Schiller Gymnasium Pforzheim Unsere Schule Heft 35

Nach dem Besuch bei GoldenHearts hat die Klasse 7a am 31. Mai im Rahmen der Einheit „Helfen“ und in Vorbereitung auf den Spen- denlauf auch die zweite Organisation besucht, für welche die Schü- ler*innen des Schiller-Gymnasium am 22. Juli beim Spendenlauf ihr Bestes geben werden. Die Sterneninsel ist ein Kinder- und Jugendhospizdienst, der unheil- bar kranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familie unterstützt sowie Trauerbegleitung für Kinder- und Jugendliche leistet, die nahe Familienangehörige verloren haben. Sechs haupt- und ca. 30 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen leisten diese wichtige Arbeit. Eindrucksvoll berichteten uns die Mitarbeiterinnen von ihrer Arbeit und beantworteten geduldig unsere Fragen. Wie man einen solchen Job ergreifen kann, fragten wir beispielsweise. „Weil das wichtige Thema Tod in unserer Gesellschaft verdrängt wird und die Arbeit mit Menschen erfüllend ist.“ Erfüllend? Wir konnten uns nicht vor- stellen, wie man bei all dem Leid so positiv sein kann. Doch genau das zeichnet die Engel der Sterneninsel aus. „Die posi- tiven Erfahrungen überwiegen bei weitem.“ Sie berichteten uns von Kindern, die aufgrund von Krankheiten, die Muskelschwund zur Folge haben, sich kaum mehr bewegen können, aber sich trotzdem dafür interessieren, wie es einem geht, oder Träume von Fußball- spielen und Reisen haben, die mit Hilfe der Sterneninselmitarbeiter dann in die Tat umgesetzt werden können. Besuch der Klasse 7a beim Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel Auf einem Rundgang durch die Räumlichkeiten zeigen uns das Le- sen von Briefen an Verstorbene und die Fotos von glücklichen Be- treuten nochmals, wie wichtig diese Arbeit ist, und begeistert uns ein fast lebensgroßer pinker Plüsch-Tiger, der nach Schilderung der Mitarbeiterin schon bei so manchem schüchternen Geschwister- kind das Eis gebrochen hat, das eine Auszeit in der Sterneninsel bekommen hat. Zum Schluss überwiegen auch bei uns die positiven Gefühle, weil es zwar Leid auf der Welt gibt, aber es solche Organisationen und vor allem Menschen gibt, die sich dem mit unbändiger Energie ent- gegenstellen. Chris Decker 58

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