Mein erster Eindruck von München war der Marienplatz. Nach unserer Zugfahrt über Ulm und einem kurzen Abstecher zur Jugendherberge kamen wir von der dunklen U-Bahn auf den Platz mit dem wunderschönen Rathaus. Von dort aus begann unsere Stadtführung: Wir spazierten über den Viktualienmarkt und am Hofbräuhaus vorbei, zur Oper neben der Residenz und besuchten zwei schöne Kirchen. Abends gingen wir als Klasse im Hofbräuhaus essen. Am Dienstag besuchten wir die Sets auf dem Bavaria Filmpark und die Pinakothek der Moderne in der Ausstellung „Design und Wirtschaft“. Mittwochs verbrachten wir den Vormittag am Starnberger See mit Schwimmen, Sonnen und Picknicken, das Wetter und die Stimmung waren traumhaft. Die viele Freizeit, die uns die Klassenfahrt über gegeben wurde, nutzten wir oft, um zusammen essen oder shoppen zu gehen und mit den scheinbar endlosen Straßen- und U-Bahnfahrten. Am Donnerstag bekamen wir eine Tour zu Bau und Geschichte des Olympiaparks mit seinen aufgespannten Zeltdächern und den vielen Stadien und spielten dort Minigolf. Die Freizeit danach nutzten wir, um die BMW-Welt anzusehen und die letzten Einkäufe für die Rückfahrt zu machen. Erst ein wenig lustlos begannen wir unseren Abreisetag mit einer letzten Führung durch das Schloss Nymphenburg, dessen Eingangshalle unsere erste Meinung doch noch geändert hat: Riesige Kronleuchter, filigrane Skulpturen und bunte Wandmalerei. Dieses Bild von Eleganz zog sich durch das ganze Schloss fort, mit den Tapeten, den „Gemälden der Schönheiten“ und den Kronleuchtern. Nach diesem letzten schönen Blick auf München machten wir uns auf den Heimweg. 

(Charlotte Schwarz, 10a)