteigen. Für einige eine wahre Herausforderung! Das gleiche galt dann auch für den Abstieg. Im Anschluss gab es Freizeit, die sehr unterschiedlich genutzt wurde. Shoppen und essen waren besonders beliebt. Die zweite Herausforderung war die Bootsfahrt durch die Stadt, hier konnten viele Eindrücke gewonnen werden, auch wenn die Fahrt doch lang war. Mit viel Sonne fuhren wir bis zum Europaviertel. Danach gab es noch Zeit, durch die Innenstadt zu gehen und auch Souvenirs zu kaufen.  Am Nachmittag traten wir dann wieder die Reise nach Pforzheim an. Es gab viel zu erzählen. Es war ein schöner Tag in Strasbourg!!!  

(Klassen 7a&b, Frau Neu, Herr Ehrler)  

Unsere schöne Tradition am Schiller – der Französisch-Vorlesewettbewerb der Klassen 6

Unsere schöne Tradition am Schiller – der Französisch-Vorlesewettbewerb der Klassen 6

Am 13.07. war es endlich soweit, der Französisch-Wettbewerb der Klassen 6a und 6b fand statt. Aus jeder 6. Klasse hatten sich jeweils drei Schülerinnen und Schüler bereit erklärt, ihr Können beim Vorlesen vor der Klasse unter Beweis zu stellen. 
Zu Beginn lasen die Teilnehmenden einen vorbereiteten, bekannten französischen Text vor. Er handelte von Arthur, dem Papageien, der die Schüler schon ein ganzes Jahr begleitet hat. Dabei überzeugten sie mit einer sicheren Aussprache und einer sehr guten Betonung. Im Anschluss folgte ein unbekannter Text, mit dem die Französischkenntnisse auch ohne Vorbereitung getestet wurden. 
Die Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren beeindruckend. Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Motivation und Freude die Schülerinnen und Schüler an den Wettbewerb herangingen. Man merkte deutlich, dass sie sich auf den Wettbewerb gefreut hatten. Genau diese Offenheit, Neugier und Begeisterung sind die beste Grundlage, um eine neue Fremdsprache erfolgreich zu lernen und mit Freude anzuwenden. 
Die drei Besten wurden mit einem Büchergutschein ausgezeichnet, der sie dabei unterstützen soll, sich weiter für Französisch zu begeistern. Darüber hinaus erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine schöne Urkunde, einen kleinen Eiffelturm sowie weitere Souvenirs direkt aus Frankreich als Erinnerung an den Wettbewerb.

  1. Platz Niels Torwesten  
  2. Platz Luis Sen  
  3. Platz Miriam Dortleff  

weitere Plätze: Madina Feros, Runa Lemke, Lea Springer 

Begleitet und bewertet wurde der Wettbewerb von Frau Neu, Herrn Hascher, Herrn Ehrler und Mia Winterstein (J1). 

Herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen.  

(Mia W., J11)  

Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert: Abiturfeier 2026 am Schiller-Gymnasium Pforzheim

Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert: Abiturfeier 2026 am Schiller-Gymnasium Pforzheim

„Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“ – unter diesem Motto feierte der Abiturjahrgang 2026 des Schiller-Gymnasiums Pforzheim am Freitag, den 10. Juli 2026, den erfolgreichen Abschluss seiner Schulzeit. 

Ein Abend voller festlicher Momente, bewegender Rückblicke und großer Vorfreude auf das, was vor den Abiturientinnen und Abiturienten liegt. Ganz nach dem Motto hieß es: Alles auf Rot? Nein – alles auf Zukunft! Gemeinsam wurde gelacht, getanzt und auf zwölf ereignisreiche Schuljahre angestoßen, die den Jahrgang geprägt und auf diesen besonderen Meilenstein vorbereitet haben. 

Im feierlichen Rahmen nahmen die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse entgegen. Musikalisch umrahmt und begleitet von den Grußworten der Geschäftsführung, der Schulleitung, des Elternbeirats sowie der Stufensprecherinnen und Stufensprecher wurde auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt. Persönliche Erinnerungen, humorvolle Anekdoten und dankbare Worte machten deutlich, wie viele gemeinsame Erlebnisse, Herausforderungen und Erfolge diese Zeit geprägt haben. Gleichzeitig richteten alle Rednerinnen und Redner den Blick nach vorne – auf einen neuen Lebensabschnitt voller Möglichkeiten, Chancen und persönlicher Entwicklung. 

Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam unter der Leitung von Herrn Steinbach. Mit einem liebevoll zusammengestellten Buffet, das von abwechslungsreichen Vorspeisen über köstliche Hauptgerichte bis hin zu vielfältigen Desserts reichte, wurde der festliche Abend kulinarisch abgerundet und ließ keine Wünsche offen. Mit dem bestandenen Abitur haben die Absolventinnen und Absolventen den größten Gewinn des Abends erzielt – ihren ganz persönlichen Jackpot. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, in dem sie ihre Träume verwirklichen, neue Wege einschlagen und ihre Zukunft selbst gestalten können. 

 Wir wünschen unseren Abiturientinnen und Abiturienten für ihren weiteren Weg alles Gute. Mögen sie den Mut haben, neue Herausforderungen anzunehmen, ihre Chancen zu nutzen und ihren eigenen Weg mit Zuversicht zu gehen. Die Zeit am Schiller-Gymnasium endet – die Erinnerungen an viele gemeinsame Erlebnisse, Freundschaften und Erfahrungen bleiben. 

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur – ihr habt den Jackpot geknackt! 

(Kenny Debellemaniere & Rebecca Geib) 

SMV goes Europapark

SMV goes Europapark

 

Nach einem ereignisreichen Schuljahr und unzähligen Events wurde die SMV mit einem gemeinschaftlichen Ausflug in den Europapark belohnt. Durch die Durchführung der SMV-New Years Party war es möglich, dass der Ausflug für alle Mitglieder der SMV komplett kostenlos war. Daher ging es morgens um 8:10 Uhr mit einem für die SMV gemieteten Bus zum Europapark.  

Von Klasse 5 bis 12 waren alle Klassen vertreten und neben dem Nervenkitzel Achterbahnen wie Silverstar, Voltron, BlueFire oder Poseidon konnte man sich nochmals besser kennenlernen oder bereits Pläne für das nächste Schuljahr schmieden. Hauptsächlich stand aber der Spaß im Vordergrund und alle Schülerinnen und Schüler konnten den Ausflug bei bestem Wetter genießen! Nachdem die Schülerinnen und Schüler in Gruppen den Europapark erkundet haben, trafen sich alle wieder um 18 Uhr am Ausgang, wo es dann nach einem langen und warmen Tag im klimatisierten Bus wieder zurück zur Schule ging.  

Die SMV bedankt sich bei all ihren Mitgliedern für ihr unerschöpfliches Engagement und der Motivation das Schiller-Gymnasium stets weiterzuentwickeln und den Lernort zu einem Ort des Wohlfühlens zu machen!  

(Kenny Debellemaniere, SMV- und Verbindungslehrer) 

„Nathan der Weise“ am Schiller-Gymnasium

„Nathan der Weise“ am Schiller-Gymnasium

In zwei Vorstellungen präsentierte die Theater-AG am Schiller-Gymnasium (Jgst. 6 bis 8) im Juli ihre Version von Lessings berühmtestem Drama über Toleranz, Freundschaft, Familie und Mut. 

Gut sieben Monate lang hatten die dreizehn Schüler:innen der AG den komplexen Originaltext gekürzt und sprachlich vorsichtig in ihre Sprache übertragen, damit ihn alle Mitschüler:innen verstehen können. Nur das Herzstück des Dramas, die Ringparabel, die Geschichte von den drei gleich guten, gleich schönen Ringen, die die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam präsentieren, musste, darauf bestand AG-Leitung und Deutschlehrerin Frau Zejewski, im Originalversmaß (fünfhebiger Jambus) von Hauptdarsteller Mete Akyüz (Klasse 7a) als Nathan vorgetragen werden. Damit die Handlung dieser Parabel dennoch verständlich bleibt, erarbeiteten die AG-Mitglieder passend zu ihr eine anschauliche Pantomime mit großen Ringen. 

Das Ergebnis war eine gut einstündige Version des Klassikers, die dennoch keine Figuren und wichtigen Szenen unterschlägt: Krieg in Jerusalem – und das zwischen drei Religionen, die an den gleichen Gott glauben. Mittendrin erfährt der jüdische Kaufmann Nathan, der von allen für seine Weisheit geschätzt wird, dass sein Haus gebrannt hat und ein christlicher Kreuzritter namens Curd von Stauffen (Felix Weißert, 7a) das Leben seiner geliebten Tochter Recha (Lea Springer, 6b) gerettet hat. Während Nathan überlegt, wie er dem Retter am besten danken kann, interessiert seine Haushälterinnen Daja (Pauline Meyer, 7b / Luisa Wachtler, 7a) und Dajana (Leoni Justmann, 7b) vor allem, wie sie Recha und Curd verkuppeln können. Denn was nur Nathan und die beiden wissen: Recha ist gar nicht Nathans leibliche Tochter, sondern ein christliches Waisenkind, das Nathan als Baby von einer Klosterschwester (Lea Bardowa, 7a) überreicht bekommen hat.  

Der muslimische Sultan Saladin (Julian Kettig, 7a) hat derweil andere Sorgen: Neben der leeren Kasse beschäftigt ihn, wieso der eben freigelassene Ritter seinem verstorbenen Bruder so ähnlich sieht – der in der Schiller-Inszenierung groß als per KI gealterte Version von Curd-Darsteller Felix auf der Bühnenrückwand prangt. Zumindest gegen die leeren Kassen haben Schatzmeister Al Hafi (Nicolas Petri, 7a / Luisa Wachtler, 7a) und Sittah, die schlaue Schwester des Sultans (Lea Bardowa, 7a), die ihn auch ständig im Schach schlagt, Ideen: Sittah will Nathan eine Falle stellen – aber alle unterschätzen Nathans Intelligenz und Weisheit. Als sich eigentlich gerade angefreundet haben, begeht Curd einen folgenschweren Fehler: Er zeigt Nathan bei der brutalen Patriarchin (Milena Luszczyk, 8b) an. Doch dank des Schutzes kommen am Ende alle mit dem Leben davon und stellen fest, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten oder Religionslosigkeit eine große Familie sind! 

Auch die AG-Mitglieder sind im Laufe ihrer Arbeits- und Probenzeit, die nicht selten auch außerhalb der Schulzeit lag, wie eine kleine Familie zusammengewachsen, sodass es leichter fiel, in der Rolle gemeinsam mit den anderen die eigene Komfortzone zu verlassen: Eigentlich ruhige, besonnene Kinder brachen als Klosterschwester oder Tempelritter überzeugend in Wut aus, verliebte Blicke wurden getauscht, wo höchstens Freundschaft besteht, und am Ende umarmten sich alle, ohne zu murren. Eine großartige Leistung! Erwähnenswert auch: Die wenigsten Besetzungen entsprachen den tatsächlichen Weltanschauungen der Darsteller:innen. Überzeugte Atheisten spielten Christen, Muslime Juden, Orthodoxe Muslime – weil es im Theater eben auch nicht auf die richtige Religion, sondern das Spiel ankommt. 

(Christina Zejewski)