17.02.15 | 2014-2015, Exkursionen
17.02.15-24.02.15
Unsere kleine Sprachreise in das schöne Benalmádena, in der Nähe von Málaga, begann in den Faschingsferien bereits am frühen Morgen. Am 17.02.15 um 5:30 Uhr stiegen die 4 teilnehmenden Mädchen in Pforzheim am Hauptbahnhof zu Herrn und Frau Dill in den Flughafenzubringer ein. Am Flughafen trafen schließlich auch noch unsere zwei Jungs aus der 10b hinzu, endlich waren wir komplett, so dass es losgehen konnte. Unser Flug war leider kein Direktflug, weshalb wir einen kurzen Aufenthalt in Zürich hatten. Nachdem wir gegen 13:30 Uhr endlich am Flughafen in Málaga angekommen waren, wurden wir auch schon von Fernando empfangen. Fernando war für unseren örtlichen Transport zuständig. Während der kurzen Fahrt vom Flughafen zur Schule waren wir von leichter Nervosität, Neugier und Freude geprägt. Endlich angekommen, erwarteten uns auch schon die Gastfamilien, die uns sofort freundlich aufnahmen. Wir begaben uns immer zu zweit in die naheliegenden Wohnungen. Bis am Abend erkundeten wir alles und lernten uns kennen, bis wir uns ein letztes Mal an diesem Tag mit Herrn Dill trafen, um alle entstandenen Eindrücke zu schildern.
Am nächsten Tag stand der erste Unterrichtstag an. Von 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr wiederholten wir mit unserem netten Lehrer Carlos alles notwendige, wie beispielsweise die Vergangenheitszeiten. Nach der Schule hatten die Schüler immer genügend Zeit, sich selbstständig um ihr Mittagessen zu kümmern, bevor das Tagesprogramm weiterging. Für diesen Tag stand noch eine Orientierungstour in Benalmádena an, bei der wir unseren Ort etwas besser kennenlernen durften und dann ging es ab zu den Gastfamilien. Den Donnerstagnachmittag verbrachten wir in Málaga, dort besichtigten wir einige wichtige Gebäude, unter anderem die Kathedrale und das Picassomuseum. Málaga ist die Geburtsstadt Picassos.
Nach den üblichen Unterrichtstunden stand am Freitag eine Vorstellung der spanischen Traditionen und Feste an. Um 19:30 Uhr hatten wir wie immer in den Gastfamilien zu sein.
Am Samstagmorgen mussten alle etwas früher aufstehen als sonst, da wir schon um 7:30 Uhr die 2,5 stündige Fahrt nach Sevilla starteten. Am Morgen war es noch etwas kalt und unangenehm, was sich jedoch schnell änderte. In Sevilla erhielten wir eine interessante Führung von Pia, wir passierten eine der größten Kathedralen der Welt nach Rom und London. Auch bekamen wir "El barrio Santa Cruz" zu Gesicht, gekennzeichnet von engen Straßen, wegen dicht zusammengebauten Häusern. Auf dem Weg zum Plaza de España überraschte uns ein Karnevalsumzug mit vielen bunten Kostümen und lauter Musik. Es war schön für uns, hier eine Weile zuzuschauen.
Am Plaza de España angekommen, sah man uns auch schon an, wie fasziniert wir waren.
Die Form des Halbkreises der Gebäude symbolisiert die Umarmung Spaniens mit seinen ehemaligen Kolonien.
Leider endete unser Aufenthalt nach der Besichtigung dieses Platzes und wir mussten zum Abendessen zu unseren Familien zurückkehren.
Sonntag hatten wir unseren freien Tag, an dem noch nichts geplant war. Aus diesem Grund entschieden wir gemeinsam mit Herrn Dill und seiner Frau, was wir machen würden. Wir entschlossen uns nach Málaga zu fahren, um auf den großen Markt dort zu gehen.
Nachdem wir davon am Mittag zurückgekehrt waren, verbrachten Iara und ich den restlichen Tag mit unserer Gasttochter María am Strand, um Bilder zu machen.
Montagmorgen mussten wir wieder zur Schule, wonach wir unseren letzten Ausflug nach Antequera genossen. In Antequerra besichtigten wir das Museum der Stadt und eine weitere kleine Kirche. Nicht jeder war von der kleinen "Stadt der Kirchen" begeistert.
Am Abend war es Zeit "danke" zu sagen, um uns langsam auf den kommenden Flug einzustellen. Mit den Familien wurden deshalb die letzten gemeinsamen Bilder gemacht.
Um 22:00 Uhr trafen sich dann alle Spanischschüler inklusive Herrn Dill in einem kleinen, naheliegenden Restaurant, wo wir den letzten Abend gemeinsam verbrachten.
Am nächsten Tag machten wir uns, ein letztes Mal, mit unseren Koffern auf den Weg zum Colegio Maravillas, wo wir heute unseren letzten Unterricht hatten. Nach der Ausgabe der Diplome machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, da wir auch auf diesem Flug wieder einen Zwischenstopp hatten, erreichten wir erst gegen 21:30 Uhr Stuttgart.
Es war eine sehr schöne Woche, in der wir viel gelernt haben und unsere Sprachkenntnisse erweitern konnten. Wir danken unseren Begleitpersonen, Herrn und Frau Dill, sowie dessen süßem kleinen Sohn von ganzem Herzen und hoffen, dass diese es genau so genießen konnten wie wir.
Kim Faßbender 10a
10.02.15 | 2014-2015, Exkursionen
"Das Heizkraftwerk Pforzheim ist Spitze."
Zu dieser Erkenntnis gelangten die Schülerinnen und Schüler, die das Heizkraftwerk Pforzheim am 10.02.2015 im Rahmen des Seminarkurses mit dem Thema „Klimaschutz in Pforzheim“ besichtigten. Einen Wirkungsgrad von 80 % erzeugen nur wenige vergleichbare Anlagen in Deutschland. Dieser hohe Wirkungsgrad beruht vor allem auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der zunächst der Dampf über eine Turbine zur Stromerzeugung geleitet wird und anschließend der noch vorhandene Energiegehalt des Dampfes zur Fernwärmeerzeugung genutzt wird. Mit dieser Fernwärme können 18000 Haushalte in Pforzheim versorgt werden. Die Spitzenstellung ergibt sich aber auch aus der Anlagenkombination von Biomasseheizkraftwerk, zirkulierender Wirbelschichtfeuerung sowie Kombiblock mit Gas- und Dampfturbine. Untermauert wird die Spitzenstellung durch eine Rauchgasreinigungsanlage, die nicht nur die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Emissionswerte gewährleistet, sondern diese sogar deutlich unterbietet. Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von der Größe und der Komplexität der Anlagen, die von insgesamt 60 Mitarbeitern im Drei-Schicht-Betrieb betreut werden. Die Besichtigung machte auch deutlich, dass Klimaschutz hohe Investitionen erforderlich macht.
29.01.15 | 2014-2015, Exkursionen
Am 29.1.2015 unternahm die Fußball AG der Klassen 7 und 8 eine Exkursion nach Bad Wildbad in die Soccer Arena. Dort konnten bei einem Turnier auf zwei Kunstrasenplätzen völlig neue Erfahrungen gesammelt werden. Unter Einbeziehung der Bande wird das Spiel deutlich schneller, varianten- und abwechslungsreicher. Dies sorgte für enormen Spaß bei allen Beteiligten, die sich am Ende einig waren – so einen Nachmittag sollte man unbedingt wiederholen.
Ein großes Dankeschön an Frau Härter, Herrn Pfrommer, Frau Schwarz und Frau Umlauf, die sich als Fahrer/Fahrerinnen zur Verfügung stellten und so diese Exkursion ermöglichten.
29.01.15 | 2014-2015, Exkursionen
"Aerodynamik und Design von Autos" hieß die NWT-Unterrichtseinheit der Klasse 8b. Was bietet sich hier mehr an, als ein Besuch im Porsche-Museum in Stuttgart, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen und einen spannenden Vormittag rund um das Thema "Auto" zu verbringen. Im Anschluss an eine interaktive Führung, bei der die Schüler die Möglichkeit hatten unterschiedlichste Materialien kennenzulernen und anzufassen, konnten die Schüler selbständig Autos in einem Windkanal auf ihr aerodynamisches Verhalten testen.
Zum Abschluss durften die Schüler in einem "Porsche Boxster" Platz nehmen und ihr Können in einem Fahrsimulator unter Beweis stellen. Bevor die Rückfahrt zum Schiller-Gymnasium angetreten wurde, gab es zur Stärkung ein gemeinsames Mittagessen in der Stuttgarter Innenstadt.
24.10.14 | 2014-2015, Exkursionen
Da Trier schon im letzten Schuljahr bei den Schülern gut angekommen war, entschieden wir uns, der Stadt mit den neuen Zehntklässlern einen zweiten Besuch abzustatten. Mittwochmorgen standen alle pünktlich um 8 Uhr in den Startlöchern. Mittags angekommen, richteten wir uns zunächst im Kolpinghaus im Zentrum der Stadt ein, bevor wir nach einer kleinen Stärkung mit einer Führung durch die Kirche St. Maximin, wo wir in die Tiefen hinabstiegen, um das sehr beeindruckende spätantike Gräberfeld auf uns wirken zu lassen, begannen. Bei der Führung über und zwischen den Sarkophagen, die in mehreren Schichten angelegt wurden, verschlug es einigen die Sprache, als wir erfuhren, dass sich unter uns bis zu 1000 Gräber befinden.
Nach diesen ersten Eindrücken der Stadt fanden wir uns abends beim Italiener zum Schlemmen ein.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Spuren der Römer. Beginn war im Rheinischen Landesmuseum, wo wir Einblicke in den römischen Alltag und das Leben in der Antike bekamen. Außerdem konnten wir den erst vor 20 Jahren in Trier entdeckten Goldmünzenfund besichtigen.
Nach einer Stärkung beim Mittagessen standen die großen Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: von Porta Nigra – Stadttor zu Römerzeiten – über die Konstantin –Basilika, die wir aufgrund von Bauarbeiten diesmal nur von außen besichtigen konnten, bis zu den Kaiserthermen, die man sowohl ober- als auch unterirdisch erkunden konnte.
Nach kurzem „Freigang“, den die meisten zum Shopping in der schönen Altstadt nutzten, traf man sich zu Bowling, Billard und Airhockey, um den Aufenthalt gemütlich ausklingen zu lassen.
Freitags hieß es schon wieder Abschied nehmen: Nach dem Frühstück und Räumen der Zimmer verließen wir die Jugendherberge und machten uns auf den Heimweg.
Am Mittag trafen wir wieder in Pforzheim ein, wo wir uns in die Ferien verabschiedeten. Trotz weniger schönen Wetters war es eine sehr gelungene, lustige und lehrreiche Studienfahrt, die uns sehr viel Spaß bereitet hat.
22.10.14 | 2014-2015, Exkursionen
Am Mittwoch, dem 22.10.2014 um 08.00 Uhr begann die Reise der Klassen 10a und b nach Nancy.
Die Klassen fanden sich am Morgen um 7:45 Uhr vor dem Haupteingang des Schiller-Gymnasiums ein, um endlich zu starten. Um 8:00 Uhr begann die Fahrt und es dauerte etwa 3 ½ Stunden, bis wir schließlich an unserem Hotel, dem Ibis Budget in Nancy angelangt waren. Nachdem endlich alle Formalitäten erledigt waren, erkundeten alle Schüler ihre Zimmer und waren zum Teil überrascht. Das Hotel liegt zentrumsnah und war frisch renoviert. Im Anschluss liefen alle gemeinsam in das Zentrum von Nancy zum Platz Stanislas. Dort bekamen wir Schüler etwas Freizeit, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu gewinnen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, begann die Stadtführung. Sie war von Schülern für Schüler, was heißt, dass wir in den Französischstunden vor der Exkursion Zeit hatten, um Vorträge über verschiedene Themen zu erarbeiten. Die Klassen teilten sich auf und machten, jede Klasse für sich, ihre Stadtführung. Diese verlief fast problemlos, nur leider verliefen wir uns (10b) in den Gassen und brauchten doch eine gewisse Zeit, damit jeder wieder den richtigen Weg fand. Übrigens, dies geschah, obwohl jeder einen Stadtplan besaß. Nach ca. 2 Stunden war die Stadtführung dann vorbei und wir machten uns auf den Weg zurück ins Hotel, wo wir Freizeit hatten. Um 19:30 Uhr fand das Abendessen statt, welches aus verschiedenen Arten von Flammkuchen bestand, was jedoch eine relativ kleine Auswahl war, um den Hunger der Heranwachsenden zu stillen, jedenfalls den der Jungen. Das Bowlingspiel danach hat großen Spaß gemacht, wobei einzelne Mitschüler Sternstunden erlebten. Danach sind wir in der Dunkelheit nochmals ins Zentrum gelaufen, da die Lehrer eine Überraschung für uns hatten. Der zentrale Platz war nämlich farbig beleuchtet, was aber vor allem die Lehrer freute. J
Am nächsten Morgen war abgemacht, dass die 10b um 8:00 Uhr und die 10a um 8:15 Uhr beim Frühstück sein sollte, um den Zeitplan einzuhalten. Dies funktionierte größtenteils gut!!! Nachdem alle mit dem Frühstück fertig waren, liefen die Klassen getrennt zum Platz Stanislas. Dort erwartete uns eine Stadtführerin, die hervorragend Deutsch sprach. Sie bot uns eine kunsthistorische Führung durch die Altstadt. Es war eine sehr interessante Führung, da sie das Thema Jugendstil mit Herzblut vortrug, jedoch war es noch sehr früh und kalt. Unsere Aufmerksamkeit litt darunter vielleicht ein wenig. Nach dieser Führung hatten wir Freizeit bis zum nächsten Programmpunkt, welcher der Besuch des Musée Lorrain war. In diesem Museum wurde über die Fürsten und Herrscher Lothringens in verschiedenen Jahrhunderten gesprochen. Dazu kam noch ein sehr schöner Garten, den man besichtigen konnte, jedoch wurde dort gebaut. Nach dem Besuch des Museums konnten wir frei in der Stadt herumschlendern, um Souvenirs einzukaufen. Um 18:30 trafen wir uns in der Lobby des Hotels, damit wir alle zum Essen ins Gebäude gegenüber laufen konnten. Dort aßen wir die am Tag zuvor bestellten Pizzen. Dies ging sehr schnell, denn wir wollten noch ins Kino. Wir sahen den Film Maze Runner (das ist der deutsche Name), den wir selbst ausgesucht hatten. Er war logischerweise auf Französisch und es wurde mehr verstanden, als man dachte.
Am nächsten Tag fuhren wir um 10 Uhr in der Früh nach Hause und kamen gut gelaunt, aber müde in Büchenbronn an.
Am Ende kann man mit einem Lächeln zurückschauen und sich über diesen Ausflug freuen. Alles verlief nach Plan und wir danken den Lehrern Herr Ehrler und Frau Schug, die uns auf dem Ausflug begleiteten und diesen erst ermöglichten.
(Christian Decker, 10b)