Erwartungsfroh versammelten wir uns am Montagmorgen vor dem Schiller-Gymnasium, um gemeinsam mit dem Bus nach Woippy zu fahren. Während der Fahrt waren wir alle gespannt, was uns wohl erwarten würde.

Schon beim ersten gemeinsamen Treffen mit unseren Austauschpartnern war diese Unruhe verflogen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine machten wir zusammen eine Stadt-Rallye durch Woippy, um uns besser kennenzulernen. Hierbei entwickelten sich zwischen vielen schon die ersten intensiveren Gespräche. Nachdem die Stadterkundung vorüber war, gingen wir in unsere Gastfamilien.

Am nächsten Tag besichtigten wir gemeinsam mit den Franzosen "Das Fort Hackenberg", welches als eine der größten Bunkeranlagen der "Maginot-Linie" in Frankreich bekannt ist. Nachdem die Führung zu Ende war, fuhren wir mit dem Bus nach Thionville, wo wir ebenfalls eine Führung hatten. Am Spätnachmittag ging es wieder zurück zum Collège.

Am Mittwoch durften wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht gehen, wobei wir alle feststellen konnten, dass sich das Lernen und Arbeiten miteinander dort nur geringfügig von unserem unterscheidet. Für uns alle war es eine tolle Erfahrung zu sehen, wie der Unterricht an einer französischen Schule abläuft. Nach Schulschluss gingen wir wieder zurück nach Hause und hatten den Rest des Tages frei.  

Für den Donnerstag hatte unsere Partnerschule einen Tag in Metz geplant. Wir besichtigten das Stadtzentrum, das "Centre Pompidou" und das Museum "de la cour d’Or". Außerdem genossen wir die Freizeit und hatten gemeinsam unseren Spaß in der Innenstadt. Um 16:00 Uhr ging es mit dem Bus wieder zurück zum Collège und von dort aus wieder in die Gastfamilien.

Das Wochenende verbrachten wir in den jeweiligen Gastfamilien, die ebenfalls ein tolles Programm für uns gestaltet hatten.
                                                                     
Als wir uns am Montagmorgen zur Abreise ein letztes Mal am Collège trafen, waren alle sehr traurig darüber, dass diese schöne Zeit nun zu Ende gehen musste. Jedoch konnten wir auch lachen, denn im Mai steht der Gegenbesuch unserer Partnerschule an. Für jeden von uns war es eine tolle Erfahrung beim Austausch, mitzumachen. Empfehlenswert für alle, die sich überlegen, im nächsten Schuljahr ebenfalls daran teilzunehmen!

Bericht: Niklas Oberbüchler