LEGO-Mindstorms

Ein Blick in die Zukunft: Robotik im NWT-Unterricht

Seit diesem Schuljahr verfügt unsere Schule über die Möglichkeit, projektorientiert Schülerinnen und Schüler die ersten Schritte im Bereich der Robotik zu ermöglichen. Dazu hat der Förderverein Lego Mindstorm-Sets angeschafft, mit deren Hilfe Roboter gebaut und programmiert werden können. Lego Mindstorm wird vom Grundschulalter an bis in die ersten Semester an Universitäten genutzt, um Grundlagen und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Robotik zu vermitteln.

Schon die ersten Projekte in Klasse 6 und 9 zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung und Motivation an ihre Projekten arbeiteten. Dabei steht das selbstentdeckende und selbständige Lernen im Vordergrund.

So sollten sich die Schülerinnen und Schüler für ein vorgegebenes Robotermodell entscheiden. Dies wurde dann gebaut und die Schülerinnen und Schüler überlegten sich Einsatzmöglichkeiten für ihre Roboter.  Dafür wurde dann aus vorgefertigten Softwareelementen ein eigener Programmblock erstellt, so dass die Roboter ihre Aufgaben erfolgreich bewältigen konnten. Zusätzlich wurde das Projekt mit Beschreibungen, Bauanleitungen, Fotos und Videos dokumentiert. Und natürlich wurden alle Roboter vorgeführt und getestet.

Am Ende des Projekts wurden die Schülerinnen und Schüler in Interviews zu ihren Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen befragt. Hier folgen nun einige Schüleräußerungen:

„Der Roboterhund war mein Lieblingsprojekt, da man viele eigene Ideen einbringen konnte.“

„Ich würde es nur in kleinen Gruppen empfehlen, denn so kann die Lehrerin, die sich mit dem Programm auskennt, einem besser helfen und sich um die Probleme kümmern.“

„Dieses Projekt war was ganz Neues! Denn es ist etwas ganz anderes im Gegensatz zu dem, was man normalerweise in der Schule macht. Wir konnten unsere Kreativität ausleben und was mit den Händen machen.“

„Bei uns gab es am Anfang Probleme, da die Sensoren nicht so richtig funktioniert haben und wir dadurch viel Zeit verloren haben. Dazu kommt, dass der Motor zu wenig Zug hat.“

„Ich fände es toll weiterzuarbeiten, da mir das Programmieren viel Spaß gemacht hat. Und ich würde gerne herausfinden, was das Programm noch alles kann.“

Weitere Projekte wie Messwerterfassung oder eine Weltraumexpedition sind bereits geplant.