Teilnahme am Frühjahrsempfang des Büchle e.V. in Büchenbronn

Teilnahme am Frühjahrsempfang des Büchle e.V. in Büchenbronn

Das Schiller-Gymnasium trat im Rahmen des Empfangs des Bürgervereins Büchle mit seiner Orchester AG auf. Unter anderem wurden Lieder von Pepusch und Auszüge aus dem Film “Pirates of the Carribean” schwungvoll vorgetragen. Unter der Leitung der Musiklehrer Peter Lorch und Bernhard Weichselmann trugen die Schülerinnen und Schüler dazu bei, dass der Empfang ein voller Erfolg war. Der Liederkranz Büchenbronn sowie der Musiker Roland Härdtner ergänzten die musikalische Untermalung des Programms. Die Geschäftsführerin Andrea Boyer konnte freudig mitteilen, dass der Erlös des sozialen Tages am 27.05.2019 dem Büchle-Verein zukommen wird.

(Andrea Boyer)

 

Tipps vom Profi – Bewerbungstraining der 9. Klassen bei Karriereberater Oliver Stiess

Tipps vom Profi – Bewerbungstraining der 9. Klassen bei Karriereberater Oliver Stiess

Welche Fähigkeiten benötige ich für meinen Traumberuf? Wie verhalte ich mich in einem Vorstellungsgespräch? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der „3. Seite“ in einer Bewerbungsmappe?

Um den Schülern der beiden 9. Klassen die Möglichkeit zu bieten, kompetente Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema „Bewerbung“ zu erhalten, kooperieren die Klassenlehrer, Herr J. Hofmann und Herr B. Weichselmann, in diesem Schuljahr mit dem Pforzheimer Karriereberater Oliver Stiess.

Herr Stiess erklärte sich dankenswerterweise sofort bereit, die beiden Klassen separat an jeweils zwei Terminen zu besuchen. Während sich die Klasse 9a gerade intensiv auf ihr Bewerbungstraining im April vorbereitet, so fanden die zwei Veranstaltungen für die Parallelklasse bereits statt.

In diesem Zusammenhang setzten sich die Schüler als Vorbereitung auf das bevorstehende Training zunächst im Rahmen des Deutschunterrichts mit der Thematik „Bewerbung und Beruf“ auseinander und erstellten ihre eigenen Bewerbungsmappen.

 

Ausgehend von diesen Unterlagen informierte Herr Stiess die Klasse zunächst ausführlich über die wichtigsten Tipps und Tricks, die bei einer innovativen, erfolgreichen Bewerbung heutzutage zu beachten sind, und thematisierte gemeinsam mit den Schülern die immense Bedeutung der sogenannten „Social Skills“. Dennoch fand der Referent genügend Zeit, um die aufmerksamen Zuhörer mit der einen oder anderen Anekdote über unvorhergesehene Ereignisse und Absurditäten, die sich im Laufe von Einstellungsverfahren ereignen können, zu erheitern und der Veranstaltung somit einen aufgelockerten Charakter zu verleihen.

Vermutlich fiel es den Teilnehmern aus diesem Grunde auch nicht allzu schwer, sich im Rahmen des 2. Termins der Drucksituation eines simulierten Vorstellungsgespräches freiwillig zu stellen und diese erfolgreich zu bewältigen. Im Anschluss an die Gespräche erhielt jeder Schüler ein konstruktives Feedback, das gegebenenfalls auch Verbesserungsvorschläge für zukünftige Bewerbungen beinhaltete.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen des Schiller-Gymnasiums bei Herrn Stiess ganz herzlich bedanken, der es den Neuntklässlern ermöglichte, einen fachkundigen Einblick in das Thema „Bewerbung und Beruf“ zu erhalten.

(Julian Hofmann)

 

Erste-Hilfe-Turnier

Erste-Hilfe-Turnier

Am Samstag, den 21.03.2019, haben sich 6 Schulsanitäter um 8 Uhr am Messplatz in Pforzheim getroffen, um zusammen mit anderen Pforzheimer Schulen mit einem Bus nach Schorndorf zum 25. Erste-Hilfe-Turnier zu fahren. Dort angekommen wurden wir zuerst mit einem guten Frühstück versorgt, bevor es mit Gruppen- und Partneraufgaben zum Thema Erste Hilfe losging. Wunden mussten versorgt, Opfer betreut und sogar wiederbelebt werden. Zur Stärkung gab es mittags vom DRK gekochte Maultaschen mit Kartoffelsalat. Weiter ging es dann mit weiteren Übungen und einem Quiz, bevor dann zum Abschluss alle Gruppen ihre Urkunden und Preise erhielten. Insgesamt war es ein lustiger und informativer Tag und wir werden nächstes Jahr gerne wieder mitmachen.

(N. Knust)

Auf den Spuren von Agamemnon und seiner sagenumwobenen Residenz Mykene

Auf den Spuren von Agamemnon und seiner sagenumwobenen Residenz Mykene

In den vergangenen Wochen haben sich die Geschichtsklassen 6a&b auf die Spuren des berühmten deutschen Archäologen Heinrich Schliemann begeben. Wie er haben sie sich mit dem antiken Griechenland beschäftigt und einige Mythen um das Trojanische Pferd, den Minotaurus auf Kreta und die Götterwelt gelesen. Unser Ziel war es, in die längst vergangene Welt der antiken Griechen einzutauchen. Hierbei trafen wir auf viele seltsame Personen oder Ereignisse, gleichzeitig aber auch auf bekannte Bilder, wie einer besonders hübschen Frau oder einem Goldschatz eines Herrschers.

Für viele war es besonders überraschend, dass die Griechen Handwerkstechniken beherrschten, die wir heute überhaupt nicht mehr nachvollziehen können. Dies wurde vor allem am ausgegrabenen Goldschmuck deutlich. Somit konnten am Ende leider nicht alle Fragen geklärt werden; hierzu zählt auch das Ende dieser Kultur und natürlich das Ende von Agamemnon und seines Palasts in Mykene.

Beide Klassen haben nach der Führung jeweils noch an „historischen“ Aktivitäten teilgenommen. Ein Teil der Gruppe stellte goldene Anhänger wie im antiken Griechenland her, der andere töpferte altgriechische Symbole. Im Anschluss fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause. Und vielleicht wurde bei einigen auch die Faszination für diese längst vergangene Zeit geweckt.

Und nicht zu vergessen: Wir möchten uns auch beim Landesmuseum für die Betreuung und bei der Volksbank für die gesponserte Führung bedanken.

(Frank Ehrler)

Um diese Entdeckungen Schliemanns auch einmal in der Wirklichkeit zu sehen, sind wird dann nach Karlsruhe ins Landesmuseum gefahren. Aktuell findet dort eine Sonderausstellung zu Mykene und ihrem Herrscher Agamemnon statt. Er soll der Anführer der Griechen im Kampf gegen die Trojaner gewesen sein. Und natürlich stand auch hier wieder eine bildschöne Frau im Zentrum des Geschehens: Helena. In Karlsruhe angekommen erlebten wir eine Führung durch die Ausstellung. Originalfunde reihten sich an Nachbauten, so dass wir auch plötzlich in einem Herrschersaal der damaligen Zeit standen.

Faschingsfeier der Unter- und Mittelstufe

Faschingsfeier der Unter- und Mittelstufe

Schüler der neunten Klassen organisierten auch dieses Jahr die Faschingsfeier für die Unter- und Mittelstufe. In der Turnhalle sorgte fetzige Musik für gute Stimmung. Die Klassen feuerten ihre Mitschüler in Spielen an, die nur mit Geschick und Geschwindigkeit gewonnen werden konnten; natürlich durften auch die Lehrer wieder zeigen, dass sie nicht nur im Unterricht, sondern auch im Apfelfischen ein großes Maul haben.

Dinosaurier, Polizisten, Hexen, Einhörner, Teufel und was dergleichen phantasievolle Gestalten mehr ist, duckten sich regelmäßig vor dem Hagel der Kamelle und griffen nach allem Süßkram, der zu holen war. Höhepunkt war das Schaulaufen der bestkostümierten Schüler und die Prämierung der drei großartigsten Kostüme durch eine Jury der neunten Klasse.

Bilder, so denken wir, können diesem bunten Spektakel aber weit gerechter werden als tausend Worte. Werfen Sie also einen Blick in diese alljährliche Veranstaltung vor den Faschingsferien.

(Maximilian Weigl)

 

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Am Freitag, den 22.02., stand alles unter dem Zeichen unseres Tages der offenen Tür. Im ganzen Gebäude wurden Räume und Stellplätze hergerichtet und dekoriert, um die Arbeit unserer Schüler und Lehrkräfte präsentieren zu können. So stellte Frau Rustom Werke ihrer Schüler und Schülerinnen aus der AG Kunst und Buchgestaltung vor. In Frau Schissler-Scheins AG hatten die Schüler mehrere Kleider designt, die in der Aula zu sehen waren.

 

Im Raum der Fremdsprachen gab eine Bilderpräsentation Eindrücke der Klassenfahrten wieder. Von Schülern im Unterricht erstellte Plakate und eine Ausstellung der Lehrwerke gaben Einblick in den Fremdsprachenunterricht am Schiller. In den Fachräumen konnten interessierte Besucher selbst chemische Experimente durchführen oder die Funktion einer Lochkamera kennenlernen. In unserem NWT-Raum hatten Schüler Vorführungen ihrer Lego-Mindstorm-Roboter vorbereitet, die auf der Grundlage cleverer Programmierungen Befehle ausführen und so zum Beispiel Hindernissen ausweichen oder eine Linie entlangfahren.

Schüler der neunten Klassen stellten Eindrücke ihrer fünf Jahre am Schiller vor und zeigten so, was es bei uns alles zu erleben gibt.

 

Im Unterstufenturm gab es was auf die Ohren. Musikalisch, natürlich, denn unsere Musiker der Orchestergruppe und der Schulband gaben mit ihren Blas-, Streich- oder Tasteninstrumenten alles, um dem Publikum eine Melange aus klassischen und modernen Musikstücken darzubieten.

In der Turnhalle konnte man eine Choreographie der Freerunning-AG bewundern, in der die Schüler spielend Saltos machten oder von der Halle auf die Tribüne kletterten. Die Schillertube-AG, die auch anwesend war, filmte das Spektakel und bereitet ein Video der Aufführung vor.

Kleinere Kinder hatten einen Raum, in dem sie mit Schülern basteln und kreativ arbeiten konnten.

Viele weitere AGs und Klassengruppen sorgten dafür, dass auch in der Aula genügend zu sehen war. Wer Hunger hatte, konnte Popcorn, Waffeln, Sandwiches oder Kuchen finden, um seinen Appetit zu stillen. Wer einen starken Magen hatte, dem hat der Stand der Sanitätsdienst-AG sicherlich gefallen, wo man nicht nur etwas über Erste Hilfe lernen konnte, sondern sogar zu sehen bekam, wie man authentische Wunden kreiert.

Dieser Tag der offenen Tür hat wieder einmal gezeigt, wie viel Kreativität und Engagement in unseren Schülern und Lehrern steckt.

(Maximilian Weigl)

 

Schulfrühstück von EDEKA FEDELE am Schiller-Gymnasium in Büchenbronn

Schulfrühstück von EDEKA FEDELE am Schiller-Gymnasium in Büchenbronn

Im Rahmen des landesweiten Tages der Schulverpflegung im letzten Herbst haben die 8. und 9. Klassen des Schiller-Gymnasiums an einem Schulquiz zum Thema gesunde Ernährung sowie Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und ökologischer Nachhaltigkeit teilgenommen.

Die Siegerklasse, die 8 b der Schule, bekam als Preis ein Schulfrühstück von dem Supermarkt EDEKA FEDELE in Büchenbronn gesponsert. Es wurden neben leckeren, gesunden Zutaten und Getränken auch frische Müsli-Waffeln mit Quark vor Ort zubereitet, die allen gut schmeckten.

Das Schiller-Gymnasium legt in der eigenen Schulverpflegung viel Wert auf gesunde Verpflegung. Es werden an der Schule in der eigenen Küche täglich über 400 Mittagessen zubereitet. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen einer vegetarischen Verpflegung und einer Verpflegung mit Fisch oder Fleisch. Das Essen wurde nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungswissenschaften zertifiziert und darf das Logo des Landes Baden-Württemberg Schule + Essen = Note 1 tragen.

(Andrea Boyer)

„Ich Steppenwolf trabe und trabe“ – Abiturvorbereitung mit dem THEATERmobileSPIELE

„Ich Steppenwolf trabe und trabe“ – Abiturvorbereitung mit dem THEATERmobileSPIELE

Harry Haller, genannt Der Steppenwolf, ist ein Mann von knapp fünfzig Jahren, dessen Identitätskrise ihn an den Rand des Selbstmords treibt, bis er Hermine kennenlernt. Hermine versucht, Harry Haller durch Musik, die Erforschung der Sexualität und nicht zuletzt den Humor die Möglichkeit zu geben, sich aus seiner Krise zu befreien. Im Magischen Theater begegnet Harry durch die Erweiterung seines Bewusstseins verschiedenen Facetten seiner selbst. Die Auflösung seines Konflikts gelingt ihm, wie seinem literarischen Partner Faust in Faust I, vorerst nicht.

Die Frage nach Realität und Fiktion, nach Wahn und Wirklichkeit macht die Lektüre des Steppenwolfes von Hermann Hesse, dessen Roman autobiographische Züge hat, nicht gerade zu einem einfachen Unterfangen. Viele Fragen müssen gestellt werden, viele lassen sich aber auch nicht beantworten – eine besondere Herausforderung für jeden Leser und natürlich im Besonderen für uns im Deutschunterricht, die wir es ja gewohnt sind, einen Text durch Analyse von Sprache, Inhalt und Form schlüssig zu deuten. Neben Goethes Faust I und E. T. A. Hoffmanns Der goldne Topf ist der Steppenwolf die dritte Lektüre, die im Abitur bearbeitet wird.

 

 

Um uns diesem Werk anzunähern und durch eine weitere Deutung zu einem tieferen Verständnis dessen zu gelangen, sahen sich die Schüler der J12 eine Aufführung des Werkes als Bühnenstück an. Wie jedes Jahr war dafür das THEATERmobileSPIELE in einer geschlossenen Veranstaltung zu Gast. Unter der Regie von Thorsten Kreilos war Schauspieler Julian W. Koenig alle Figuren in einem. In einem reinlich weißen Bühnenbild entwickelte er das Stück anhand wichtiger Momente des Romans. Die Aspekte der Virtualität fanden durch Traumsequenzen, Videomontagen oder Stimmen aus dem Off Einzug und aktualisierten damit auch die gesellschaftlichen Aspekte des über neunzig Jahre alten Werkes.

In einem anschließenden Gespräch stellten die Schüler Fragen und vertieften ihr Verständnis der Aufführung. Dabei interessierte sie vor allem das Verhältnis zwischen Wahn und Wirklichkeit: Ist Hermine eine real existierende Figur oder ist sie nur ein weiterer Teil von Hallers zersplitterter Psyche? Was genau ist der Tractat, der Haller zugesteckt wird und der detaillierte Ausführungen zu dessen Seelenleben enthält?

Das facettenreiche Spiel des Schauspielers Julian W. Koenig begeisterte die Schüler besonders. Er füllte die Figur, die jeder Schüler in seinem Kopf von Harry Haller entwickelt hatte, mit Leben. Auch das wandelbare Bühnenbild mit seinen Bedeutungsebenen fand Anklang.

Wir sind überzeugt, dass das Stück allen Zuschauern einen tieferen Einblick in Hesses komplexes Werk geben konnte und damit eine gute Vorbereitung für das Deutsch-Abitur Ende April war.

(Maximilian Weigl)

 

Nur als Gruppe sind wir stark – Theorieblock des Schülermentorenprogramms

Nur als Gruppe sind wir stark – Theorieblock des Schülermentorenprogramms

Am 31.Januar und 1. Februar trafen sich 17 motivierte Schüler*innen, die Interesse daran hatten, sich zum Schülermentor / zur Schülermentorin ausbilden zu lassen, in den Räumen der evangelischen Jugendgemeinde „mylight“ mit dem Betreuer der Schule Chris Decker und dem Leiter der Fortbildung Oliver Wuerslin. Als Schülermentor*in ist man dazu befähigt, Jugendgruppen (mit) zu leiten oder die Lehrer*innen an der Schule bei der Betreuung jüngerer Schüler zu unterstützen, aber auch von den Mentor*innen geplante Aktionen an der Schule müssen für den Erhalt des Zertifikats und können auch in Zukunft durchgeführt werden.

 

Im Theorieblock wurden zwar die notwendigen rechtlichen Vorgaben ausführlich besprochen und diskutiert, doch vor allem hatten die Schüler*innen Gelegenheit, an ihren Softskills zu arbeiten. So durften sie über sich selbst und ihre zukünftige Aufgabe als Mentor*in reflektieren und sich auch in dieser Aufgabe erproben. Es wurde trainiert, die Durchführung von Spielen zu planen, zu koordinieren und zu überwachen. Darüber hinaus war Gruppendynamik ein wichtiges Thema, wobei auch hier – neben Theorie zu Kommunikation und Rollenverhalten in Gruppen – die Praxis im Vordergrund stand, indem die Gruppe Aufgaben gemeinsam lösen musste.

Schließlich wurde das erworbene Wissen in die Planung eines ersten Projekts an der Schule umgesetzt. Diese Projekte für die Unterstufe stehen nun in den nächsten Monaten an. Darauf können sich nun die Schüler der fünften Klasse freuen, denn hier war und ist eine sehr angenehme und äußerst produktive Gruppe am Werk.

(Chris Decker)

Ausflug der Labelling / Design AG bei Frau Schissler-Schein am 24.01.2019

Ausflug der Labelling / Design AG bei Frau Schissler-Schein am 24.01.2019

Voller Vorfreude startete die AG für Design und Labelling einen Ausflug in die Hochschule für Gestaltung in Pforzheim.

An dieser Hochschule kann man Modedesign, Schmuckdesign und Accessoires-Design studieren.

Kurz nach dem Mittagessen machten sich 11 kreative Schülerinnen der Klasse fünf bis acht und Frau Schissler-Schein mit dem Bus auf den Weg zur Hochschule. Kurz vor 14 Uhr wurden wir dort von der Dozentin Olga Pfeifle im Seminarraum in Empfang genommen. Frau Pfeifle erklärte uns, was sie uns alles zeigen möchte, wie ein Studium in der Hochschule abläuft und welche Zugangsvoraussetzungen man hierfür braucht.

Interessierte können sich mit unterschiedlichsten Voraussetzungen einschreiben. Abiturienten, Fachabiturienten und Berufsfachschüler haben Chancen, sich einzuschreiben, müssen aber je nach Voraussetzung eine Mappe einreichen oder auch ein Praktikum absolvieren.

Sie teilte uns Kataloge der Absolventen von 2017 aus, im dem auch die eine oder andere das Label MOROTAI fand, welches manchem vielleicht durch die Sendung „Höhle der Löwen“ bekannt ist. Auch Rafy Ahmed – Founder & Creative Director von Morotai, studierte hier.

Nun ging es los. Beeindruckend waren schon die Räumlichkeiten mit den hohen Decken und langen Gängen. Zuerst durften wir die Näherei der Hochschule besuchen, in denen sich die Studenten in den letzten Vorbereitungen ihrer Semesterarbeiten befanden. Es wurde genäht, gebügelt und gehämmert. Ja, für mache Anbringung von Nieten braucht man auch schon mal einen Hammer.

Weiter ging es in die Künstler-Ateliers. Die Gänge waren gesäumt von riesigen bemalten Leinwänden.

In den Räumen standen Staffeleien mit angefangenen Gemälden, und nicht nur hier war zum Erstaunen der Schülerinnen Farbe, nein, auch an den Wänden und sogar der ganze Boden war voller Farbe. Hier war die Kreativität in keinster Weise eingeschränkt.

Weiter ging zu den Ateliers der Schmuckdesigner. Dort wurde ausführlich die Galvanik erklärt, beeindruckende Verfahren von Foto- und Zeichnungsübertragungen auf Kupfer, Silber und Gold durch ein Ätzverfahren. Sehr interessant!

In der Goldschmiede-Werkstatt durften wir einem Studenten zuschauen, wie er ein Ahornblatt verkupferte. Bei dem Rundgang wurden so einige Maschinen erklärt, welche man zum Bearbeiten der Edelmaterialien benötigt.

Auch ein Modestudent bearbeitete bei den Goldschmieden ein genähtes Kleid mit Silikon. Frau Pfeifle erklärte uns, alle Studenten, egal aus welchem Studiengang, dürfen werkstattübergreifend arbeiten.

Zum Abschluss durften wir in den Keller zu den Accessoires- und Schuhdesignern und bestaunten dort Taschen, Hüte und Prototypen von Schuhen. Der eine oder andere Student von dort entwirft jetzt unsere Adidas Sneakers.

Zum Abschluss durfte jeder Schüler sagen, welchen Studiengang er am besten fand. Die Mehrheit war für Modedesign.

Nach diesen tollen Eindrücken geht nun die Kreativität am Schiller-Gymnasium weiter. Wir bereiten voller Vorfreude die kleine Modenschau zum Sommerfest mit den eigens designten Modelabels vor.

(Tanja Schissler-Schein)