Handy-Rohstoffe im Fokus: Schiller-Gymnasium setzt Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft

Handy-Rohstoffe im Fokus: Schiller-Gymnasium setzt Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft

Die Klassen 8, 9 und 12 des Schiller-Gymnasiums beschäftigen sich derzeit intensiv mit dem Innenleben von Smartphones. Im Rahmen der schulischen Handy-Sammelaktion zerlegen die Schülerinnen und Schüler alte Geräte und analysieren mithilfe des Handy-Rohstoff-Koffer-Klassensatzes (ausgeliehen über den Medienservice im EPiZ) echte Mineral- und Metallproben. So erkennen sie, welche wertvollen Materialien in einem Handy stecken – und wie aufwendig deren Förderung ist.

Neben dem technischen Blick werfen die Klassen auch ein kritisches Auge auf die Produktion, die Belastungen unserer Wegwerfgesellschaft und die Grenzen des Recyclings. Viele Rohstoffe lassen sich nur in kleinen Mengen zurückgewinnen, was die Bedeutung eines bewussteren Umgangs mit Elektronik unterstreicht. Ein Schüler aus Klasse 9 brachte die neue Erkenntnis auf den Punkt: „Ich hätte nie gedacht, wie viele Rohstoffe in einem einzigen Handy stecken.“Die Aktion ist eingebettet in „Starte eine eigene Handy-Sammelaktion und zeige, dass es anders geht!“. Der Erlös der gesammelten Geräte unterstützt Bildungs- und Gesundheitsprojekte des Difäm, der Aktion Hoffnung und des EJW-Weltdienstes in Afrika.

Als Sammelstelle ruft das Schiller-Gymnasium dazu auf, nicht mehr genutzte Handys im Schulhaus abzugeben – jedes Gerät zählt für Umwelt und Menschen weltweit. Dies können sie bis zum 11. Januar 2026. In den Weihnachtsferien ist die Schule geschlossen.

(Kristin Ehrler)

Q&R-Session am 11. Dezember: Feinschliff für die Smart-City-Videos der Klassen 10 und 11

Q&R-Session am 11. Dezember: Feinschliff für die Smart-City-Videos der Klassen 10 und 11

Die NwT-Schülerinnen und -Schüler der Klassen 10 und 11 arbeiten derzeit intensiv an ihren Kurzvideos für „DigitalSchoolStory x Smart City Pforzheim“. Auf dem Weg zur Abschlusspräsentation am 4. Februar 2026 erhielten sie am 11. Dezember wertvolle Unterstützung: In einer digitalen Q&R-Session gab Creatorin Lena „Kinderfragen“ Hinweise zu Storytelling, Dramaturgie und Stil. Gleichzeitig steuerte Andreas aus dem Smart-City-Team fachliche Tipps bei, damit die Inhalte der Videos korrekt, anschaulich und gut verständlich bleiben. 

Smart-City-Daten kreativ interpretiert : Die Jugendlichen arbeiten mit echten Daten aus dem Pforzheimer Sensornetz, das über 250 Messpunkte umfasst. Auf Basis dieser Informationen entwickeln sie Erklärvideos zu Themen wie Klima, Verkehr oder digitaler Stadtentwicklung. 

Starke Unterstützung vor dem Finale : Durch die Kombination aus professionellem Creator-Feedback und inhaltlicher Expertise können die Teams ihre Projekte gezielt optimieren. Damit gehen die Klassen 10 und 11 bestens vorbereitet in die öffentliche Präsentation am 4. Februar in der Aula des Schiller-Gymnasiums. 

(Kristin Ehrler) 

Nachhaltigkeit praktisch erlebt

Nachhaltigkeit praktisch erlebt

In der Woche vom 18. bis 20. November beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 9 des Schiller Gymnasiums intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Unterstützt wurden sie dabei durch die interaktive NachhaltICHkeitsarena der AOK, die mit ihren Mitmachstationen drei Tage lang in der Schule zu Gast war. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten dabei an verschiedenen Stationen: An der Station zur CO₂-Bilanz ordneten sie Lebensmittel nach ihrer Klimabelastung ein und sprachen darüber, wie sich der eigene Einkauf nachhaltiger gestalten lässt. Besonders spannend war zudem die Mikroplastik-Station, an der sie durch kleine Experimente sichtbar machten, wie viele Plastikpartikel in alltäglichen Pflegeprodukten stecken. Beim Thema Lebensmittelverschwendung zeigte das Spiel „Teller oder Tonne?“, dass viele Produkte auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch genießbar sind – ein Aha-Erlebnis, das zum bewussteren Umgang mit Lebensmitteln anregte. Zum Abschluss erhielt jede Schülerin und jeder Schüler einen wiederverwendbaren Stoffbeutel für Obst und Gemüse. Einige nutzten ihn bereits am nächsten Tag – ein kleines, aber sichtbares Zeichen dafür, dass die Aktion Wirkung zeigt.  Die gewonnenen Erkenntnisse nahmen viele direkt mit nach Hause – ein Schritt hin zu mehr Bewusstsein und Verantwortung im Alltag.  

(Kristin Ehrler) 

Landtagspräsidentin Muhterem Aras zu Besuch am Schiller-Gymnasium – Politik zum Anfassen für Schülerinnen und Schüler

Landtagspräsidentin Muhterem Aras zu Besuch am Schiller-Gymnasium – Politik zum Anfassen für Schülerinnen und Schüler

Sich gemeinsam einsetzen für den Zusammenhalt der Gesellschaft, für ein respektvolles Miteinander und eine lebendige Demokratie. So lautete der Apell der baden-württembergischen Landtagspräsidentin Muhterem Aras, die am Donnerstag, den 05.12.2025 das Schiller-Gymnasium in Büchenbronn besuchte, um den Schülerinnen und Schülern einen unmittelbaren Einblick in die Arbeitsweise des Parlaments zu geben.  

In einer offenen Gesprächsrunde diskutierte die Landtagspräsidentin mit den Jugendlichen über zentrale Fragen der Gesellschaft: Warum ist es wichtig zu wählen? Was ist eine wehrhafte Demokratie? Wie reagiert man auf alle Arten von Extremismus? Aras erläuterte anschaulich, wie parlamentarische Entscheidungsprozesse funktionieren und weshalb eine starke, informierte Jugend für eine lebendige Demokratie unverzichtbar ist. Die Präsidentin nahm sich viel Zeit für weitere Fragen der Schülerinnen und Schüler – von aktuellen politischen Herausforderungen bis hin zu persönlichen Erfahrungen aus ihrem parlamentarischen Alltag.  

Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, eigene Gedanken einzubringen, kritisch nachzufragen und ihre Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungen zu teilen.  „Ich fand den Besuch der Landtagspräsidenten informativ und konnte was daraus mitnehmen. Außerdem ist sie auf die Fragen eingegangen und hat sie gut beantwortet. Ich habe durch die gestellten Fragen einige neue Dinge gelernt. Sehr interessant fand ich, was sie über die Möglichkeiten für politische Beteiligung von Jugendlichen gesagt hat.“ resümierte Milena, Schülerin der Oberstufe. Ob Schülervertretungen, Jugendgemeinderäte oder andere Jugendorganisationen, es gäbe viele Möglichkeiten, sich aktiv an politischen Prozessen und damit auch an gesellschaftlichen Veränderungen zu beteiligen, so Aras. 

Der Besuch fand im Rahmen des Angebots des Landtags statt, Schulen im ganzen Land zu besuchen und Jugendlichen Politik „aus erster Hand“ näherzubringen.  

(Katharina Meyer) 

Theater-AG in Musikvideo

Theater-AG in Musikvideo

Premiere am 28. November um 18 Uhr hier

Nach Ende der eigentlichen AG-Zeit noch drei Stunden freiwillig länger in der Schule bleiben – dazu waren die Mitglieder der Theater-AG voller Enthusiasmus bereit, um Teil eines Musikvideos der Ludwigsburger Folk-Pop-Band „Tales of Nebelheym“ zu werden.

Schon Anfang Oktober wurden dazu weihnachtliche Päckchen und auch Großpakete als Requisiten verpackt, die dann während des Videodrehs zur Nebelheym-Version des Weihnachtsklassikers „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ wieder aufgerissen werden durften. Beim Dreh in der Schulcafeteria mit Nebelheym-Leadsänger „Captain Arbuckle Tedd“ alias Bastian Nadj, der, wenn er gerade nicht singt, auch Grafikdesigner und Videoproduzent bei „Teddy Artwork“ ist, wurden die Inszenierungsideen der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen berücksichtigt wie die Vorstellungen der Band: Vorfreude bei der Auswahl des richtigen Outfits für den „Hailigabend“, widerwilliges Singen von „Hainachts“-Liedern, Streit um das größte Geschenk und Wutausbrüche und Enttäuschung beim Auspacken unpassender Geschenke – eine große Palette von Emotionen stellten die Schauspielerinnen und Schauspieler in knapp fünf Stunden Drehzeit treffend dar. (Der Hai ist übrigens eine Anspielung auf den aktuell beliebtesten Song von Tales of Nebelheym, „Mr. Shark“.)

Die Kinder freuen sich nun nicht nur über das fertige Video, sondern auch über die Erfahrung. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir so viel professionelle Ausrüstung dabeihaben würden!“, staunen Luisa (7a) und Pauline (7b) immer noch. Ihr Mitschüler Felix ergänzt: „Und dass ein Großteil der Drehzeit eigentlich aus Auf- und Abbau und dem Warten darauf besteht, dass man dran ist! So viel Zeit für zwei Minuten Video!“ Leoni aus der 7b bleibt vor allem in Erinnerung, wie konzentriert alle quasi durchgehend sein mussten. Aber es besteht Einigkeit: Jederzeit wieder! So sieht es auch Produzent Nadj, der nur Lob für die Gruppe hat: „Vor dem Dreh mit gleich so vielen so jungen Darstellerinnen und Darstellern hatte ich anfangs großen Respekt, aber sie haben professioneller und konzentrierter gearbeitet als viele Erwachsene! Die Gruppe kann sich wirklich sehen lassen!“ Auch AG-Leitung Frau Zejewski, über die der Kontakt zur Band besteht, ist aufs Neue beeindruckt vom Talent der Schülerinnen und Schüler, die sehr geduldig auch ein drittes und viertes Mal die gleiche Szene spielten, damit die Kamera alles einfangen konnte. Die meisten Einstellungen waren allerdings direkt auf Anhieb im Kasten.

Die Geschichte, die das Video erzählt, ist zwar leicht inspiriert durch das (fast) gleichnamige kapitalismuskritische Gedicht von Erich Kästner, aber vor allem stand der Spaß am Spiel im Fokus. Im fertigen Video gibt es viel zu entdecken. Ein mehrmaliges Anschauen lohnt sich also!

Das Video auf Youtube: https://youtu.be/rEKrqiDQJeE

Auch auf der Schiller-Weihnachtsfeier am 13. Dezember wird ein mehrfaches Anschauen möglich sein.

(Christina Zejewski)

 

„Tales of Nebelheym“, deren Klang sich durch die Kombination von Akkordeon und Geige über Gitarre, Cajon und Bass und den starken Gesang von Nadj auszeichnet, ist diesen Sommer das erste Mal beim Wacken Open Air, dem weltgrößten Metalfestival, aufgetreten. Eigentlich singen die Ludwigsburger auf Englisch über Steampunk-Themen, aber da regelmäßig auf mittelalterlichen Weihnachtsmärkten auch Weihnachtslieder angefragt werden, wurden ein paar Klassiker in die einprägsame Klangwelt Nebelheyms überführt. Das nächste Konzert in der Region findet in Sindelfingen am 20. Dezember statt.

Vasen voller Leben – Generationsprojekt

Vasen voller Leben – Generationsprojekt

Unser Generationsprojekt mit dem Haus Bergdorf in Büchenbronn wird gerade von den beiden 7.Klassen umgesetzt. Nach Zeichnungen der Senioren und Seniorinnen töpfern unsere Schüler und Schülerinnen wunderschöne Vasen, die bald ihre Glasur bekommen und dann bei einem feierlichen Termin übergeben werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Die Schülerinnen und Schüler haben viel Spaß dabei und freuen sich bereits auf die feierliche Übergabe!

(Katharina Meyer)