Valentinstag-Aktion der SMV🌹

Valentinstag-Aktion der SMV🌹

Kurz vor dem Valentinstag organisierte die SMV wieder ihre Aktion, bei welcher sich die Schülerinnen und Schüler Karten und Rosen verschenken konnten. 💐💌

Hierfür wurden Fair-Trade-Rosen bestellt und von mehreren SMV-Schüler:innen im Sinne Amors verteilt, um nicht nur bei der Schülerschaft für gute Laune zu sorgen! 💖
Neben der Schülerschaft bekamen auch Lehrkräfte, das Küchepersonal und unser hilfsbereites Sekretariat Rosen geschenkt. 🙌
Zusätzlich wurden einige Rosen in der Seniorenresidenz Berghof verteilt, worüber sich sehr gefreut wurde! 👵👴🎁
Vielen Dank an die SMV für die Durchführung der Valentinstag-Aktion sowie an die Schüler:innen der SMV, die sich um das Verteilen der Rosen gekümmert haben! ✨

(Kenny Debellemaniere)

Die GFS: Ein ständiger Begleiter unserer Schüler – auch in Klasse 8

Die GFS: Ein ständiger Begleiter unserer Schüler – auch in Klasse 8

Im Schulalltag gibt es viele Abkürzungen, mit denen Schüler, Eltern und Lehrer umgehen müssen. In Klasse 7 lernen beispielsweise alle den auf den ersten Blick wenig aussagekräftigen Begriff der GFS („Gleichwertige Feststellung von Schülerleistung“) kennen. Die Schüler sollen in einem Fach ihrer Wahl einmal im Schuljahr einen längeren Vortrag vor der Klasse halten, der wie eine Klassenarbeit bewertet wird. Zunächst legen sie gemeinsam mit ihrem Fachlehrer ein Thema fest, sammeln dazu Informationen, bereiten diese auf und präsentieren sie anschließend vor ihren Mitschülern. Nachdem im letzten Schuljahr, in Klasse 7, ein mehrtägiges GFS-Training unter der Leitung von Herrn Weigl und Herrn Dr. Wiegele stattgefunden hatte, bildeten die 8. Klassen nun ihre Fähigkeiten weiter. Dabei standen im Rahmen des sogenannten Rhetoriktages die Themen Präsentation und freie Rede im Vordergrund.  

Wie kann ich am besten meine Inhalte frei vor der Klasse erklären? Wie überwinde ich meine Nervosität? Wie wirke ich kompetent und was sollte ich unbedingt vermeiden? Mit Fragen dieser Art haben sich beide 8. Klassen einen ganzen Vormittag beschäftigt und mit Hilfe von verschiedenen Übungen ihre Fähigkeiten trainiert. Unter Anleitung von Herrn Hofmann und Herrn Ehrler sprachen die Schüler über ihre Hobbys, ihre Interessen sowie über weitere Sachthemen, wie soziale Medien oder die Auswertung von Klimadiagrammen.  

Besonders anspruchsvoll ist dabei die Frage, wie man einen komplexeren Inhalt den Mitschülern auf die Art erklären kann, dass diese ihn auch möglichst gut verstehen. Gleichzeitig sollen sie auch genug Interesse entwickeln, damit sie die gesamte Zeit aufmerksam zuhören. Beide Klassen beteiligten sich sehr engagiert an den verschiedenen Übungen, so dass gegen Ende der Veranstaltung mehrere Freiwillige ihre zuvor erstellen Kurzvorträge präsentieren konnten.  

Wir hoffen, dass viele schon bei ihrer nächsten GFS auf die neuen Erfahrungen zurückgreifen werden. Gerne nehmen wir die Anregung der Schüler mit, die Veranstaltung auch in den kommenden Schuljahren für die zukünftigen 8. Klassen zu wiederholen.  

(Frank Ehrler, Julian Hofmann)  

Energiewende in Baden-Württemberg – die Jahrgangsstufe 12 zu Besuch im Rheinkraftwerk Iffezheim

Energiewende in Baden-Württemberg – die Jahrgangsstufe 12 zu Besuch im Rheinkraftwerk Iffezheim

Seit 1978 ist das Rheinkraftwerk Iffezheim in Betrieb. Als eines von zehn Flusskraftwerken entlang des Oberrheins nutzt es die Wasserkraft zur Energiegewinnung und leistet somit einen Beitrag zur europäischen Energiewende. Insgesamt versorgt das größte Laufwasserkraftwerk Deutschlands mithilfe von fünf großen Kaplan-Turbinen rund 250000 Haushalte mit CO2-freiem Strom.  

Um die Funktionsweise dieser Anlage vor Ort kennenzulernen, besuchte die Jahrgangsstufe 12 im Rahmen des Geographie- und Wirtschaftsunterrichts am Montag, den 26.01.2026 das Kraftwerk, das je zur Hälfte vom deutschen EnergieunternehmenEnBW und der Electricité de France (EDF) betrieben wird. Frau Guthmann sowie ihre Kollegen, Herr Höfeld, Herr Hofmann und Herr Werner, begleiteten die Gruppe.  

Zu Beginn erhielten die Schüler in einer anschaulichen Präsentation vielfältige Informationen zum derzeitigen Stand der Energiewende sowie den damit verbundenen Herausforderungen und Zielsetzungen. Der anschließende Rundgang führte die Gruppe zeitweise 27 Meter unter den Rhein, gewährte Einblicke in die Turbinenhalle und ermöglichte den Besuch der 300 Meter langen Fischtreppe. 

Die Exkursion verfolgte primär das Ziel, den Schülern die Wechselwirkungen zwischen Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft und Politik anhand dieser aktuellen Thematik exemplarisch zu veranschaulichen und den Blick für verantwortungsbewusstes und zukunftsfähiges Handeln zu schärfen. 

(Julian Hofmann)

Exzellente Leistungen am KIT: Mathematik-Vertiefungskurs des Schiller-Gymnasiums überzeugt auf ganzer Linie

Exzellente Leistungen am KIT: Mathematik-Vertiefungskurs des Schiller-Gymnasiums überzeugt auf ganzer Linie

KARLSRUHE/PFORZHEIM-BÜCHENBRONN. Großer Erfolg für den Mathematik-Vertiefungskurs des Schiller-Gymnasiums Büchenbronn: Alle drei teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 haben die Zertifikatsklausur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit der Beurteilung „Exzellent“ oder besser bestanden. Damit erreichte der gesamte Kurs eine Bestehensquote von 100 Prozent – ein Ergebnis, das die Kurslehrerin und Fachbeauftragte für Mathematik, Carmen Bien, mit großem Stolz erfüllt.  Die anspruchsvolle Klausur wurde unter echten Universitätsbedingungen am Nachmittag des 10. Oktobers 2025 geschrieben und umfasste zentrale Inhalte der Hochschulmathematik. Auf dem Prüfungsplan standen Aussagenlogik, Beweistechniken, Gleichungslehre sowie Folgen und Reihen – Themen, die zu den Grundlagen der ersten Semester vieler mathematisch geprägter Studiengänge gehören. 

Der Mathematik-Vertiefungskurs ist ein Wahlkurs am Schiller-Gymnasium, der sich an besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der Kursstufe richtet. Er spricht gezielt Jugendliche an, die nach dem Abitur ein Studium im MINT-Bereich anstreben, in dem mathematische Inhalte eine zentrale Rolle spielen. Aufgrund der Umstellung von G9 auf G8 im Schuljahr 2004/05, wurden manche Themen, die für die Aufnahme eines Studiums im MINT-Bereich wichtig sind, aus dem Lehrplan gestrichen. Diese Defizite sollen durch den Vertiefungskurs Mathematik teilweise kompensiert werden. Durch die intensive Auseinandersetzung mit universitären Themen erhalten die Teilnehmenden bereits früh wertvolles Vorwissen, das ihnen den Einstieg ins Studium deutlich erleichtern wird. Und nicht nur das: Das erlangte Zertifikat kann von verschiedenen Universitäten bei der Vergabe eines Studienplatzes berücksichtigt werden.  

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Schiller-Gymnasiums Büchenbronn zeigt sich dabei in der Organisation des Kurses: Auch bei einer kleinen Teilnehmerzahl wird ein solcher Wahlkurs angeboten. Dadurch wird eine individuelle, intensive Förderung möglich, bei der gezielt auf die Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit großer Motivation, Ausdauer und echter Begeisterung für Mathematik gearbeitet und sich mutig den Anforderungen einer echten Uniklausur gestellt“, betont Carmen Bien. „Die ausgezeichneten Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll eine persönliche und vertiefende Förderung ist.“ 

Der Erfolg am KIT ist somit nicht nur ein persönlicher Meilenstein für die drei Schülerinnen und Schüler, sondern auch ein starkes Zeichen für das pädagogische Konzept des Schiller-Gymnasiums in Büchenbronn. Er macht deutlich, wie individuelle Förderung und Begeisterung für Mathematik jungen Menschen einen echten Vorsprung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg im MINT-Bereich verschaffen können. 

(Rebecca Geib)

Vasen voller Leben- Feierliche Übergabe eines besonderen Generationenprojekts am Schiller-Gymnasium

Vasen voller Leben- Feierliche Übergabe eines besonderen Generationenprojekts am Schiller-Gymnasium

In den Sommerferien startete am Schiller-Gymnasium ein ganz besonderes Kunstprojekt, das Schülerinnen und Schüler mit Seniorinnen und Senioren auf berührende Weise verbunden hat: „Vasen voller Leben“. Initiiert wurde das Projekt von unserer Kunstpädagogin Frau Schissler-Schein, die das Vorhaben zunächst im Seniorenheim Bergdorf in Büchenbronn vorstellte. Dort gestalteten die Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Freude und Kreativität ganz individuelle Vasenentwürfe – frei nach ihrem eigenen Geschmack. Es entstanden Arbeiten voller Persönlichkeit, Fantasie und Farbenfreude. Viele dieser Ideen wirkten wie Unikate, die es so nur im Kopf und Herzen ihrer Gestalterinnen und Gestalter geben kann. Diese Entwürfe wurden anschließend an die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des Schiller-Gymnasiums weitergegeben. Mit großer Konzentration und viel Respekt vor den ursprünglichen Ideen setzten die Jugendlichen die Vorlagen um. Sie formten die Vasen Schritt für Schritt aus Ton und glasierten sie schließlich mit sorgfältig ausgewählten Farben. Da das Projekt mehrere Arbeitsschritte umfasste und sich über einen längeren Zeitraum erstreckte, entstand zwischendurch eine weitere schöne Verbindung: Die Schülerinnen und Schüler schrieben Briefe an die Seniorinnen und Senioren, teilweise ergänzt durch Fotos der entstehenden Vasen und persönliche Porträts. Diese Post sorgte im Seniorenheim für große Freude und tiefe Rührung – aus einem Kunstauftrag wurde eine echte Begegnung.

Der feierliche Abschluss des Projekts fand am 17.12.2025 im Schiller-Gymnasium statt. In einer liebevoll gestalteten Feier wurden die fertigen Vasen an ihre Ideengeberinnen und Ideengeber überreicht. Dieser Moment war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes:
Für die Seniorinnen und Senioren, weil ihre Kreativität sichtbar wurde und Wertschätzung erfuhr.
Für die Schülerinnen und Schüler, weil sie erleben durften, wie verbindend und bedeutungsvoll Kunst sein kann.

Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Ein Projekt, das gezeigt hat, wie aus Ton und Farbe echte Nähe entstehen kann – ein echter Marmeladenglasmoment, den man nicht so schnell vergisst

(Rebecca Geib )

Vom Klassenzimmer ins Unternehmen: Gespräch mit Alpirsbacher Klosterbräu

Vom Klassenzimmer ins Unternehmen: Gespräch mit Alpirsbacher Klosterbräu

Der Wirtschaftsleistungskurs von Frau Ehrler der J12 erhielt am 15.12.25 gemeinsam mit den anwesenden 9. Klassen einen praxisnahen Einblick in die Arbeit eines mittelständischen Unternehmens. Zu Gast war Herr Glauner, Geschäftsführer der Alpirsbacher Klosterbräu, der in einem Interview ausführlich über wirtschaftliche Entwicklungen, Unternehmensstrategie und persönliche Erfahrungen berichtete. 

Herr Glauner stellte die Alpirsbacher Klosterbräu als unabhängiges, familiengeführtes Unternehmen aus dem Schwarzwald vor, das sich derzeit in der fünften Generation befindet und auch künftig in Familienhand bleiben soll. Ein zentrales Thema war der Wandel im Getränkemarkt: Der Bierkonsum geht seit Jahren zurück, unter anderem aufgrund veränderter Konsumgewohnheiten, des demografischen Wandels und des Rückgangs der Gastronomie. Besonders junge Menschen trinken weniger Alkohol. Alpirsbacher reagiert darauf mit einer breiteren Produktpalette, vor allem durch alkoholfreie Getränke und Saftschorlen, die bereits einen wachsenden Anteil am Absatz ausmachen. Diese Produkte gewinnen insbesondere bei gesundheitsbewussten Konsumentinnen und Konsumenten an Bedeutung. Weitere alkoholfreie Produkte wie Limonaden sind in Planung. 

Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland ist das Unternehmen weiterhin stabil aufgestellt. Alpirsbacher positioniert sich bewusst im Premiumsegment und setzt auf Qualität, traditionelle Braukunst und ausgewählte Rohstoffe. Hohe Investitionen in moderne Produktionsanlagen haben in den vergangenen Jahren zu einem deutlichen Wachstum und einer stärkeren Zukunftsausrichtung beigetragen. Auch Nachhaltigkeit spielte im Gespräch eine wichtige Rolle. Der Klimawandel stellt die Brauerei vor große Herausforderungen, etwa durch Ernteausfälle und steigende Rohstoffpreise. Deshalb setzt Alpirsbacher auf energieeffiziente Anlagen, regionale Lieferanten und langfristige Umstellungen auf klimafreundlichere Produktionsweisen. 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Die Corona-Pandemie hatte massive Auswirkungen auf den Betrieb, da die Gastronomie zeitweise vollständig schließen musste. Digitale Prozesse und neue Vertriebswege gewannen in dieser Zeit stark an Bedeutung. Künstliche Intelligenz wird für die Zukunft als großes Potenzial gesehen. Im Bereich der Mitarbeiterführung betonte Herr Glauner die Bedeutung von Mitbestimmung und Verantwortung. Ein Betriebsrat ist seit vielen Jahren etabliert, und ein offener Austausch mit den Mitarbeitenden ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Nachwuchs wird vor allem über Ausbildung und Studium gewonnen. 

Der Besuch von Herrn Glauner bot unserem Wirtschaftsleistungskurs und den 9. Klassen einen anschaulichen Einblick in die Realität eines modernen, mittelständischen Unternehmens und zeigte, wie Betriebe auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen reagieren. 

(Sina und Charlotte des Wirtschaftsleistungskurses von Frau Ehrler)