Die diesjährige Studienfahrt der Jahrgangsstufe 11 ging in Begleitung von Frau Fischer, Frau Schlundt, Herr Dill und Herr Debellemaniere nach Amsterdam. Eine wohl „kuriose“ Zusammenstellung der Lehrkräfte, wenn man einzelnen Schülern glauben mag, die jedoch super funktioniert hat. Nach einer langen Busfahrt standen einige Aktivitäten und Referate auf dem Programm. Die Referate waren sehr facettenreich. Im Laufe der Woche würde über folgende Themen referiert:
- Die Ursprünge Amsterdams
- Amsterdam im Goldenen Zeitalter
- Sprachentwicklung: Niederländisch – ein deutscher Dialekt?
- Drogenpolitik der Niederlande
- Architektur in Amsterdam
- De Wallen – Geschichte des Rotlichtviertels
- Königshaus
- Musik in Amsterdam
- Stadtplanung – Der Grachtengürtel
- Internationale Gerichtshof
- Kampf gegen das Wasser – Deiche und der Klimawandel
- Flora und Fauna an den Küsten Den Haags
- Windenergie in den Niederlanden
Die Vielzahl an unterschiedlichsten Themen zeugt von einer tiefen Auseinandersetzung mit dem außerschulischen Lernort Amsterdam.
Am Montag und Dienstag wurden zwei Gruppen gebildet, wovon die eine das Anne-Frank-Haus besuchte, und die andere zeitgleich eine Stadtrallye machte. Am Dienstag wurden die Grachten Amsterdams im Boot erkundet sowie die Geschichte und Architektur der Stadt beleuchtet. Der Abend wurde mit einer Runde Bowling abgerundet.
Am Mittwoch ging es mit dem Bus nach Den Haag, wo die Schülerinnen und Schüler eine Stadtführung geplant und durchgeführt haben. Anschließend ging es für kunstinteressierte in das Mauritshuis Museum. Nach etwas Freizeit wurde der Internationale Gerichtshof besucht.
Der Tagesausflug nach Den Haag endete mit einem kurzen Stopp am Strand, wo sich ein paar wenige sogar ins Wasser trauten. Zudem wurde die Stufe über die Flora und Fauna in Form eines Referats aufgeklärt.
Am letzten Tag vor der Abreise besuchten wir das weltberühmte Rijks-Museum und anschließend den bekannten Albert-Cuyp-Market in De Pijp, um auf eine kulinarische Reise zu gehen, da es dort eine Vielzahl internationaler Streetfood-Stände gibt.
Am Abend konnten wir bei Live-Musik auf der NEMO-Terrasse einen wunderschönen Ausblick über Amsterdam genießen. Als gemeinsamer Abschluss ging es im Hafenviertel in ein orientalisches Restaurant, um die kulinarische Reise des Mittags fortzuführen.
Nach einer super organisierten und ereignisreichen Studienfahrt kamen alle wieder gesund und munter am Freitag in Pforzheim an. Ein besonderer Dank gilt hier Frau Fischer, die nahezu im Alleingang den Aufenthalt geplant und ein sehr liebevoll gestaltetes Leporello für die Teilnehmenden erstellt hat.
(Kenny Debellemaniere)