Frankreich – On y va.

Frankreich – On y va.

Montag, den 16.6.23 sind wir, die Klassen 8a und 8b, um 7:30 Uhr Richtung Frankreich losgefahren.

Als wir nach ca. 3h in Colmar angekommen waren, hatten wir eine Stadtführung durch Colmar. Unser Guide war schon über 80 Jahre alt und sehr lustig. Er erzählte uns viel über die Stadt, aber auch über sich und seine Eltern. Er ließ dabei kein Thema aus. Danach hatten wir Freizeit und konnten machen, was wir wollten. Anschließend haben wir eine kleine Bootstour in der Sonne gemacht.

Am Dienstag sind wir dann um 9:00 Uhr Richtung Straßburg losgefahren. In Straßburg angekommen sind wir erstmal auf die Aussichtsplattform vom Straßburger Münster hochgelaufen. Dort hatten wir eine schöne Aussicht und mehr als 300 Treppen „geschafft“. Später hatten wir auch wieder kurz Freizeit und konnten unser Französisch testen. Wir haben zum Beispiel in einer typisch französischen Bäckerei eingekauft. Dies war schon ein tolles Erlebnis. Etwas später haben wir uns dann wieder für eine große Bootsfahrt durch Straßburg getroffen. Dabei begann es auch ein wenig zu regnen, was der Stimmung aber keinen Abbruch gab. Wir waren nämlich mit den Plastikregenmänteln und dem Auspacken beschäftigt.

Am Mittwoch sind wir um 9:00 Uhr in die Innenstadt von Metz gefahren und haben unsere eigene selbstvorbereitete Führung vorgestellt. Dabei kam man zum Beispiel am Temple Neuf oder an der Kathedrale von Metz vorbei. Die Führung ging ungefähr 2:00h und danach hatten wir nochmal 1:30h Freizeit zum Essen und die Stadt zu erkunden.

Anschließend sind wir zur Maginot-Linie (Fort Hackenberg) gefahren. Dort haben wir die unterirdischen Verteidigungsanlagen erkundet. Das Fort Hackenberg ist eine Gedenkstätte für die wiedergewonnene Freiheit der Franzosen.

Nach der Gedenkstätte sind wieder ins Hotel gefahren und anschließend essen gegangen.

Am vierten Tag fuhren wir nach Luxemburg. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg zur Touristeninformation. Bei der Stadtführung wurden wir in a und b Klasse geteilt. Wir bekamen eine sehr schöne Führung durch Luxemburg, wobei wir u.a. am Großherzoglichem Palast, der Kathedrale und an der Gëlle Fra (Denkmal) vorbeikamen. Danach hatten wir noch etwas Zeit die Stadt selbst zu erkunden und uns etwas zum Essen zu besorgen. Am Nachmittag fuhren wir zurück nach Metz. Dort verbrachten wir noch ca. zwei Stunden, in denen wir noch ein wenig durch die Stadt bummelten, bevor wir zurück ins Hotel fuhren. An unserem letzten Abend gab es Couscous und wieder ein leckeres Dessert. Nach dem Essen spielten wir noch ein paar Spiele mit den Lehrern, bis es schließlich Zeit war ins Bett zu gehen. Insgesamt war unser letzter Abend in Frankreich sehr schön und lustig.

Am Freitag sind wir dann wieder zurück nach Pforzheim gefahren.

Wir würden es jedem empfehlen, so eine Chance zu ergreifen und sie zu genießen. Es war eine super Erfahrung, in der man seine sprachlichen Erfahrungen testen konnte.

Ein großes Dankeschön geht an Herr Ehrler und Herr Hascher, welche uns diese Reise überhaupt ermöglicht haben. Danke, ohne Sie beide hätte gar nichts funktioniert.

Danke auch an unseren Busfahrer Markus. Ohne Sie wären wir erst gar nicht nach Frankreich gekommen.

(Leonie Buchter, Pia Wolf und Tia Pichler, 8b)

Trierexkursion der Lateinklasse 9a/b

Trierexkursion der Lateinklasse 9a/b

Die Lateiner aus den Klassen 9a/b haben sich am Montag, den 3.4.2023, morgens gegen 7:00 Uhr mit Herrn Kuhn und Frau Schissler-Schein am Busbahnhof in Pforzheim getroffen. Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Trier gefahren. Als wir angekommen sind, durften wir in Gruppen losgehen, um uns zuerst die Stadt anzuschauen. Nachdem wir alle in der Stadt etwas zu Mittag gegessen hatten, wurde uns von einer antik römisch gekleideten Stadtführerin die Innenstadt gezeigt. Dadurch lernten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt Trier und die Infrastruktur der alten Römer kennen. Nach der Stadtführung sind wir in die Jugendherberge gegangen und hatten Zeit, uns in unseren Zimmern einzurichten. Gegen Ende des Tages haben wir noch einen Filmabend mit Pizza und verschiedenen Snacks veranstaltet.

Am Dienstagmorgen sind wir gegen 6:30 Uhr aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus zur Villa Borg gefahren. Als wir ankamen, begrüßte uns ein Mann, der in die Rolle eines Sklaven geschlüpft war. Er erzählte uns einen umfassenden Bericht über das Leben eines Sklaven und führte uns durch die gesamte Villa und zeigte uns, wie die Gutsherren der damaligen Zeit gelebt haben. Nach der Führung gingen wir gemeinsam in die Gaststätte der Villa und bekamen ein echtes römisches Essen zubereitet. Als alle gegessen hatten, durften wir uns auf dem Gelände der Villa aufhalten und die Außenanlage der Villa erkunden. Gegen 13:00 Uhr ist die eine Hälfte der Klasse zum Töpfern gegangen und die andere zum römischen Backen. Beim Töpfern haben wir einen Einblick bekommen, wie die Römer Vasen oder verschiedene Gefäße hergestellt haben. Beim Backen wurde uns erklärt, wie die Römer damals Weizenkörner mit einer Mühle mahlen mussten und diese dann zu Brot verarbeiten mussten. Nach dem Töpfern und dem Backen sind wir zurück zur Jugendherberge gefahren und hatten Freizeit. Nach dem Abendessen sind wir dann in die Stadt gefahren und bekamen eine Führung in der Porta Nigra. Die Führung war aufregend und abwechslungsreich, dadurch haben wir einen Einblick erhalten, wie die Römer damals ihre Stadt verteidigt haben. Nach der Führung sind wir ins Stadtzentrum gelaufen und haben noch jeder eine Portion Pommes von Herrn Kuhn und Frau Schissler-Schein beim Flashmob vor der Mc Donalds-Filiale spendiert bekommen. Danach durften wir noch eine Stunde in der Stadt herumlaufen und uns alles auch in der Nacht anschauen. Gegen 23:00 Uhr sind wir dann zurück zur Jugendherberge gelaufen.

Am Mittwoch haben wir unser Gepäck zum Bus gebracht und sind dann zu einem Amphitheater gefahren. Dort wurden uns dann Waffen, Schutzausrüstung und Kampftechniken der Römer gezeigt, welche wir auch selbst ausprobieren durften. Dann durften wir noch in die Stadt, um uns etwas zu Essen zu holen. Am Nachmittag sind wir dann noch in eine Lasertagarena gegangen, wo wir mit den Lehren in verschiedenen Teams gegeneinander gespielt haben, bevor wir wieder nach Pforzheim gefahren sind.

Die Trierexkursion hat allen viel Spaß gemacht und wir haben uns gut in die Zeit der Römer versetzen können. Dadurch haben wir viel Neues und Spannendes gelernt.

(Eva Damm und Maximilian Steinberg, 9b)

Exkursion des Lateinkurses Klasse 9 nach Köln

Exkursion des Lateinkurses Klasse 9 nach Köln

Wie jedes Jahr verschlug es uns, den Lateinkurs der neunten Klassen, auch im Herbst 2018 nach Köln, römisch CCAA (Colonia Claudia Ara Aggripinensium). Im Römisch-Germanischen Museum lernten wir anhand von Ausgrabungsfunden rund um den Kölner Dom einiges über den Alltag im antiken Köln und versuchten uns sogar an der Übersetzung einer Grabinschrift – keine einfache Aufgabe, da diese doch aus Kostengründen einige Abkürzungen aufweisen. Im Prätorium in der Nähe des Doms hatten wir zum vorerst letzten Mal die Gelegenheit, eine römische Kanalanlage zu besichtigen. Aufgrund baulicher Vorschriften wird dieser Teil des Museums zumindest zeitweilig geschlossen.

Die heute nur noch zum Teil erhaltene Außenmauer des mittelalterlichen Köln erkundeten wir auf einer Radtour rund um den Kölner Dom, den wir am letzten Tag noch ächzend, aber mit beachtlichen Zeiten erklommen. Natürlich kam auch das Shopping in der Hohen Straße nicht zu kurz, einer Straße, die schon zu Römerzeiten existierte.

Dank des milden Wetters ließ es sich abends auf dem Heimweg in die Jugendherberge noch entspannt am Rhein entlangspazieren, ohne dass Handschuhe und Mütze ausgepackt werden mussten. Mehr kann man sich für eine Exkursion im Herbst nicht wünschen.

(Maximilian Weigl)

Klassenfahrt der neunten Klassen Latein nach Köln

Klassenfahrt der neunten Klassen Latein nach Köln

Wir alle waren gespannt auf die Latein-Klassenfahrt nach Köln vom 25.10.17 – 27.10.17, schließlich war es der erste Lateinausflug, der länger als einen Tag dauerte. Dementsprechend war die Freude groß.

Am 25.10.17 trafen wir uns morgens am Hauptbahnhof in Pforzheim, um gemeinsam mit dem Zug nach Köln zu fahren.

In Köln angekommen, luden wir das Gepäck in der Jugendherberge ab und fuhren anschließend in die Stadt, um dem Römisch-Germanischen Museum einen Besuch abzustatten. Abends waren wir dann alle zusammen in einem mongolischen Restaurant essen. Anschließend fuhren wir in die Herberge und bekamen unsere Zimmer zugeteilt.

Am zweiten Tag unseres Aufenthalts besuchten wir abermals ein Museum und machten eine Fahrradtour durch Köln, die ein sehr schönes Erlebnis für die ganze Gruppe war. Danach war es uns erlaubt, in kleinen Gruppen Köln zu erkunden und später selbstständig zurück zur Jugendherberge zu fahren.

Am dritten und letzten Tag scheuchten uns die Lehrer, Herr Weigl und Herr Lintner, ganz nach oben auf den Dom, bevor wir, wenn auch mit einigen Verzögerungen, nach Hause fuhren.

Eine Exkursion in eine erschreckende Vergangenheit

Eine Exkursion in eine erschreckende Vergangenheit

Im Rahmen unseres Geschichtsunterrichts haben wir, die Klasse 10b, eine Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof unternommen.

Im Vorfeld hatten wir uns im Unterricht mit dem Nationalsozialismus beschäftigt und uns auch dem Thema Konzentrationslager und Vernichtung genähert. Um ein besseres Verständnis für diese Zeit und die Grausamkeiten dieser Lager zu erhalten, haben wir uns für diese Fahrt ins Elsass entschieden.

Dort angekommen, konnten wir bereits die bedrückende Stimmung fühlen. Herr Ehrler hat uns verschiedene Gebäude des Lagers gezeigt und erklärt, sodass wir einige Einblicke in das schreckliche Leben der Insassen des Lagers gewinnen konnten. Im Verlauf dieses Vormittags besichtigten wir die Baracken, die Gefängniszellen, das Krematorium, das Denkmal zur Erinnerung an die vielen Todesopfer und schließlich das Museum der Gedenkstätte.

Regen, Nebel und Kälte sowie die von uns vorgelesenen Berichte der Überlebenden ließen uns förmlich spüren, wie unvorstellbar grausam die Lebenszustände der damaligen Häftlinge waren.

Rückblickend war die Exkursion nach Natzweiler-Struthof für uns sehr lehrreich. Wir haben nun einen Eindruck davon, wie grauenhaft die Verbrechen der Nationalsozialisten waren.

In der darauffolgenden Geschichtsstunde stellten sich uns noch viele Fragen, die eine intensive Diskussion entstehen ließen. Man merkte, dass das Thema uns alle beschäftigt.

Unsere neue Mitschülerin Lene konnte uns dann auch von ihren Eindrücken ihres Besuches der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau berichten.

(Karla Scherwitz, Herr Ehrler, Frau Leibrock)

Exkursion der 10. Klassen ins Europäische Parlament

Exkursion der 10. Klassen ins Europäische Parlament

Um den gelernten Unterrichtsstoff zu verinnerlichen und zu erleben, haben die 10. Klassen des Schiller-Gymnasiums am 13.11.2017 in Begleitung von Herrn Ermis und Herrn Höfeld eine Exkursion in das Europäische Parlament in Straßburg gemacht.

Nach dem ersten Block fuhren wir los. In Straßburg angekommen hatten alle Schüler noch ein wenig Zeit, um die Stadt zu erkunden. Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Europäischen Parlament, das wir dank der Einladung der EU-Abgeordneten Evelyne Gebhardt besuchen durften. Nachdem die Sicherheitskontrollen überwunden und die Jacken und Taschen abgegeben waren, folgten wir dem Referenten Herrn Gerlach in einen Raum, in dem er, aufbauend auf unser Grundwissen aus der Schule, einen Vortrag über das Europäische Parlament hielt und uns im Anschluss daran Fragen beantwortete. Insbesondere hob er hervor, dass das EU-Parlament der größte Übersetzungsservice sei, den es gebe, da alle Reden und Abstimmungen gleichzeitig in alle Sprachen, die dort vertreten sind, übersetzt werden.

Die Umsetzung mit der Exkursion, den Schülern diesen extrem wichtigen Teil unseres politischen Systems näher zu bringen, kam bei allen sehr gut an, sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrern. Der wichtigste Aspekt für die Schüler war, nicht nur ein Bild aus einem Schulbuch anzusehen, sondern es hautnah zu erleben und mittendrin sein zu können.

Zusammenfassend möchten auch wir Schüler der Klassen 10 uns recht herzlich bei den Lehrern für die sehr lehrreiche und aufregende Exkursion als auch wie schon oben genannt bei der EU-Abgeordneten Evelyne Gebhardt bedanken, die uns diese Chance überhaupt erst ermöglichte.

Caroline Arres (10b) und Alisa Binder (10a)

Die nächste Station, der Plenarsaal, interessierte uns am meisten. Es war sehr bewundernswert, ihn in seiner ganzen Größe zu betrachten. Leider fand zu diesem Zeitpunkt keine Sitzung statt, jedoch war es trotzdem ein sehr bemerkenswertes Erlebnis, einmal dort gewesen zu sein. Nachdem wir auch diesen beeindruckenden Teil des Parlaments gesehen hatten, folgten wir unserem Leiter in ein 360°-Kino, in dem wir uns zum Abschluss noch eine kurze Zusammenfassung über das Europäische Parlament ansahen. Auf die Bilder, die anschließend noch von uns gemacht wurden, folgte nun die Heimfahrt.