NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt – Lernen mit Praxisbezug

NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt – Lernen mit Praxisbezug

Es ist mittlerweile eine feste Tradition an unserer Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der NwT-Klasse der 10. Jahrgangsstufe bereits in den ersten Schulwochen eine Woche gemeinsam nach Frankfurt fahren. Währenddessen genießen die Spanischschülerinnen und -schüler wie jedes Jahr die Sonne in Spanien. 

Unsere Frankfurt-Woche begann mit dem Besuch des Main Towers. Von der Aussichtsplattform aus erhielten wir einen beeindruckenden Überblick über die Stadt Frankfurt und konnten das große Ausmaß der Skyline sowie der umliegenden Stadtteile gut erkennen.  Im Laufe der Woche standen zahlreiche naturwissenschaftliche und technische Programmpunkte auf dem Plan. So besuchten wir ein chemisches Labor in Darmstadt, in dem wir uns mit dem Thema Stickstoff beschäftigten. Dabei konnten wir selbst experimentieren und theoretisches Wissen praktisch anwenden. Außerdem waren wir an einer physikalischen Einrichtung in Frankfurt, wo wir uns intensiv mit Elektromotoren auseinandersetzten und deren Aufbau sowie Funktionsweise genauer untersuchten. 

Auch kulturelle Inhalte kamen nicht zu kurz. Im Historischen Museum Frankfurt setzten wir uns mit der Geschichte der Stadt sowie mit der Migrationsgeschichte auseinander. Im Filmmuseum lernten wir viel über die Entwicklung des Films und beschäftigten uns unter anderem mit dem Thema bewegte Kamera. Dabei konnten wir vieles selbst erkunden und ausprobieren. Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Besuch des EXPERIMINTA ScienceCenters, eines interaktiven Experimentiermuseums in Frankfurt. Dort konnten wir an zahlreichen Stationen selbst experimentieren und naturwissenschaftliche Phänomene erforschen. Unter anderem versuchten wir, eine Leonardo-Brücke zu bauen. Auch wenn es keiner Gruppe gelang, die Brücke vollständig zu errichten, war der Versuch sehr lehrreich. Zusätzlich bauten wir im Rahmen eines aerodynamischen Experiments eine Autorakete. Das anschließende Testen der Raketen machte allen viel Spaß und stellte einen gelungenen Abschluss der Woche dar. 

Insgesamt ermöglichte uns die NwT-Klassenfahrt nach Frankfurt, naturwissenschaftliches Wissen mit praktischem Arbeiten zu verbinden und Lernen greifbar sowie erlebbar zu machen. Die Woche war nicht nur informativ, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Klasse. 

(Kristin Ehrler)

Sport-Leistungskurs besucht Bundesliga-Wettkampf im Kunstturnen

Sport-Leistungskurs besucht Bundesliga-Wettkampf im Kunstturnen

Am Samstag, den 15. November, besuchte der Sport-Leistungskurs der Klassen 11 und 12 den Heimwettkampf des KTV Straubenhardt gegen die TG Saar in der 1. Bundesliga Kunstturnen Männer. Der Wettkampf hatte richtungsweisenden Charakter, da es um den Einzug in das DTL-Finale ging. Der Besuch wurde durch unseren neuen Bildungspartner des Schiller-Gymnasiums, Polyrack, ermöglicht, der entsprechende Plätze für die Schülerinnen und Schüler organisierte.

Während des rund zweieinhalbstündigen Wettkampfs erhielte der Sport-LK einen unmittelbaren Einblick in die Abläufe und Anforderungen des Spitzenkunstturnens. Die professionelle Durchführung, die technische Präzision der Athleten sowie die strukturierten Wettbewerbselemente boten eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht.

Ein Dank gilt Polyrack für die Unterstützung und die Ermöglichung dieses praxisnahen Einblicks in eine olympische Sportart.

(Rebecca Geib)

Zwischen Jugendstil und Geschichte: Die 9a und 9b in Nancy & Verdun

Zwischen Jugendstil und Geschichte: Die 9a und 9b in Nancy & Verdun

Von Mittwoch bis Freitag (22.10-24.10) waren die Französischklassen 9a und 9b mit Herrn Hascher und Frau Guddemi in Nancy unterwegs. Gleich zu Beginn hieß es: Schülerguides übernehmen! Die Klassen hatten ihre Touren im Vorfeld vorbereitet, führten zu den Highlights der Stadt und erklärten, was Nancy besonders macht. Abends ließen wir den ersten Tag nach einem ausgiebigen Abendessen beim Bowling ausklingen.

Am zweiten Tag stand eine Stadtführung zum Jugendstil auf dem Programm, die den Blick für Nancys besondere Architektur öffnete. Anschließend blieb Freizeit, um Nancy nach eigenen Interessen zu entdecken. Später besuchten wir das Musée-Aquarium, wo Naturkunde und Meerestiere für staunende Gesichter sorgten. Abends stand Kino auf dem Programm – Sprachbad natürlich inklusive. Freitag ging es weiter nach Verdun zur Gedenkstätte. Dort hielten Schülergruppen Kurzvorträge zu zentralen Aspekten der Geschichte. Ein Kurzfilm fasste die Eckdaten zu Verdun präzise zusammen – eine gute Erinnerung an das Wichtigste, bevor es wieder heimwärts ging.

Fazit der drei Tage: viel gesehen, viel entdeckt, viel mitgenommen. Die Mischung aus eigener Stadterkundung, Kultur, gemeinsamer Zeit und Geschichte hat Eindruck hinterlassen – und ja, eine Prise Herbstwetter gehörte auch dazu. Merci, Nancy (et peut-être à bientôt)!

(Rebecca Guddemi)

 

Lateinexkursion der Klasse 8a/b nach Köln von Antike und Gegenwart

Lateinexkursion der Klasse 8a/b nach Köln von Antike und Gegenwart

Am 22.7.2025 machten sich die Lateinklasse 8a/b mit ihren Lehrern Frau Bien und Herr Kuhn im Rahmen der Lateinexkursion auf den Weg nach Köln. Dazu trafen wir uns morgens am Hauptbahnhof Pforzheim und fuhren gut gelaunt mit dem ICE nach Köln. Dort ging es zunächst zum Einchecken in die Jugendherberge, wo unsere Zimmer mit Flachbild-TV bei den Schülern für Erstaunen sorgten.

Danach mussten wir schon los zu unserem ersten Programmpunkt im Olympiamuseum. Bis zur Führung stand noch etwas Bewegung nach der langen Zugfahrt mit Fußball, Basketball oder Laufspielen auf dem Plan. Dann führte uns der Guide durch das Museum und vermittelte uns interessante Einblicke in die Olympischen Spiele sowie den Sport mit ihren jeweiligen Funktionen von der Antike bis in die Gegenwart. Außer den beeindruckenden Ausstellungsstücken, wie den griechischen Sportgeräten oder das Trikot von Dirk Nowitzki, konnte man verschiedene Sportarten aller Epochen auch selbst ausprobieren. Nach der Museumsführung ging es inklusive Regendusche an der Bushaltestelle zurück in die Jugendherberge zum Auspacken und Abendessen, bevor wir mit der U-Bahn zur abendlichen Stadtführung unterwegs waren. Während der Tour zeigte uns Nachtwächter Theo in der Kölner Altstadt Sehenswürdigkeiten von der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit, so dass uns bewusst wurde, dass Latein nicht nur in der Antike, sondern auch im Mittelalter und in der katholischen Kirche bis heute einen weiten Raum einnimmt. Auf dem Rückweg machten wir noch bei McDonald’s halt und kamen müde sowie von vielen Eindrücken bereichert in die Jugendherberge.

Dienstags reisten wir nach einem leckeren Frühstück nach Brühl zum Freizeitpark Phantasialand, wo nach dem ausführlichen Kulturprogramm des Vortages das gemeinsame Miteinander beim Achterbahnfahren, dem Geisterschloss oder dem Eisessen im Vordergrund stehen sollte. Alle hatten großen Spaß und genossen den sommerlichen Tag während der verschiedenen Beschäftigungen. Am Abend ließ man in der Jugendherberge die Erlebnisse des Tages Revue passieren.

Am Mittwoch begaben wir uns am Morgen auf eine Radtour. Unsere Radguides führten uns zu einigen Attraktionen, anhand derer sie uns den Alltag der Kölner in der römischen Antike und im Mittelalter näher brachten, wobei trotz der zahlreichen Inhalte durch das regelmäßige Radfahren keine Langeweile aufkam. Aufgelockert wurden die Erzählungen mit Anekdoten aus der Gegenwart, wie dem Hinweis, dass wir gerade vor dem Hochhaus mit der Penthouse-Wohnung von Fußballstar Lukas Podolski standen. Nach der Radtour fuhren wir zum Jump House für ein wenig Abwechslung beim Trampolinspringen, Sprungvölkerballspielen oder Ninjaparkour als Kontrast zum morgendlichen Theorieprogramm. Darauf kamen wir abends in der Jugendherberge an, worauf wir uns nach dem Abendessen zum City Bowling auf den Weg machten. Beim Bowling bewiesen wir unser Talent mit der Kugel. Auf jeden Fall zeigte sich der tolle Zusammenhalt der Gruppe, weil jeder Wurf angefeuert sowie umgefallene Kegel bejubelt wurde, so dass wir ziemlich erschöpft, jedoch fröhlich den Rückweg antraten. Dabei legten wir noch einen Zwischenstopp bei McDonald’s ein, wo wir in den Geburtstag von Emily hineinfeierten und dann zur Jugendherberge fuhren.

Freitags besuchten wir vormittags das Schokoladenmuseum von Lindt. Es war bei der Führung für uns spannend, welche Rolle Schokolade während der Antike und den späteren Jahrhunderten in Lateinamerika spielte. Ebenfalls wurde uns die Entwicklung der Schokolade von einer bitteren Kakaobohne bis zur fertigen Tafel präsentiert, wobei wir die einzelnen Produktionsergebnisse probieren durften. Der Schokoladenbrunnen war für alle das Highlight der Führung. Den Nachmittag verbrachten wir mit Shopping in der Stadt, bevor wir uns zu einer Dombesichtigung trafen, wo wir das Geheimnis der ein oder anderen lateinischen Inschrift entzifferten. Den letzten Abend rundete ein Grillfest auf der Terrasse der Jugendherberge ab, bei dem wir den besagten Geburtstag noch etwas feierten.

Samstags mussten wir dann unsere Koffer packen, aus der Jugendherberge auschecken und mit dem Zug zurück nach Pforzheim fahren, wo wir am Nachmittag am Hauptbahnhof ankamen. Eine anstrengende, allerdings sehr schöne Woche lag hinter uns, deren spannende Aktivitäten uns lange in Erinnerung bleiben werden.

(Alexander Kuhn)

9a auf Klassenfahrt

9a auf Klassenfahrt

Im UNESCO-Weltkulturerbe frühstücken – wer kann das schon? Die 9a bei ihrer Klassenfahrt auf die Burg Altena! Die älteste Jugendherberge der Welt ist heutzutage zwar nur noch ein Museum, aber hundert Meter weiter wird noch heute in der Burganalage eine Jugendherberge betrieben. Von dort aus erkundete die 9a das kleine Städtchen, meisterte individuelle Herausforderungen beim Wandern auf erstaunlich steilen Steigen durch das Sauerland, die nur als Team bewältigt werden konnten, und erlebte in Dortmund, der größten Stadt des Ruhrgebiets, den ein oder anderen Kulturschock. Klares Highlight der Fahrt war jedoch der Tag im beschaulichen Nachbarort Lüdenscheid, wo es nach dem abwechslungsreichen Besuch der immersiven Naturwissenschaftsausstellung „Phänomenta“, die eigens für die Klasse früher öffnete, zum Lasertag ging.

(Christina Zejewski)

Klassenfahrt der 10a nach München

Klassenfahrt der 10a nach München

Die Abschlussfahrt der Klasse 10a führte uns nach München und stellte einen gelungenen Abschluss unserer gemeinsamen Zeit in der Mittelstufe dar. Bereits am ersten Tag war Teamarbeit gefragt: Im Escape Room meisterten die Schülerinnen und Schüler knifflige Rätsel mit großem Engagement. Der Abend im Open-Air-Kino im Olympiapark bot anschließend einen stimmungsvollen Ausklang.

Am zweiten Tag besuchten wir das Deutsche Museum. Die beeindruckende Vielfalt an Ausstellungen – von historischen Flugzeugen über spannende Experimente bis hin zu moderner Raumfahrttechnik – stieß auf großes Interesse und regte zu lebhaften Gesprächen an. Den Schlusspunkt der Fahrt bildete ein kreativer Graffiti-Workshop, bei dem die Klasse ihre Ideen farbenfroh zum Ausdruck brachte.

Insgesamt verlief die Fahrt harmonisch, abwechslungsreich und bereichernd. Sie bot Gelegenheit, die Klassengemeinschaft zu festigen, viele schöne Erlebnisse miteinander zu teilen und gestärkt den Schritt in die Oberstufe zu gehen.

(Philipp Lintner)