Exzellente Leistungen am KIT: Mathematik-Vertiefungskurs des Schiller-Gymnasiums überzeugt auf ganzer Linie

Exzellente Leistungen am KIT: Mathematik-Vertiefungskurs des Schiller-Gymnasiums überzeugt auf ganzer Linie

KARLSRUHE/PFORZHEIM-BÜCHENBRONN. Großer Erfolg für den Mathematik-Vertiefungskurs des Schiller-Gymnasiums Büchenbronn: Alle drei teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 haben die Zertifikatsklausur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit der Beurteilung „Exzellent“ oder besser bestanden. Damit erreichte der gesamte Kurs eine Bestehensquote von 100 Prozent – ein Ergebnis, das die Kurslehrerin und Fachbeauftragte für Mathematik, Carmen Bien, mit großem Stolz erfüllt.  Die anspruchsvolle Klausur wurde unter echten Universitätsbedingungen am Nachmittag des 10. Oktobers 2025 geschrieben und umfasste zentrale Inhalte der Hochschulmathematik. Auf dem Prüfungsplan standen Aussagenlogik, Beweistechniken, Gleichungslehre sowie Folgen und Reihen – Themen, die zu den Grundlagen der ersten Semester vieler mathematisch geprägter Studiengänge gehören. 

Der Mathematik-Vertiefungskurs ist ein Wahlkurs am Schiller-Gymnasium, der sich an besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der Kursstufe richtet. Er spricht gezielt Jugendliche an, die nach dem Abitur ein Studium im MINT-Bereich anstreben, in dem mathematische Inhalte eine zentrale Rolle spielen. Aufgrund der Umstellung von G9 auf G8 im Schuljahr 2004/05, wurden manche Themen, die für die Aufnahme eines Studiums im MINT-Bereich wichtig sind, aus dem Lehrplan gestrichen. Diese Defizite sollen durch den Vertiefungskurs Mathematik teilweise kompensiert werden. Durch die intensive Auseinandersetzung mit universitären Themen erhalten die Teilnehmenden bereits früh wertvolles Vorwissen, das ihnen den Einstieg ins Studium deutlich erleichtern wird. Und nicht nur das: Das erlangte Zertifikat kann von verschiedenen Universitäten bei der Vergabe eines Studienplatzes berücksichtigt werden.  

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Schiller-Gymnasiums Büchenbronn zeigt sich dabei in der Organisation des Kurses: Auch bei einer kleinen Teilnehmerzahl wird ein solcher Wahlkurs angeboten. Dadurch wird eine individuelle, intensive Förderung möglich, bei der gezielt auf die Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit großer Motivation, Ausdauer und echter Begeisterung für Mathematik gearbeitet und sich mutig den Anforderungen einer echten Uniklausur gestellt“, betont Carmen Bien. „Die ausgezeichneten Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll eine persönliche und vertiefende Förderung ist.“ 

Der Erfolg am KIT ist somit nicht nur ein persönlicher Meilenstein für die drei Schülerinnen und Schüler, sondern auch ein starkes Zeichen für das pädagogische Konzept des Schiller-Gymnasiums in Büchenbronn. Er macht deutlich, wie individuelle Förderung und Begeisterung für Mathematik jungen Menschen einen echten Vorsprung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg im MINT-Bereich verschaffen können. 

(Rebecca Geib)

Vasen voller Leben- Feierliche Übergabe eines besonderen Generationenprojekts am Schiller-Gymnasium

Vasen voller Leben- Feierliche Übergabe eines besonderen Generationenprojekts am Schiller-Gymnasium

In den Sommerferien startete am Schiller-Gymnasium ein ganz besonderes Kunstprojekt, das Schülerinnen und Schüler mit Seniorinnen und Senioren auf berührende Weise verbunden hat: „Vasen voller Leben“. Initiiert wurde das Projekt von unserer Kunstpädagogin Frau Schissler-Schein, die das Vorhaben zunächst im Seniorenheim Bergdorf in Büchenbronn vorstellte. Dort gestalteten die Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Freude und Kreativität ganz individuelle Vasenentwürfe – frei nach ihrem eigenen Geschmack. Es entstanden Arbeiten voller Persönlichkeit, Fantasie und Farbenfreude. Viele dieser Ideen wirkten wie Unikate, die es so nur im Kopf und Herzen ihrer Gestalterinnen und Gestalter geben kann. Diese Entwürfe wurden anschließend an die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des Schiller-Gymnasiums weitergegeben. Mit großer Konzentration und viel Respekt vor den ursprünglichen Ideen setzten die Jugendlichen die Vorlagen um. Sie formten die Vasen Schritt für Schritt aus Ton und glasierten sie schließlich mit sorgfältig ausgewählten Farben. Da das Projekt mehrere Arbeitsschritte umfasste und sich über einen längeren Zeitraum erstreckte, entstand zwischendurch eine weitere schöne Verbindung: Die Schülerinnen und Schüler schrieben Briefe an die Seniorinnen und Senioren, teilweise ergänzt durch Fotos der entstehenden Vasen und persönliche Porträts. Diese Post sorgte im Seniorenheim für große Freude und tiefe Rührung – aus einem Kunstauftrag wurde eine echte Begegnung.

Der feierliche Abschluss des Projekts fand am 17.12.2025 im Schiller-Gymnasium statt. In einer liebevoll gestalteten Feier wurden die fertigen Vasen an ihre Ideengeberinnen und Ideengeber überreicht. Dieser Moment war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes:
Für die Seniorinnen und Senioren, weil ihre Kreativität sichtbar wurde und Wertschätzung erfuhr.
Für die Schülerinnen und Schüler, weil sie erleben durften, wie verbindend und bedeutungsvoll Kunst sein kann.

Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Ein Projekt, das gezeigt hat, wie aus Ton und Farbe echte Nähe entstehen kann – ein echter Marmeladenglasmoment, den man nicht so schnell vergisst

(Rebecca Geib )

Vom Klassenzimmer ins Unternehmen: Gespräch mit Alpirsbacher Klosterbräu

Vom Klassenzimmer ins Unternehmen: Gespräch mit Alpirsbacher Klosterbräu

Der Wirtschaftsleistungskurs von Frau Ehrler der J12 erhielt am 15.12.25 gemeinsam mit den anwesenden 9. Klassen einen praxisnahen Einblick in die Arbeit eines mittelständischen Unternehmens. Zu Gast war Herr Glauner, Geschäftsführer der Alpirsbacher Klosterbräu, der in einem Interview ausführlich über wirtschaftliche Entwicklungen, Unternehmensstrategie und persönliche Erfahrungen berichtete. 

Herr Glauner stellte die Alpirsbacher Klosterbräu als unabhängiges, familiengeführtes Unternehmen aus dem Schwarzwald vor, das sich derzeit in der fünften Generation befindet und auch künftig in Familienhand bleiben soll. Ein zentrales Thema war der Wandel im Getränkemarkt: Der Bierkonsum geht seit Jahren zurück, unter anderem aufgrund veränderter Konsumgewohnheiten, des demografischen Wandels und des Rückgangs der Gastronomie. Besonders junge Menschen trinken weniger Alkohol. Alpirsbacher reagiert darauf mit einer breiteren Produktpalette, vor allem durch alkoholfreie Getränke und Saftschorlen, die bereits einen wachsenden Anteil am Absatz ausmachen. Diese Produkte gewinnen insbesondere bei gesundheitsbewussten Konsumentinnen und Konsumenten an Bedeutung. Weitere alkoholfreie Produkte wie Limonaden sind in Planung. 

Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland ist das Unternehmen weiterhin stabil aufgestellt. Alpirsbacher positioniert sich bewusst im Premiumsegment und setzt auf Qualität, traditionelle Braukunst und ausgewählte Rohstoffe. Hohe Investitionen in moderne Produktionsanlagen haben in den vergangenen Jahren zu einem deutlichen Wachstum und einer stärkeren Zukunftsausrichtung beigetragen. Auch Nachhaltigkeit spielte im Gespräch eine wichtige Rolle. Der Klimawandel stellt die Brauerei vor große Herausforderungen, etwa durch Ernteausfälle und steigende Rohstoffpreise. Deshalb setzt Alpirsbacher auf energieeffiziente Anlagen, regionale Lieferanten und langfristige Umstellungen auf klimafreundlichere Produktionsweisen. 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Die Corona-Pandemie hatte massive Auswirkungen auf den Betrieb, da die Gastronomie zeitweise vollständig schließen musste. Digitale Prozesse und neue Vertriebswege gewannen in dieser Zeit stark an Bedeutung. Künstliche Intelligenz wird für die Zukunft als großes Potenzial gesehen. Im Bereich der Mitarbeiterführung betonte Herr Glauner die Bedeutung von Mitbestimmung und Verantwortung. Ein Betriebsrat ist seit vielen Jahren etabliert, und ein offener Austausch mit den Mitarbeitenden ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Nachwuchs wird vor allem über Ausbildung und Studium gewonnen. 

Der Besuch von Herrn Glauner bot unserem Wirtschaftsleistungskurs und den 9. Klassen einen anschaulichen Einblick in die Realität eines modernen, mittelständischen Unternehmens und zeigte, wie Betriebe auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen reagieren. 

(Sina und Charlotte des Wirtschaftsleistungskurses von Frau Ehrler) 

Weihnachtsaktion der Schülerinnen der Trustbank – Kreativität und Freude verschenkt

Weihnachtsaktion der Schülerinnen der Trustbank – Kreativität und Freude verschenkt

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsaktion der Schulbanker haben die Schülerinnen des Leistungskurses Wirtschaft der Jahrgangsstufe 12 der Trustbank eine besondere Aktion durchgeführt: Sie haben eigene Weihnachtskarten gebastelt und ihre Kreativität mit der Schulgemeinschaft geteilt.  Am Samstag, den 13.12., betreuten die Schülerinnen während der Weihnachtsfeier der Schule einen Basteltisch, an dem Kinder der Schule ihre eigenen Weihnachtskarten gestalten konnten. Die selbstgebastelten Karten wurden anschließend am Mittwoch an das Pflegeheim in Büchenbronn übergeben. Die Heimleitung nahm die Karten dankbar entgegen und wird diese an die Bewohnerinnen und Bewohner weitergeben. 

Die Aktion hat den Schülerinnen nicht nur Freude bereitet, sondern auch den jüngeren Kindern der Schule die Möglichkeit gegeben, aktiv an einer festlichen Gemeinschaftsaktion teilzunehmen. Gleichzeitig konnte damit eine kleine, aber herzliche Freude an die Seniorinnen und Senioren des Pflegeheims weitergegeben werden. Die Schülerinnen zeigen damit, wie sich Engagement, Kreativität und soziales Miteinander verbinden lassen – ganz im Sinne der Weihnachtszeit. 

(Kristin Ehrler) 

Besinnliche Klänge zum Jahresende -  Adventskonzert und Feier des Schiller-Gymnasiums

Besinnliche Klänge zum Jahresende - Adventskonzert und Feier des Schiller-Gymnasiums

Am Freitag, den13. Dezember 2025, lud das Schiller-Gymnasium um16 Uhrzu seinem traditionellen Adventskonzert in dieBergkirche Büchenbronnein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und erlebten einen stimmungsvollen Nachmittag, der musikalische Vielfalt mit besinnlicher Atmosphäre verband und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest spürbar machte. Bereits mit dem gefühlvollen Song„Wonderful Dream“wurde das Publikum von der Chor-AG auf eine musikalische Reise durch die Adventszeit eingestimmt. Nach der herzlichen Begrüßung durchKatharina MeyerundMaximilian Weiglfolgte ein abwechslungsreiches Programm, das traditionelle Weihnachtslieder, moderne Popsongs und klassische Musik miteinander verband.  

Besondere Akzente setzten die Beiträge desLehrerchors, der unter der Leitung vonAnna Lochnerunter anderem das deutsche Weihnachtslied„Sind die Lichter angezündet“sowie das anspruchsvolle Werk „In the stillness“ eindrucksvoll darbot. Ein weiterer Höhepunkt war dieeigene Komposition von Leander Kunzmann, der so nicht nur in der Chor-AG, sondern auch als Solist in Erscheinung trat. Gemeinsam mitDaniel Schnabel, der die Cellosuite No. 2 von Johann Sebastian Bach zum Besten gab, sorgte er für einen stillen, fast meditativen Moment, der den Kirchenraum mit großer Tiefe erfüllte.  

Für musikalische Glanzmomente sorgte wie immer dieSchulband, die, unter der Leitung von Kornelius Dill, mit ihren Beiträgen das Publikum emotional ergriff. Mit„Where’s My Love“von SYML thematisierte sie auf eindrucksvolle Weise Einsamkeit, Sehnsucht und die Suche nach emotionaler Nähe, während„Swan Song“von Victoria Canal von Abschied, Neuanfang und innerer Stärke erzählt. Gerade in der Adventszeit, die nicht nur von Vorfreude, sondern auch von Rückblicken geprägt ist, traf diese Botschaft einen besonderen Nerv.   Den feierlichen Abschluss bildete der weltbekannte Hit „Happy Xmas (War is over)“von John Lennon und Yoko Ono, der gemeinsam von Chor-AG und Lehrerchor vorgetragen wurde und den Wunsch nach einer gerechteren und friedlicheren Welt unterstrich.  

Ein großer Dank gilt derEvangelischen Philippus-Gemeinde Pforzheim, derSchulleitung und Geschäftsführung des Schiller-Gymnasiumssowie allen Mitwirkenden – vom Chor über den Lehrerchor bis hin zu den Instrumentalisten und Bandmitgliedern –, die dieses Konzert möglich gemacht haben.  

Das Adventskonzert sowie die daran anschließende Eröffnung des 13. Adventsfensters am Schulhaus zeigte eindrucksvoll, wie lebendig das musikalische Leben am Schiller-Gymnasium ist: ein Nachmittag/Abend voller Musik, Gemeinschaft und stiller Vorfreude auf Weihnachten, der vielen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.  

(Anna Lochner)  

SMV des Schiller-Gymnasiums spendet an den Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel Pforzheim

SMV des Schiller-Gymnasiums spendet an den Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel Pforzheim

Die SMV hat durch ihre SMV-Pfandbox nach der ersten Spende an die Tafel Pforzheim den nächsten Empfänger ausgewählt: die Sterneninsel! Hier werden betroffene Familien, in denen ein Kind, ein Jugendlicher oder ein Elternteil lebensbedrohlich oder lebensverkürzend erkrankt ist, begleitet und unterstützt.  Zudem begleitet die Sterneninsel Familien bei der Trauerbewältigung. Die SMV bedankt sich bei Frau Falkenheim für das sehr nette Treffen und hofft, dass wir dieses wichtige Angebot der Sterneninsel mit dieser Spende für die Zukunft unterstützen können.

(Kenny Debellemaniere)

Lesen ist Kino im Kopf – Der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6

Lesen ist Kino im Kopf – Der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6

Am 08.12.2025 fand der offizielle Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. An diesem bundesweiten Wettbewerb können alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen teilnehmen. 

Vom Schiller-Gymnasium traten Luisa Winter aus der Klasse 6a und Laurenz Burkhardt aus der Klasse 6b an. Beide hatten sich zuvor in einer klasseninternen Vorauswahl durchgesetzt. Zunächst ging es darum, eine selbst gewählte Textstelle aus einem mitgebrachten Jugendbuch vorzustellen. Während Luisa aus Anke Bärs Kirschendiebe oder als der Krieg vorbei war vorlas, präsentierte Laurenz eine Textpassage aus Jochen Tills Luzifer junior. Zu gut für die Hölle. Im Anschluss daran erhielten die Teilnehmenden eine unbekannte Textstelle aus Felicitas Hoppes Iwein Löwenritter, die sie ohne Vorbereitung vorlesen sollten.  

Am Ende der Veranstaltung hatte die Jury die anspruchsvolle Aufgabe, den Sieger bzw. die Siegerin zu bestimmen. Zwei Schülerinnen und zwei Schüler aus den Klassen 6a und 6b berieten sich gemeinsam mit ihren Deutschlehrkräften Herrn Hofmann und Frau Merz, bis die Entscheidung feststand: Zum diesjährigen Sieger des Vorlesewettbewerbes wurde Laurenz gekürt. Sein Name wird nun an den Deutschen Buchhandel weitergeleitet, damit eine Einladung zum Kreisentscheid erfolgen kann. 

Wir danken allen Teilnehmenden und wünschen Laurenz viel Erfolg für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs! 

(Lisa-Marie Merz) 

NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt – Lernen mit Praxisbezug

NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt – Lernen mit Praxisbezug

Es ist mittlerweile eine feste Tradition an unserer Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der NwT-Klasse der 10. Jahrgangsstufe bereits in den ersten Schulwochen eine Woche gemeinsam nach Frankfurt fahren. Währenddessen genießen die Spanischschülerinnen und -schüler wie jedes Jahr die Sonne in Spanien. 

Unsere Frankfurt-Woche begann mit dem Besuch des Main Towers. Von der Aussichtsplattform aus erhielten wir einen beeindruckenden Überblick über die Stadt Frankfurt und konnten das große Ausmaß der Skyline sowie der umliegenden Stadtteile gut erkennen.  Im Laufe der Woche standen zahlreiche naturwissenschaftliche und technische Programmpunkte auf dem Plan. So besuchten wir ein chemisches Labor in Darmstadt, in dem wir uns mit dem Thema Stickstoff beschäftigten. Dabei konnten wir selbst experimentieren und theoretisches Wissen praktisch anwenden. Außerdem waren wir an einer physikalischen Einrichtung in Frankfurt, wo wir uns intensiv mit Elektromotoren auseinandersetzten und deren Aufbau sowie Funktionsweise genauer untersuchten. 

Auch kulturelle Inhalte kamen nicht zu kurz. Im Historischen Museum Frankfurt setzten wir uns mit der Geschichte der Stadt sowie mit der Migrationsgeschichte auseinander. Im Filmmuseum lernten wir viel über die Entwicklung des Films und beschäftigten uns unter anderem mit dem Thema bewegte Kamera. Dabei konnten wir vieles selbst erkunden und ausprobieren. Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Besuch des EXPERIMINTA ScienceCenters, eines interaktiven Experimentiermuseums in Frankfurt. Dort konnten wir an zahlreichen Stationen selbst experimentieren und naturwissenschaftliche Phänomene erforschen. Unter anderem versuchten wir, eine Leonardo-Brücke zu bauen. Auch wenn es keiner Gruppe gelang, die Brücke vollständig zu errichten, war der Versuch sehr lehrreich. Zusätzlich bauten wir im Rahmen eines aerodynamischen Experiments eine Autorakete. Das anschließende Testen der Raketen machte allen viel Spaß und stellte einen gelungenen Abschluss der Woche dar. 

Insgesamt ermöglichte uns die NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt, naturwissenschaftliches Wissen mit praktischem Arbeiten zu verbinden und Lernen greifbar sowie erlebbar zu machen. Die Woche war nicht nur informativ, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Klasse. 

(Kristin Ehrler)

Handy-Rohstoffe im Fokus: Schiller-Gymnasium setzt Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft

Handy-Rohstoffe im Fokus: Schiller-Gymnasium setzt Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft

Die Klassen 8, 9 und 12 des Schiller-Gymnasiums beschäftigen sich derzeit intensiv mit dem Innenleben von Smartphones. Im Rahmen der schulischen Handy-Sammelaktion zerlegen die Schülerinnen und Schüler alte Geräte und analysieren mithilfe des Handy-Rohstoff-Koffer-Klassensatzes (ausgeliehen über den Medienservice im EPiZ) echte Mineral- und Metallproben. So erkennen sie, welche wertvollen Materialien in einem Handy stecken – und wie aufwendig deren Förderung ist.

Neben dem technischen Blick werfen die Klassen auch ein kritisches Auge auf die Produktion, die Belastungen unserer Wegwerfgesellschaft und die Grenzen des Recyclings. Viele Rohstoffe lassen sich nur in kleinen Mengen zurückgewinnen, was die Bedeutung eines bewussteren Umgangs mit Elektronik unterstreicht. Ein Schüler aus Klasse 9 brachte die neue Erkenntnis auf den Punkt: „Ich hätte nie gedacht, wie viele Rohstoffe in einem einzigen Handy stecken.“Die Aktion ist eingebettet in „Starte eine eigene Handy-Sammelaktion und zeige, dass es anders geht!“. Der Erlös der gesammelten Geräte unterstützt Bildungs- und Gesundheitsprojekte des Difäm, der Aktion Hoffnung und des EJW-Weltdienstes in Afrika.

Als Sammelstelle ruft das Schiller-Gymnasium dazu auf, nicht mehr genutzte Handys im Schulhaus abzugeben – jedes Gerät zählt für Umwelt und Menschen weltweit. Dies können sie bis zum 11. Januar 2026. In den Weihnachtsferien ist die Schule geschlossen.

(Kristin Ehrler)

Q&R-Session am 11. Dezember: Feinschliff für die Smart-City-Videos der Klassen 10 und 11

Q&R-Session am 11. Dezember: Feinschliff für die Smart-City-Videos der Klassen 10 und 11

Die NwT-Schülerinnen und -Schüler der Klassen 10 und 11 arbeiten derzeit intensiv an ihren Kurzvideos für „DigitalSchoolStory x Smart City Pforzheim“. Auf dem Weg zur Abschlusspräsentation am 4. Februar 2026 erhielten sie am 11. Dezember wertvolle Unterstützung: In einer digitalen Q&R-Session gab Creatorin Lena „Kinderfragen“ Hinweise zu Storytelling, Dramaturgie und Stil. Gleichzeitig steuerte Andreas aus dem Smart-City-Team fachliche Tipps bei, damit die Inhalte der Videos korrekt, anschaulich und gut verständlich bleiben. 

Smart-City-Daten kreativ interpretiert : Die Jugendlichen arbeiten mit echten Daten aus dem Pforzheimer Sensornetz, das über 250 Messpunkte umfasst. Auf Basis dieser Informationen entwickeln sie Erklärvideos zu Themen wie Klima, Verkehr oder digitaler Stadtentwicklung. 

Starke Unterstützung vor dem Finale : Durch die Kombination aus professionellem Creator-Feedback und inhaltlicher Expertise können die Teams ihre Projekte gezielt optimieren. Damit gehen die Klassen 10 und 11 bestens vorbereitet in die öffentliche Präsentation am 4. Februar in der Aula des Schiller-Gymnasiums. 

(Kristin Ehrler)