Begeisterung für Mathematik – Teilnahme an der Zertifikatsklausur am KIT Karlsruhe

Begeisterung für Mathematik – Teilnahme an der Zertifikatsklausur am KIT Karlsruhe

Ein unvergesslicher Nachmittag voller mathematischer Eindrücke

Am Freitagnachmittag, den 10. Oktober 2025, durften drei Schülerinnen und Schüler des Mathematik-Vertiefungskurses gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Bien eine ganz besondere Erfahrung machen: die Teilnahme an der Zertifikatsklausur Mathematik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Schon die Anreise war von Vorfreude geprägt – schließlich wartete auf die Gruppe ein echter Universitätsnachmittag mit allem, was dazugehört. Vor Beginn der Klausur gönnten sich alle in der Cafeteria des KIT noch eine kleine Stärkung, um Energie für die anstehenden mathematischen Herausforderungen zu tanken.

Dann wurde es ernst – aber auch aufregend: In einem echten Hörsaal, dem neuen Chemiehörsaal, umgeben von Schülerinnen und Schülern anderer Schulen und unter universitären Bedingungen, durften die drei Schülerinnen und Schüler ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Die Zertifikatsklausur verlangte Konzentration, Kreativität und logisches Denken – genau das, was Mathematik so faszinierend macht.

„Es war unglaublich spannend, einmal die Atmosphäre einer Uni-Klausur zu erleben und zu merken, wie viel Freude Mathematik auch außerhalb der Schule machen kann“, erzählten die Teilnehmenden begeistert. Auch Frau Bien zeigte sich stolz: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben Mut, Neugier und Leidenschaft für Mathematik gezeigt – das war toll zu sehen.“

Nun heißt es: Daumen drücken und gespannt auf die Ergebnisse warten, die hoffentlich bis Weihnachtenbekanntgegeben werden. Ganz gleich, wie diese ausfallen – die Teilnahme war eine großartige Erfahrung, die die Begeisterung für Mathematik noch einmal deutlich gestärkt hat. Ein Tag, der zeigt: Mathematik kann begeistern, verbinden und motivieren!

 

(Rebecca Geib)

Schiller-Gymnasium und Polyrack Tech-Group schließen Bildungspartnerschaft 

Schiller-Gymnasium und Polyrack Tech-Group schließen Bildungspartnerschaft 

(Bild von links: Rebecca Geib (Fachbetreuung Sport), Andreas Rapp (CEO Polyrack Tech-Group), Katharina Meyer (Geschäftsführerin Schiller-Gymnasium), Kristin Ehrler (Vertreterin Berufs- und Studienorientierung)

Im Oktober besiegelten Katharina Meyer, Geschäftsführerin des Schiller-Gymnasiums in Pforzheim, und Andreas Rapp, CEO der Polyrack Tech-Group, offiziell die neue Bildungspartnerschaft zwischen dem Schiller-Gymnasium und dem Unternehmen aus Straubenhardt. Damit erweitert unsere Schule ihre enge Zusammenarbeit mit regionalen Wirtschaftsunternehmen und schafft neue Möglichkeiten, Schule und Arbeitswelt miteinander zu verbinden.  

Im Rahmen der Kooperation erhalten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in das weltweit tätige Familienunternehmen. Besonders die 9. Klassen dürfen sich im NwT-Unterricht auf praxisnahe Projekte und Unternehmensbesuche freuen, bei denen sie Technik und Wirtschaft hautnah erleben können.  

Auch im sportlichen Bereich zeigt sich die Partnerschaft: Die Polyrack Tech-Group unterstützt den Sport-Leistungskurs des Schiller-Gymnasiums und lädt die Schülerinnen und Schüler zu einem Heimwettkampf des KTV Straubenhardt in der 1. Bundesliga im Gerätturnen ein – ein echtes Highlight für alle Sportbegeisterten!  

(Katharina Meyer) 

Schullandheim der Klassen 6 in Bad Hindelang

Schullandheim der Klassen 6 in Bad Hindelang

Ja, es gibt den JUBI-Zauber! Aus einer Klasse wird ein Team. 

Montagmittag, der Ankunftstag – und es ist überall soo laut! In den Zimmern, auf den Fluren und beim Essen im Speisesaal. Die Lehrer müssen sich sogar anschreien, wenn sie organisatorische Aufgaben und Vereinbarungen absprechen wollen, obwohl sie sich am selben Tisch einander gegenübersitzen. Aber der JUBI-Zauber wirkt. Bereits am zweiten Morgen beim Frühstück ist bei den Klassen viel mehr Ruhe und Gelassenheit eingekehrt. Man unterhält sich ruhig und dennoch ausgiebig über die Erlebnisse in der Nacht. 

Aber kehren wir zum Ankunftstag zurück. Es ist Nachmittag, die Zimmer sind erobert und die meisten Betten sind mit Betttüchern und Bezügen, zum Teil etwas individuell, bestückt. Unsere Trainerinnen und Trainer stellen sich den Schülerinnen und Schülern vor: Ina, Jonas, Markus und Julia. Jede Klasse wird von jeweils zwei bergsporterfahrenen Freizeitpädagogen gemeinsam mit ihren Lehrern betreut. Und gleich geht es los mit den ersten Gruppenspielen, wie „Allgäuer Tor“ oder „Ranger im Wald“. Immer wieder gibt es dann den Besprechungskreis, damit alle in Ruhe gehört werden können, Regeln gemeinsam abgesprochen und das einander Zuhören besser gelingt. Das ist wichtig, damit alle sich wohlfühlen können und ein „Miteinander“ entstehen kann. 

Heute dauert es noch gefühlt ewig, bis alle im Kreis stehen und still sein können. Aber auch daraus wird eine Challenge gemacht. Wenn es der Klasse gelingt, nach ca. 20 sec. im Kreis still zu sein, bekommt sie einen Punkt, wenn die Teamer mehr Punkte gewinnen, putzen Sie am Abend die beiden Klassentische. Ergebnis an diesen Tag: Unentschieden. Am Abend die erste ausgiebige warme Mahlzeit mit drei verschiedenen Sorten von Tortellini und jeweils verschiedenen Soßen, zusätzlich Spinatgnocchi, ein exquisites, variationsreiches Salatbüffet, unter anderem mit bayrischem Semmelknödelsalat und als Dessert Quarkspeise mit versunkenen Kirschen und Schokoraspeln. Hat jemand nach Fleisch gefragt? Nein! Es wird Nacht, der Boulderraum und die Tischtennisplatte im Mehrzweckraum sind verwaist. Auch die Balkone sind jetzt leer und still. Alle bereiten sich auf die Bettruhe vor, mehr oder weniger intensiv. Und überraschenderweise gibt es kaum Heimwehschmerz und bis auf wenige Ausnahmen bleibt dies auch so. Heute nur ein paar gequetschte Finger und eine dicke Beule um kurz vor Mitternacht. 

Der nächste Tag. Und schon scheint er zu wirken, der JUBI-Zauber. Die Besprechungskreise sind ruck-zuck fertig, alle können zuhören, haben sich einvernehmlich in Kleingruppen aufgeteilt und sind motiviert, ihre Teamaufgabe für die „Wilde Küche“ zu erfüllen. Mit beladenem Materialwagen rollen wir zur Grillstelle im Wald an die wilde Ostrach. Nach dem vielen Regen ist unsere leicht abfallende Uferseite doch ordentlich umströmt. Daher gibt es zunächst ein Absperrseil, über das niemand hinausgehen darf, zunächst! Die Packgruppe und die Wagenziehgruppe haben perfekte Arbeit geleistet, so kann die Tarp-Gruppe, die nun einen Unterstand baut, die Feueranmachgruppe und die Brotteiggruppe an den Start gehen. Heute wird einander geholfen, ruhig geplaudert und es entsteht ein richtiger „Naturflow“, alle sind entspannt und fühlen sich wohl.  

Der Premiumstockbrotteig wurde so kraftvoll geknetet, geschlagen und liebevoll gewärmt, dass ein Outdoormichelinstern dafür vergeben werden kann. Vor dem Genuss dieser Delikatesse mussten jedoch im Totholz geeignete Stöcke gefunden und auch zugerichtet werden. Natürlich geht das nur mit einem scharfen Taschenmesser. Daher folgte von den Teamern nun der Schnitzeinweisungskurs mit dem wichtigsten Leitspruch: „Nur im Sitzen darf man schnitzen!“ Resultat: Der Brotteig blieb unblutig, es gab nur zwei, drei leichte “Hautritzer“, die jedoch niemandem vom Schnitzen abhalten konnten. 

Unsere beiden Erlebnispädagogen waren sich jetzt einig, ein weiteres Abenteuer durfte ausprobiert werden: Zu zweit, jeweils Hand in Hand, durften Wagemutige die eiskalte Ostrach mit hochgekrempelten Hosen bis zur gegenüberliegenden flachen seichten Uferseite überqueren und zurückwaten. Und niemand fiel ins Wasser! Wer mit wem, das war keinem ein Gedanke wert.  

Was für eine Veränderung: Eine selbstverständliche Kooperationsbereitschaft. Was für ein gegenseitiges Unterstützen! Sollte der JUBI-Zauber dies bewirkt haben? 

Der nächste Tag sollte positive Gewissheit bringen. Zwei schwere „Prüfungen“, die ein hohes Maß an Selbstdisziplin und an Kooperationsbereitschaft von der Klasse verlangten, wurden schier mühelos bewältigt. Als Schmankerl gab es am Nachmittag eine abenteuerliche Bachbettwanderung, den Ellesbach hinauf zum Schleierfall. Dass dabei der Regen zunehmend kräftiger wurde, störte niemanden, als es den Wurzelpfad fröhlich grüppchenweise bergab ging.  Was ist denn an einem Hochseilgarten noch besonders? Fast jede und jeder aus den Klassen haben bereits einen bewältigt. In der JUBI ist er aber anders aufgebaut: Nur mit gegenseitigem Helfen, Mut machen und Mitsichern geht es den Flying Fox hinunter. Zuvor wartet jedoch der Sprung im freien Fall von der kleinen Plattform hinunter, bis man spürbar an dem am Kombigurt befestigten Seil hängt und hinuntersaust. Das erfordert Überwindung und das Verlassen der individuellen Komfortzone. Durch freundliche Motivationszurufe lassen viele ihre Bedenken fallen und wagen den „Sprung ins Nichts“. Gemeinsam wird nach dem Auspendeln die Leiter angestellt und die Schüler helfen sich gegenseitig, die Sicherungsseile zu lösen und dem gerade hinuntergesausten Klassenkamerad die Leiter hinunter. Auch wenn man die ca. 6m hohe wacklige Riesenleiter des Pamper Pole hinaufklettern will, braucht es die Gruppe, die die Leiter fixiert. Es müssen alle auch gleichmäßig ziehen, um den Kletterer und die Kletterin zu nach oben zu sichern. Mutige trauen sich auf die schwankende Plattform und springen ins Kletterseil, das auch zusätzlich von einem Trainer gesichert wird. Bei manchen hilft Anfeuern, bei anderen Teilnehmern ein „beruhigendes Gemurmel“. Herausfordernd war es für alle, auch für den Lehrer, der sich seinen Schülern völlig anvertrauen musste, um wieder sicher auf dem Boden zu landen. 

Und so hat der JUBI-Zauber wieder einmal alle Teilnehmer ein wenig verwandelt und aus einer Klasse ein echtes Team gezaubert. Aber wie bei solchen Zaubern üblich, braucht es auch das richtige Zauberbuch und die Zauberkünstler, den insgesamt acht Pädagogen und Pädagoginnen.  

(Helena Gläser) 

¡Hola España! Unsere Spanienfahrt 2025

¡Hola España! Unsere Spanienfahrt 2025

Nach einem guten Flug und einer kurzen Fahrt von Málaga aus, kamen wir gegen 10 Uhr in der Sprachschule Maravillas an. Dort wurden wir von unserer Spanischlehrerin Isabel begrüßt, die uns eine Tour durch Benalmádena gab. Wie erfuhren etwas über die Geschichte der Stadt und sahen die wichtigsten Orte, den Strand, den Park und die Einkaufsstraße. Zu Mittag aßen wir wieder in der Schule, wo uns bis zum Abend hin Spanischunterricht erwartete. Nach einem schönen, aber anstrengenden ersten Tag wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und gingen zum ersten Mal nach Hause.  Am nächsten Morgen bekamen wir wieder Spanischunterricht, zum Mittagessen gab es Paella, ein typisch spanisches Gericht aus Reis, Fleisch oder Fisch und Gemüse, je nach Geschmack. Im Anschluss nahmen wir die Seilbahn auf einen Berg in der Nähe und genossen die schöne Aussicht von oben. Nachdem wir alle ein paar Bilder gemacht hatten, wanderten wir wieder hinunter, was trotz der Hitze erstaunlich gut lief. Nach der Wanderung gingen wir alle zusammen Tapas essen. Freitags verbrachten wir den Vormittag in der Schule, bevor es dann endlich an den Strand ging. Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur und wir spielten Volleyball oder sonnten uns. Nachdem wir fertig waren, gingen wir Mädchen kurz nach Hause, um unsere Schulsachen abzustellen und kamen abends wieder in die Stadt, umzu shoppen und gemeinsam zu essen. Am Samstagmorgen fuhren wir früh los, um nach Sevilla zu kommen. Dort gab uns ein Lehrer der Sprachschule eine Tour über den Plaza de España, den Royalen Palast und die Kathedrale. Wir stiegen auf den Turm der Kathedrale hinauf und machten viele Bilder. Das Gebäude ist von innen und außen wirklich sehr beeindruckend und wunderschön. Abends hatten wir wieder Freizeit.  Gegen Sonntagmittag trafen sich viele vom uns beim Bahnhof, bevor wir mit dem Zug nach Málaga fuhren und das kleine Schloss und die Kathedrale besichtigten. Den Nachmittag verbrachten wir damit, für uns und unsere Familien und Freunde einzukaufen, was in Málaga sehr schön möglich war. Auch der Blick aufs Meer und auf die Stadt war wirklich schön.  Am Montag besuchten wir nach dem Mittagessen das ‚Pueblo Antiguo‘, eine Gegend mit den für Andalusien typischen weißen Kalkwänden, die für ein angenehmes Innenklima der Häuser sorgen. Wir machten Fotos und spazierten ein wenig durch das Dorf, bevor wir mit dem Bus zurückfuhren. Manche von uns gingen an den Strand, der Rest nach Hause, um sich auszuruhen. Am letzten Tag verabschiedeten wir uns von unserer Lehrerin, bekamen Urkunden, gingen an den Strand oder Pool und bereiteten uns auf den Rückflug vor.  

Die Exkursion nach Spanien war sehr schön und ich würde es auf jeden Fall empfehlen, mitzugehen.  

-Charlotte Schwarz, 10a, 25.9.2025 

Kennenlerntage der 5. Klassen im Monbachtal

Kennenlerntage der 5. Klassen im Monbachtal

Gleich in der ersten Schulwoche machten sich die neuen 5. Klassen gemeinsam mit Frau Neu, Frau Bauer, Frau Fischer und Herrn Ehrler auf den Weg ins Monbachtal, um dort drei spannende Tage miteinander zu verbringen. Ziel der Fahrt war es, sich besser kennenzulernen und als Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen. Der Auftakt war eine Runde Abenteuergolf, bei der alle viel Spaß hatten. Danach folgten verschiedene Spiele, bevor der Tag gemütlich am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklang. Ein besonderes Highlight war die anschließende Nachtwanderung, bei der die Schülerinnen und Schüler mit Taschenlampen den Wald erkundeten. Am nächsten Tag stand eine Wanderung durch die beeindruckende Natur des Monbachtals auf dem Programm. Anschließend nahmen die Klassen an einem Teambuilding-Workshop teil, bei dem mit Lego gemeinsam Aufgaben gelöst wurden – Teamgeist und Kreativität waren gefragt! Zum Abschluss der Kennenlerntage blickten alle auf die gemeinsame Zeit zurück, tauschten ihre Eindrücke aus und spielten noch einmal in kleinen Gruppen zusammen. Es waren drei abwechslungsreiche und schöne Tage, an die sich alle sicher gern erinnern werden.

(Sabrina Fischer)

Willkommen am Schiller-Gymnasium, liebe Fünftklässler!

Willkommen am Schiller-Gymnasium, liebe Fünftklässler!

Am 15. September 2025 war es endlich so weit: Das Schiller-Gymnasium hieß seine neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler herzlich willkommen.Ein neuer Weg beginnt – voller Abenteuer, Neugier, Fragen und gemeinsamer Erlebnisse. Die feierliche Einschulungsfeier in der Aula wurde musikalisch vom Chor und der Schulband umrahmt und sorgte für eine stimmungsvolle Begrüßung in der Schiller-Gemeinschaft. Nach den musikalischen Beiträgen richteten die Geschäftsführung und die Schulleitung ihre Willkommensworte an die neuen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Im Anschluss begrüßten die Klassenlehrerinnen ihre neuen Klassen und begleiteten sie in ihre Klassenzimmer, wo sie gemeinsam die ersten Schritte in das neue Schuljahr gingen. Das gesamte Schiller-Gymnasium freut sich darauf, euch auf eurem Weg zu begleiten, und wünscht euch einen gelungenen Start sowie viele schöne Momente in eurer neuen Schule.

 „Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.“
– Nelson Mandela

(Kenny Debellemaniere)

Theater-AG beendet erstes Jahr mit selbstgeschriebener Kriminaltragödie

Theater-AG beendet erstes Jahr mit selbstgeschriebener Kriminaltragödie

Gleich sieben Auftritte hatte die neugegründete Theater-AG in ihrem ersten Jahr: Nach der AG-Premiere auf der Weihnachtsfeier mit dem selbstgeschriebenen Sketch „Weihnachtschaos im Kaufhaus“, zu dem noch Chat-GPT das Gerüst geliefert hatte, und zwei szenischen Gedichtinterpretationen beim Frühlingskonzert krönten die acht Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 ihre AG-Arbeit mit einer komplett selbst geschriebenen Kriminaltragödie.

Jede Schülerin und jeder Schüler legte vorab fest, ob er:sie eine kleine oder große Rolle spielen wollte. Gemeinsam wurde über Genre (sehr ernst! sehr tragisch! gerne darf Blut fließen!), Handlungsort (New York!), Figuren (die Mafia! Schauspieler! Influencer!) und Nebenstränge (eine Liebesgeschichte ist ein Muss!) abgestimmt. Neben all den eh schon anspruchsvollen Forderungen verlangte Frau Zejewski auch noch den Bezug auf ein gesellschaftlich relevantes Thema. Nach der Rollenentwicklung ging es Akt für Akt ans Schreiben: Was muss in der Exposition gesagt und getan werden, um alle Figuren vorzustellen und die Handlung in Gang zu setzen? Wie können wir vor dem unvermeidbar tragischen Ende noch einen Twist einbauen? Bekommt der Zuschauer alle Informationen, die er braucht, um der Handlung folgen zu können? Aus Improvisationen der einzelnen Szenen entstand so nach und nach „Deep Fake – Tödliche Bilder“, ein Fünfakter von ca. 35 Minuten Länge, der den Mitschüler:innen der Unterstufe an zwei Vormittagsvorstellungen und Eltern und Freunden beim Sommerfest präsentiert wurde.

Und das kam dabei heraus: New York, 2025. Die skrupellose Zeitungsredakteurin Maddie Hartfield mit Kontakten zur New Yorker Mafia (Nathalie Härdtner, 6a) erstellt Deep Fakes, also mit KI gefälschte Bilder, von Prominenten, um die Klicks und Verkaufszahlen ihrer Zeitung zu erhöhen. Ihr Mitarbeiter (Nicolas Petri, 6a) nutzt das, um eine aufstrebende Schauspielerin Victoria Steels (Pauline Meyer, 6b) zu erpressen. In ihrer Verzweiflung ersticht diese ihn im Affekt, doch dummerweise wird der Mord von ihrer besten Freundin (Julia Berger, 6a) gefilmt. Im Auftrag der Popsängerin Aurora (Sahar Nikmaram, 6a) ermittelt parallel schon Detective Whiteface (Mete Akyüz, 6a) mit seiner Assistentin (Lia Papa, 6a). Von Maddies Praktikantin Zoe (Leoni Justmann, 6b) bekommen sie entscheidende Hinweise, aber auch ihr eigenes Ermittlungsgeschick führt sie zu Maddies Zeitungsredaktion und Victoria, die ihr schlechtes Gewissen zu einem Geständnis treibt. Auch im nächsten Schuljahr plant die AG, die Schulveranstaltungen mit witzigen und ernsten Beiträgen zu bereichern!

(Christina Zejewski)

⚽️🥏Sporttag 2025🥏⚽️

⚽️🥏Sporttag 2025🥏⚽️

Am vorletzten Schultag fand der von der Sportfachschaft organisierte Sporttag statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in einer Vielzahl von Sportarten oder Spielen ausprobieren:
– Roundnet
– Basketball 🏀
– Badminton 🏸
– Fußball ⚽️
– Hockey/Bandy 🏑
– Ultimate Frisbee 🥏
– Slackline
– Cornhole
Außerdem war es möglich zu messen, wie fest man auf ein Tor schießen kann. 💥💯
Im Anschluss gab es ein gemeinsames Mittagessen im Schulhof, wo das Küchenteam Hot Dogs vorbereitet hat. 🌭
Insgesamt war der Sporttag eine super Veranstaltung, bei welcher die Kinder viele neue Bewegungserfahrungen sammeln konnten und Spaß hatten. 🙌 

(Kenny Debellemaniere)

Projektwoche, 21.07. bis 25.07.2025 am Schiller-Gymnasium – Lernen fürs Leben

Projektwoche, 21.07. bis 25.07.2025 am Schiller-Gymnasium – Lernen fürs Leben

Die diesjährige Projektwoche am Schiller-Gymnasium stand einmal mehr ganz im Zeichen von Erfahrungen sammeln, Gemeinschaft stärken und Präventionsarbeit. Unter dem Motto „Verständnis, Respekt, Verantwortung“ wurden Themen wie NwT, Biologie, Antidiskriminierung und Demokratiebildung aufgegriffen – verbindend und lebensnah.

In den 7. Klassen baute die Schule auf den positiven Erlebnissen vergangener Jahre auf: Die SchülerInnen konnten beim Demokratie-Workshop Quararo, durchgeführt vom Demokratiebildungszentrum in Bad Liebenzell, viel Wissenswertes erfahren und in direkter Interaktion gehen. Gleichzeitig widmeten sich die Klassen 7 an zwei Tagen intensiv der Alkoholprävention. Wichtig war dabei nicht nur, dass die SchülerInnen informiert wurden, sondern dass auch der Austausch mit Eltern stattfand – gemeinsam soll Verantwortung übernommen werden. Dieses Jahr stand für die Klassenstufe auch der Faire Handel im Mittelpunkt. Sie konnten an verschiedenen Stationen, unterstütz durch die Stadt Pforzheim, viel Infos sammeln. Sogar ein Filmteam war vor Ort.

Andere Gruppen erlebten Kultur und Geschichte live: Ein Ausflug ins Gasometer Pforzheim ließ sie unter dem Panorama „Amazonien“ eintauchen in Natur und Kunst in beeindruckender Größe. Einige Klassen besuchten auch das Archäologische Museum in Pforzheim, um an Originalobjekten Geschichte zu erforschen, und die Stadtbibliothek, die mit ihren Beständen und Angeboten zum Lesen, Forschen und Entdecken einlud. In Natur und Technik wurde praktisch gearbeitet: Schülergruppen durften den „Gesteinskoffer“ ausprobieren, erste Schritte im Programmieren wagen und neue Elektrokästen erkunden. Mit Lego wurde gebaut – Formen, Strukturen und Gemeinschaft entstanden beim Werkeln. Neu war für die Klassenstufe 5 die Beschäftigung zum Thema Ernährung, unterstützt durch eine Vertretung der AOK. Beim Bund für Umwelt und Naturschutz lernten die Kids mehr über die Wildkatze kennen.

Über all diese Tage hinweg entstanden viele Eindrücke, Gespräche und Momente, die hängen bleiben – nicht nur bis zu den Sommerferien, sondern hoffentlich weit darüber hinaus. Die Projektwoche zeigte: Lernen bedeutet nicht nur Wissen aufnehmen, sondern Erfahrungen machen, Werte entdecken und Gemeinschaft leben.

(Kristin Ehrler)

Lateinexkursion der Klasse 8a/b nach Köln von Antike und Gegenwart

Lateinexkursion der Klasse 8a/b nach Köln von Antike und Gegenwart

Am 22.7.2025 machten sich die Lateinklasse 8a/b mit ihren Lehrern Frau Bien und Herr Kuhn im Rahmen der Lateinexkursion auf den Weg nach Köln. Dazu trafen wir uns morgens am Hauptbahnhof Pforzheim und fuhren gut gelaunt mit dem ICE nach Köln. Dort ging es zunächst zum Einchecken in die Jugendherberge, wo unsere Zimmer mit Flachbild-TV bei den Schülern für Erstaunen sorgten.

Danach mussten wir schon los zu unserem ersten Programmpunkt im Olympiamuseum. Bis zur Führung stand noch etwas Bewegung nach der langen Zugfahrt mit Fußball, Basketball oder Laufspielen auf dem Plan. Dann führte uns der Guide durch das Museum und vermittelte uns interessante Einblicke in die Olympischen Spiele sowie den Sport mit ihren jeweiligen Funktionen von der Antike bis in die Gegenwart. Außer den beeindruckenden Ausstellungsstücken, wie den griechischen Sportgeräten oder das Trikot von Dirk Nowitzki, konnte man verschiedene Sportarten aller Epochen auch selbst ausprobieren. Nach der Museumsführung ging es inklusive Regendusche an der Bushaltestelle zurück in die Jugendherberge zum Auspacken und Abendessen, bevor wir mit der U-Bahn zur abendlichen Stadtführung unterwegs waren. Während der Tour zeigte uns Nachtwächter Theo in der Kölner Altstadt Sehenswürdigkeiten von der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit, so dass uns bewusst wurde, dass Latein nicht nur in der Antike, sondern auch im Mittelalter und in der katholischen Kirche bis heute einen weiten Raum einnimmt. Auf dem Rückweg machten wir noch bei McDonald’s halt und kamen müde sowie von vielen Eindrücken bereichert in die Jugendherberge.

Dienstags reisten wir nach einem leckeren Frühstück nach Brühl zum Freizeitpark Phantasialand, wo nach dem ausführlichen Kulturprogramm des Vortages das gemeinsame Miteinander beim Achterbahnfahren, dem Geisterschloss oder dem Eisessen im Vordergrund stehen sollte. Alle hatten großen Spaß und genossen den sommerlichen Tag während der verschiedenen Beschäftigungen. Am Abend ließ man in der Jugendherberge die Erlebnisse des Tages Revue passieren.

Am Mittwoch begaben wir uns am Morgen auf eine Radtour. Unsere Radguides führten uns zu einigen Attraktionen, anhand derer sie uns den Alltag der Kölner in der römischen Antike und im Mittelalter näher brachten, wobei trotz der zahlreichen Inhalte durch das regelmäßige Radfahren keine Langeweile aufkam. Aufgelockert wurden die Erzählungen mit Anekdoten aus der Gegenwart, wie dem Hinweis, dass wir gerade vor dem Hochhaus mit der Penthouse-Wohnung von Fußballstar Lukas Podolski standen. Nach der Radtour fuhren wir zum Jump House für ein wenig Abwechslung beim Trampolinspringen, Sprungvölkerballspielen oder Ninjaparkour als Kontrast zum morgendlichen Theorieprogramm. Darauf kamen wir abends in der Jugendherberge an, worauf wir uns nach dem Abendessen zum City Bowling auf den Weg machten. Beim Bowling bewiesen wir unser Talent mit der Kugel. Auf jeden Fall zeigte sich der tolle Zusammenhalt der Gruppe, weil jeder Wurf angefeuert sowie umgefallene Kegel bejubelt wurde, so dass wir ziemlich erschöpft, jedoch fröhlich den Rückweg antraten. Dabei legten wir noch einen Zwischenstopp bei McDonald’s ein, wo wir in den Geburtstag von Emily hineinfeierten und dann zur Jugendherberge fuhren.

Freitags besuchten wir vormittags das Schokoladenmuseum von Lindt. Es war bei der Führung für uns spannend, welche Rolle Schokolade während der Antike und den späteren Jahrhunderten in Lateinamerika spielte. Ebenfalls wurde uns die Entwicklung der Schokolade von einer bitteren Kakaobohne bis zur fertigen Tafel präsentiert, wobei wir die einzelnen Produktionsergebnisse probieren durften. Der Schokoladenbrunnen war für alle das Highlight der Führung. Den Nachmittag verbrachten wir mit Shopping in der Stadt, bevor wir uns zu einer Dombesichtigung trafen, wo wir das Geheimnis der ein oder anderen lateinischen Inschrift entzifferten. Den letzten Abend rundete ein Grillfest auf der Terrasse der Jugendherberge ab, bei dem wir den besagten Geburtstag noch etwas feierten.

Samstags mussten wir dann unsere Koffer packen, aus der Jugendherberge auschecken und mit dem Zug zurück nach Pforzheim fahren, wo wir am Nachmittag am Hauptbahnhof ankamen. Eine anstrengende, allerdings sehr schöne Woche lag hinter uns, deren spannende Aktivitäten uns lange in Erinnerung bleiben werden.

(Alexander Kuhn)